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	<title>Wissenschaft kommuniziert</title>
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		<title>Wissenschaft kommuniziert</title>
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		<title>Ein Blog nackt &#8211; &#8222;Wissenschaft kommuniziert&#8220; in Zahlen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 08:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag bricht ein Tabu! Empfindliche Gemüter sollten ihn daher unbedingt lesen. Nun gut, lassen wir die zweideutigen Ankündigungen. Um ein Tabu geht es dennoch: Hier wird offen über Zahlen geschrieben, nämlich über das Echo, das dieser Blog ausgelöst hat. Und Zahlen, gar Zugriffszahlen, sind in dieser Szene tabu. &#8222;Es geht um Inhalte!&#8220; lautet die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=348&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class=" wp-image-5 alignright" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/wordpress-user.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-377" title="Wordpress-User" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/wordpress-user.jpg?w=300&#038;h=199" alt="" width="300" height="199" /></a>Dieser Beitrag bricht ein Tabu! Empfindliche Gemüter sollten ihn daher unbedingt lesen.</p>
<p>Nun gut, lassen wir die zweideutigen Ankündigungen. Um ein Tabu geht es dennoch: Hier wird offen über Zahlen geschrieben, nämlich über das Echo, das dieser Blog ausgelöst hat. Und Zahlen, gar Zugriffszahlen, sind in dieser Szene tabu. &#8222;Es geht um Inhalte!&#8220; lautet die gängige Devise. Aber wenn diese Inhalte niemanden interessieren? Dann ist es gut, dass dies niemand weiß &#8211; außer der Betreiber eines Blogs selbst, und der schweigt fein still.</p>
<p>Ohne Wertung über andere: Heute ist so viel von Transparenz die Rede, also wollen wir in eigener Sache Transparenz schaffen. Ich denke, wenn dem Web 2.0 so oft vorgeworfen wird, dass es nur in einer kleinen Nische der Öffentlichkeit funktioniert, dann sollten wir durch Transparenz &#8211; und steigende Zahlen &#8211; demonstrieren, dass diese Nische immer größer wird und wirkungsvoller. Freundlicherweise hat der Provider WordPress mir zum Jahresende ein ganzes <a href="http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2011/annual-report/">Paket von Zahlen</a> zur Verfügung gestellt, aus denen ich hier zitiere.</p>
<p>Am 25 November 2011 ging &#8222;Wissenschaft kommuniziert&#8220; online, also fünf Wochen vor Jahresende. Seitdem, so WordPress, haben 2.800 Personen diesen Blog besucht, die interne Statistik ergänzt dies mit der Zahl von 4.348 Seitenaufrufen, also 1,6 Seiten pro Besucher. Vergleichszahlen liegen mir nicht vor, ich kann daher nicht beurteilen, ob das viel oder wenig ist. Über 90 Prozent der Besucher kamen aus Deutschland (verständlicherweise, der Blog ist ja in deutscher Sprache), Österreich mit zwei und die Schweiz mit einem Prozent sind allerdings dünn vertreten.</p>
<p>Welches nun der meistgelesene der insgesamt 18 Beiträge und 21 Kommentare in &#8222;Wissenschaft kommuniziert&#8220; war, darüber gehen die Zählungen von WordPress und die interne WordPress-Statistik auseinander. WordPress meint, ohne konkrete Zahlen zu nennen, es sei der Beitrag &#8222;<a href="http://wp.me/p1XAlm-2R" target="_blank">Krieg um die Wahrheit – schlecht fürs Klima</a>&#8220; gewesen, der nach interner Zählung 441 mal aufgerufen wurde, im internen Vergleich lag  jedoch die Wahl zum Wissenschafts-Blog des Jahres mit 835 Aufrufen weit höher. Vielleicht hat ja WordPress seine Statistik zu früh abgeschlossen, denn der Wahlaufruf erschien erst am 20. Dezember. Zu den Favoriten der Leser gehörten laut WordPress-Statistik außerdem &#8222;<a href="http://wp.me/p1XAlm-3K" target="_blank">To be or not to be &#8211; die digitalen Medien</a>&#8220; (259 Aufrufe), &#8222;<a href="http://wp.me/p1XAlm-3d" target="_blank">Die Wünsche der Wissenschaftler &#8211; sehr bescheid</a>en&#8220; (178) und &#8222;<a href="http://wp.me/p1XAlm-2B" target="_blank">Soziale Netze &#8211; höchste Zeit aufzuspringe</a>n&#8220; (122). Nach der internen Statistik war auch noch &#8222;<a href="http://wp.me/p1XAlm-40" target="_blank">Morgen Kinder&#8230; &#8211; PR-Coup mit Ansage</a>&#8220; sehr beliebt (173 Aufrufe), kommt aber bei WordPress gar nicht vor (ebenfalls spät erschienen, am 11. Dezember &#8211; vielleicht deshalb).</p>
<p>Soweit die Statistik der ersten fünf Wochen. Doch Zukunft ist immer spannender als Vergangenheit. Vielleicht lässt sich ja der eine oder andere Blog motivieren, diesem Beispiel zu folgen und ebenfalls seine Zahlen offen zu legen. Ich denke, die ganze Blog-Welt würde von mehr Transparenz profitieren.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/348/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=348&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Prosit 2012! – Der Wissenschafts-Blog des Jahres 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 15:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Leser haben gesprochen, die Sache ist entschieden: Der Wissenschafts-Blog des Jahres 2011 ist gewählt. Eindeutiger Sieger der Wahl ist der Sternweiser „Astrodicticum Simplex“ – mit weitem Vorsprung. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Blogs „Meinung&#38;Debatte“ des Stifterverbands und der Blog des Szene-Originals Lars Fischer „Fischblog“. Herzlichen Glückwunsch den drei Gewinnern von „Wissenschaft [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=339&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/logo_wissenschaftsblog_klein02.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-340" title="Der Wissenschafts-Blog des Jahres 2011: Astrodicticum simplex" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/logo_wissenschaftsblog_klein02.jpg?w=594" alt=""   /></a>Die Leser haben gesprochen, die Sache ist entschieden: Der Wissenschafts-Blog des Jahres 2011 ist gewählt. Eindeutiger Sieger der Wahl ist der Sternweiser <strong>„<a title="Astrodicticum simplex" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank">Astrodicticum Simple</a>x“</strong> – mit weitem Vorsprung. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Blogs „<a title="Meinung&amp;Debatte" href="http://www.stifterverband.info/meinung_und_debatte/" target="_blank">Meinung&amp;Debatte</a>“ des Stifterverbands und der Blog des Szene-Originals Lars Fischer „<a title="Fischblog" href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/fischblog" target="_blank">Fischblog</a>“. Herzlichen Glückwunsch den drei Gewinnern von „Wissenschaft kommuniziert“, herzlichen Dank an alle, die sich an der Wahl beteiligt haben.</p>
<p>Was ist das Geheimnis des Erfolges? Lassen sich daraus Lehren ziehen für alle diejenigen, die sich in der Welt der Wissenschaft als Blogger tummeln? (Mindestens 100 Wissenschafts-Blogs sind es allein in deutscher Sprache.) Der Abstand von Astrodicticum Simplex war riesengroß. Zwischen dem Sieger und dem Zweitplatzierten lag ein Vorsprung von über 200 Stimmen, zwischen dem zweiten und vierten Platz dagegen ging es nur noch um 10 Stimmen, auch das Feld dahinter lag dicht beisammen.</p>
<p>Nun gut, Florian Freistetter, der Autor von „Astrodicticum Simplex“, hatte seine Leser aufgerufen, sich an der Wahl zu beteiligen. <a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/freistetter02.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-342" title="Freistetter02" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/freistetter02.jpg?w=594" alt="Florian Freistetter, Autor von &quot;Astrodicticum simplex&quot;"   /></a>Und das Echo war überwältigend, wie unsere Blog-Statistik zeigte. Florian Freistetter ist also populär. Warum aber? Das wichtigste Erfolgsgeheimnis scheint zu sein: Engagement. Florian Freiststetter nimmt alles ernst, was ihn interessiert, und lässt seine Blogleser daran teilhaben: vom Alkohol, der alles im Kopf drehen lässt, bis zum Zusammenhang von Medienpräsenz und den Karrierechancen junger Wissenschaftler, von missratenen Fernsehfilmen bis zu den Kastropen-Prophezeiungen für das neue Jahr. Er entspricht wohl am ehesten der Blog-Vorstellung eines Online-Tagebuchs. So bunt wie das Leben, das er wie jeder von uns erlebt, so bunt ist Freistetters Blog, weil er neugierig ist und alles hinterfragt, was ihm begegnet.</p>
<p>Das zweite Erfolgsgeheimnis &#8211; für alle drei Sieger: Inhalte. Niemals langweilig, niemals Blabla, niemals nichtssagend. Florian Freistetter bietet beispielsweise – kurzweilig aufbereitet &#8211; einen der besten Hintergründe zum Maya-Kalender. Das fällt ihm als Astronomen nicht schwer, aber er war auch einer der lautesten Rufer, als die Stadt Jena (wo er lebt) durch einen ZDF-Film in die rechtsradikale Ecke geschoben wurde. (Mit Erfolg: Über das Rock-Konzert gegen Rechts kurz danach in Jena, berichtete das ZDF dann in den Hauptnachrichten – vielleicht als Wiedergutmachung.)</p>
<p>Ein ungewöhnlich inhaltsreicher Blog ist „Meinung&amp;Debatte“ des Stifterverbands. Hier erscheinen Meinungsbeiträge zur Wissenschaftspolitik von den Größen der Szene, aber auch von bislang unbekannten Persönlichkeiten. Es geht um die Fundamente des Verhältnisses von Wissenschaft und Gesellschaft, das Spektrum der Ansichten ist breit – viel breiter als es bei einzelnen Blog-Autoren sein könnte.</p>
<p>Lars Fischer, gelernter Chemiker, lässt in seinem Blog Wissenschaft subjektiv erleben: Er kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der Forschung – kritisch und mit Hintergrund –, ordnet ein, schafft Zusammenhänge und spiegelt sie zugleich an seinen ganz persönlichen Erfahrungen. Daneben verfolgt er auch die schönen Seiten der Forschung, etwa mit seinem Adventskalender der sehenswertesten Wissenschaftsfilme. Und legendär sind die lakonischen Kommentare, die er über Twitter verbreitet.</p>
<p>Blogs zum Thema Wissenschaft leben vor allem von einem: dem Engagement derjenigen, die sie führen. Das könnte die wichtigste Lehre sein. Einige Leser haben interessante Anregungen für weitere Blogs gemacht. Ende dieses Jahres werden sie zur Wahl stehen. Mal sehen, wie die Blog-Leser dann entscheiden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/339/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=339&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Teufel im Detail &#8211; Pressemitteilungen</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2011/12/24/der-teufel-im-detail-pressemitteilungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 11:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Wissenschaftskommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Blog &#8222;Frischer Wind &#8211; Der Blog zur Energiewende&#8220; fand ich einen respektabler Versuch, allein durch Nachdenken zu einer guten Pressemitteilung zu kommen. Anrührend, anerkennenswert, aber leider unvollständig. Die wichtigsten Dinge, wie Inhalte, Ziele, Zielgruppen und Rezeptioon sind gar nicht thematisiert. Dennoch Respekt: Hier hat Christian Reinboth wirklich Gedanken um Kommunikation gemacht und viel, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=334&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/reinboth.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-335" title="Reinboth" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/reinboth.jpg?w=594" alt=""   /></a>Auf dem Blog <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2011/12/was-kennzeichnet-eine-gute-wissenschaftspressemitteilung.php" target="_blank">&#8222;Frischer Wind &#8211; Der Blog zur Energiewende&#8220;</a> fand ich einen respektabler Versuch, allein durch Nachdenken zu einer guten Pressemitteilung zu kommen. Anrührend, anerkennenswert, aber leider unvollständig. Die wichtigsten Dinge, wie Inhalte, Ziele, Zielgruppen und Rezeptioon sind gar nicht thematisiert. Dennoch Respekt: Hier hat Christian Reinboth wirklich Gedanken um Kommunikation gemacht und viel, viel Mühe.</p>
<p>Mein Kommentar dazu: Ich wünschte mir, dass jeder, der eine Pressemitteilung publiziert, sich auch nur einen Bruchteil der Gedanken macht, die Sie sich gemacht haben. Das zeigt Ihr Engagement, effektiv und professionell kommunizieren zu wollen.<br />
Doch auf der anderen Seite wirken Ihre Überlegungen auf mich wie jemand, der inmitten von Gourmettempeln ein neues Restaurant eröffnen will und sich allein Gedanken macht um die Töpfe. Was sind die Ziele Ihrer Kommunikation? Was sind die Inhalte? Gibt es wirklich bei jedem Projekt alle halbe Jahre etwas Neues? Und wer soll das eigentlich lesen wollen? Wer soll erreicht werden? Allein die Geldgeber?<br />
Immerhin richtig erkannt: Heute zählt nicht mehr, was jemand tolles tut, sondern was von ihm wahrgenommen wird. Doch Kommunikation ist leider keine einfache Angelegenheit (das merkt man schon im Alltag) und ganz besonders nicht in einer komplexen Medienwelt mit viel, viel Konkurrenz und einem immer härteren Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Publikums.</p>
<p>Meines Erachtens ein Musterbeispiel, wieviel noch an Arbeit zu tun ist, bis Wissenschaft in Deutschland wirklich profesionelle kommuniziert.</p>
<p>Allen wünsche ich schöne Festtage.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/334/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=334&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Risikofaktor Forscher &#8211; Die Super-Viren</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft und Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Forschung ist frei &#8211; doch so frei, dass sie alles darf? Soweit zum forschungspolitischen Aspekt aktueller Nachrichten über ein Super-Virus, das Wissenschaftler in Rotterdam und Wisconsin im Labor erzeugt haben. Sie wollen in den angesehenen Wissenschaftszeitschriften &#8222;Science&#8220; und &#8222;nature&#8220; umfangreich darüber berichten. Ein Höhepunkt in jedem Forscherleben. Doch ist das richtig und verantwortbar? Die amerikanische Regierung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=329&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a></p>
<div id="attachment_330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/flu_virus.jpg"><img class="size-full wp-image-330" title="Flu_Virus" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/flu_virus.jpg?w=594" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Bauanleitung für Terroristen - H5N1-Virus, Erreger der Vogelgrippe (Bild: Northwest Ohio Consortium for Public Health)</p></div>
<p>Forschung ist frei &#8211; doch so frei, dass sie alles darf? Soweit zum forschungspolitischen Aspekt aktueller Nachrichten über ein Super-Virus, das <a title="Rotterdam-Meldung zu H5N1" href="http://www.erasmusmc.nl/corp_home/corp_news-center/2011/2011-11/vogelgriep.gevaarlijk.mensenviru/?lang=en" target="_blank">Wissenschaftler in Rotterdam</a> und <a title="Wisconsin-Page" href="http://www.vetmed.wisc.edu/people/kawaokay/" target="_blank">Wisconsin</a> im Labor erzeugt haben. Sie wollen in den angesehenen<a title="AAAS-Bericht über das Super-Virus" href="http://news.sciencemag.org/scienceinsider/2011/12/grudgingly-virologists-agree-to.html?ref=hp" target="_blank"> Wissenschaftszeitschriften &#8222;Science&#8220;</a> und <a title="Nature-Bericht zum Super-Virus" href="http://www.nature.com/news/fears-grow-over-lab-bred-flu-1.9692" target="_blank">&#8222;nature&#8220;</a> umfangreich darüber berichten. Ein Höhepunkt in jedem Forscherleben. Doch ist das richtig und verantwortbar? Die <a title="Statement des US-Gesundheitsministeriums" href="http://www.nih.gov/news/health/dec2011/od-20.htm" target="_blank">amerikanische Regierung</a> und ihr <a title="US-Rat für Biosicherheit" href="http://oba.od.nih.gov/oba/index.html" target="_blank">Rat für Biosicherheit</a> meinen &#8222;Nein&#8220; und wollen die Publikation aller Einzelheiten verhindern. Doch schon werden Proteste aus dem Kreis der Forschung laut: Hier steht die Freiheit der Wissenschaft auf dem Spiel.</p>
<p>Ich denke, hier steht eher das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft in Frage. Und damit geht es um Wissenschaftskommunikation. Wie gehen die Forscher mit dem Thema um? Pochen sie auf die Freiheit der Forschung &#8211; und ziehen sich damit in den überwunden geglaubten Elfenbeinturm zurück? Oder stellen sie sich ihrer Verantwortung &#8211; und begreifen Wissenschaft nicht als geschlossenen Zirkel, sondern als Dienstleistung an der Gesellschaft?</p>
<p>Es geht um die <a class="zem_slink" title="Influenza A virus subtype H5N1" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Influenza_A_virus_subtype_H5N1" rel="wikipedia">Vogelgrippe</a> und das Virus H5N1, die erst vor wenigen Jahren bei uns monatelang für Schlagzeilen sorgten.  Zwar waren die Schlagzeilen übertrieben, aber wir wissen jetzt wenigstens, was uns bei einem Ausbruch der Vogelgrippe erwarten würde. <a title="Robert-Koch-Institut" href="http://www.rki.de/cln_162/nn_200120/DE/Home/homepage__node.html?__nnn=true" target="_blank">Genügend Experten</a> haben sich damals damit beschäftigt: Eine weltweite Pandemie innerhalb weniger Tage, da Menschen keine Abwehrkräfte gegen dieses Virus haben, jeder Dritte würde erkranken, bei schwerem Krankheitsverlauf, Millionen Tote sind zu befürchten, ganze Wirtschaftssysteme wären lahmgelegt, wahrscheinlich würden Staaten oder zumindest ihre Notfall- und Sozialsysteme zusammenbrechen. Wer erlebt hat, wie hilflos hochentwickelte Industriestaaten mit der lokalen Reaktorkatastrophe von Fukushima umgegangen sind, der muss befürchten, dass es bei einer globalen Seuche sogar noch viel schlimmer kommen würde als dies die Experten vermuten.</p>
<p>Das Einzige, was uns bisher vor diesem Katastrophenszenario schützt: Das Virus verbreitet sich nicht von Mensch zu Mensch, lediglich in seltenen Einzelfällen von Vögeln zu Menschen. Nun aber haben die Forscher in Rotterdam und Wisconsin das Virus mit wenigen Änderungen an der DNA so verändert, dass es sich &#8211; wie ein Schnupfen &#8211; durch Tröpfcheninfektion bei Frettchen verbreitet. Frettchen aber sind die Labortiere, an denen häufig die Infektiosität von Viren für Menschen getestet werden. Es steht also zu befürchten, dass diese Super-Viren, wenn sie denn ins Freie gelangten, eine weltweite Pandemie auslösen. Keine Sorge, die Viren sind in den Hochsicherheitslabors der Forscher gut verwahrt. Aber die genetischen Veränderungen sind so einfach, dass sie durchaus auch von Terroristen oder in sogenannten Schurkenstaaten nachvollzogen werden könnten &#8211; wenn die Wissenschaftler, wie ursprünglich offenbar vorgesehen, ihre Bauanleitung detailliert in &#8222;Science&#8220; und &#8222;nature&#8220; veröffentlichen.</p>
<p>Steht wirklich die Freiheit der Forschung auf dem Spiel, wenn eine Regierung dies verhindern will? Freiheit findet ihre Grenzen in der Verantwortung &#8211; so habe ich Demokratie verstanden. Sonst wäre ja nichts dabei, auch Bauanleitungen für Atombomben ins Internet zu stellen. Vor allem aber ist Wissenschaft nach meinem Verständnis ein wesentlicher Teil der Gesellschaft: Wer angesichts der erwarteten Folgen dann jedoch darauf besteht, zu publizieren, anstatt sich mit allen Kräften zu bemühen &#8211; vielleicht sogar insgeheim &#8211; seine neuen Erkenntnisse zu nutzen, um Impfstoffe, Therapien und verantwortungsvolle Mechanismen zu ihrer Erforschung und zu ihrem Einsatz zu entwickeln, der steht im dringenden Verdacht, eher seine Eitelkeit zu befriedigen und dies auch noch mit dem Ruf nach &#8222;Freiheit der Forschung&#8220; zu bemänteln.</p>
<p>Wo bleibt denn der Ruf nach Forschungsfreiheit in den unzähligen kleineren Konfliktfällen? Etwa in der Industrieforschung? Hier sind Ergebnisse grundsätzlich nicht öffentlich. Wer zahlt schafft an? Die Arbeiten in Rotterdam und Wisconsin wurden vom staatlichen US-Gesundheitsinstitut <a class="zem_slink" title="National Institutes of Health" href="http://maps.google.com/maps?ll=39.000443,-77.102394&amp;spn=1.0,1.0&amp;q=39.000443,-77.102394 (National%20Institutes%20of%20Health)&amp;t=h" rel="geolocation">NIH</a> finanziert.  Und auch in der öffentlichen Forschung halten Wissenschaftler schon einmal still: Ich selbst habe unmittelbar miterlebt, als das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg in Bier gehörige Mengen von krebserregenden Nitrosaminen entdeckte. Ein halbes Jahr hielten die Wissenschaftler ihre Ergebnisse unter der Decke &#8211; bis die Brauereien neue Herstellverfahren entwickelt hatten um die Nitrosamine zu vermeiden. Ob das gerechtfertigt war? Darüber kann man trefflich diskutieren. Die Risiken von Super-Viren im Eigenbau dagegen sind kein Diskussionsthema: Manchmal ist Schweigen die bessere Kommunikation. Auch dazu muss man Wissenschaftlern in den passenden Fällen raten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/329/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=329&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wählen Sie den Wissenschafts-Blog des Jahres 2011</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2011/12/20/wahlen-sie-den-wissenschafts-blog-des-jahres-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Internet ist das neue Medium der Wissenschaftskommunikation. Es bietet faszinierende Möglichkeiten, die breite Öffentlichkeit oder ganz bestimmte Zielgruppen direkt zu erreichen. Darüber haben wir und andere immer wieder berichtet. Blogs sind die erste Schnittstelle zum Web 2.0, wo Communities mehr zählen als die Verkündung durch Autoritäten. Da tut sich eine Menge: Themen wie der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=277&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class=" wp-image-5 alignright" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a></p>
<div class="mceTemp"></div>
<div class="mceTemp"></div>
<div class="mceTemp"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/web2_0.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-303" title="Web2_0" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/web2_0.jpg?w=300&#038;h=222" alt="Blogs sind die Schnittstelle zum Web 2.0 - Wählen Sie den besten Wissenschafts-Blog. (Bild: Wikipedia)" width="300" height="222" /></a></div>
<p>Das Internet ist das neue Medium der Wissenschaftskommunikation. Es bietet faszinierende Möglichkeiten, die breite Öffentlichkeit oder ganz bestimmte Zielgruppen direkt zu erreichen. Darüber <a href="http://wp.me/p1XAlm-2B" target="_blank">haben wir</a> und <a href="http://www.scienceblogs.de/sic/" target="_blank">andere</a> immer wieder berichtet. Blogs sind die erste Schnittstelle zum Web 2.0, wo Communities mehr zählen als die Verkündung durch Autoritäten. Da tut sich eine Menge: Themen wie der <a href="http://wp.me/p1XAlm-2R" target="_blank">Streit eines Klimaforschers</a> mit einer Wissenschaftsjournalistin oder die Esoterik-Ambitionen einer <a href="http://www.scheloske.net/index.php/2011/12/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/" target="_blank">Fraktionsgeschäftsführerin der Berliner Piraten-Partei</a> sind jüngste Beispiele dafür, was in Blogs zuerst hochkocht.</p>
<p>Mindestens 100 unterschiedliche deutschsprachige Blogs mit Themen aus der Wissenschaft sind für ein breites Publikum interessant. Zu viele für einen Einzelnen, um laufend den Überblick zu behalten, doch einige sind es wirklich wert verfolgt zu werden. Helfen Sie mit, die Spreu vom Weizen zu trennen, wählen Sie hier den Wissenschafts-Blog des Jahres. Da niemand den vollen Überblick haben kann, habe ich eine Reihe interessanter Blogs ausgewählt, über die Sie abstimmen können (wer einen noch einmal ansehen möchte, findet gleich einen Link dazu). Kriterien der Auswahl waren:</p>
<ul>
<li> ein ausgereiftes, Konzept;</li>
<li> ein Thema, das über die Interessen von Spezialisten hinausreicht;</li>
<li> fundierte Inhalte, die ansprechend und aktuell aufbereitet sind.</li>
</ul>
<p>Natürlich habe auch ich nicht den vollen Überblick. Gut möglich, dass mir der eine oder andere herausragende Blog nicht aufgefallen ist. Anregungen zu weiteren Wissenschafts-Blogs sind hochwillkommen &#8211; am besten als Kommentar. Spätestens im kommenden Jahr werden sie zur Wahl stehen.</p>
<p>Noch zwei Selbstverständlichkeiten: Natürlich ist dieser Blog nicht wählbar &#8211; ich sehe seine Aufgabe darin, das Engagement für Wissenschaftskommunikation zu stärken, professionelle Beispiele herauszustellen, &#8222;Best Practice&#8220; zu zeigen. Und dazu gehören die besten Wissenschafts-Blogs. Und diese Wahl steht auch nicht in Konkurrenz zur<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2011/12/gesucht-die-besten-wissenschaftlichen-blogposts-des-jahres-2011/" target="_blank"> &#8222;Wissenschaftsblog-Auslese&#8220; des Wissenschafts-Cafes</a>.  Bei uns hier geht es um die Publikumswahl des interessantesten Wissenschaft-Blogs, dort kürt eine Expertenjury den besten Beitrag (Post) in einem Blog.</p>
<p>Auf ans Werk: Nennen Sie Ihre 3 Favoriten aus diesen Vorschlägen. Einsendeschluss ist der 1. Januar 2012, 24.00 Uhr.</p>
<a href="http://polldaddy.com/poll/5776363">Take Our Poll</a>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/277/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=277&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Reiner_Blog_mini</media:title>
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			<media:title type="html">Web2_0</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Nachtrag: Was hat Wissenschaft mit Coca-Cola zu tun?</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2011/12/13/nachtrag-was-hat-wissenschaft-mit-coca-cola-zu-tun/</link>
		<comments>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2011/12/13/nachtrag-was-hat-wissenschaft-mit-coca-cola-zu-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Sitzung am letzten Tag des 4. Forums Wissenschaftskommunikation in Köln ist mir in nachhaltiger Erinnerung geblieben, weshalb ich darüber berichten will, auch wenn das Forum schon wieder einige Tage her ist. Denn es geht um eine ebenso grundlegende wie aktuelle Frage der Wissenschaftskommunikation: Was hat Wissenschaft mitCoca-Cola zu tun? Oder weniger provokant: Braucht Wissenschaft [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=262&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a></p>
<div id="attachment_264" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/helmholtz-logos.jpg"><img class="size-medium wp-image-264" title="Kommunikation 2007" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/helmholtz-logos.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Logo-Flut in der Helmholtz-Gemeinschaft: Eine Marke ist anders</p></div>
<p>Eine Sitzung am letzten Tag des <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum/" target="_blank">4. Forums Wissenschaftskommunikation</a> in Köln ist mir in nachhaltiger Erinnerung geblieben, weshalb ich darüber berichten will, auch wenn das Forum schon wieder einige Tage her ist. Denn es geht um eine ebenso grundlegende wie aktuelle Frage der Wissenschaftskommunikation:</p>
<p>Was hat Wissenschaft mitCoca-Cola zu tun? Oder weniger provokant: Braucht Wissenschaft Marken? Initiator der Sitzung war <a href="http://www.helmholtz.de/ueber_uns/organisation/geschaeftsstelle/kommunikation_und_medien/" target="_blank">Helmholtz-Sprecher Thomas Gazlig</a>, und er sprach damit eine Grundproblem der Wissenschaftskommunikation an, das Forschungssprechern oft viel zu wenig bewußt ist: Markenbildung. Und wie macht man Wissenschaft zur Marke?</p>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/220px-enjoy_coca_cola_logo-svg.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-256" title="220px-Enjoy_Coca_Cola_Logo.svg" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/220px-enjoy_coca_cola_logo-svg.png?w=139&#038;h=150" alt="" width="139" height="150" /></a>Wer jemals schon in abgelegenen Ecken unserer Erde unterwegs war und irgendwo in der Ferne ein knallrotes Schild mit verschlungener Schrift leuchten sah, weiß was Marke bedeutet: Das runde <a href="http://www.coke.de" target="_blank">Coca-Cola</a>-Schild signalisiert nicht nur ein Getränk, das überall auf der Welt gleich schmeckt und einigermaßen hygienisch konsumiert werden kann, sondern ein Stück Zivilisation &#8211; wie wild die Umgebung auch ist. Natürlich ist dies ein Symbol industrieller Zivilisation, Western Way of Life, Wirtschaftsleben, Marketing, Erfolgsstreben, aber auch geordnete Lebensverhältnisse, und damit Sicherheit. Coca-Cola ist das Musterbeispiel an Marke schlechthin. Das Wichtige daran aber ist nicht das Logo, sondern es sind die Assoziationen, die mit der Marke verbunden werden.</p>
<p>Braucht Wissenschaft Marken? Natürlich. Gerade eine Gesellschaft, die so stark auf Reputation, Glaubwürdigkeit und Qualität setzt wie die Forschung, ist auf Zeichen, Symbole und Assoziationen angewiesen, vor allem in einer Zeit, in der längst nicht mehr alles Notwendige ausgesprochen werden kann &#8211; ganz zu schweigen, dass es gehört und verstanden würde. Bestes Beispiel dafür ist der <a href="http://www.nobelprize.org/" target="_blank">Nobelpreis</a>: Man muss von einem Forscher kaum etwas wissen, noch nicht einmal, worüber er forscht oder sein Fachgebiet: Wenn er Nobelpreisträger ist, ordnet man ihn sofort in die höchste Elite ein, hört ihm zu, wägt seine Argumente ernsthaft. Das geht Laien, Politikern und Medien genauso wie seinen Fachkollegen. Aber es gibt auch genug andere Beispiele: &#8222;<a href="http://www.mpg.de" target="_blank">Max Planck</a>&#8220; etwa steht weltweit für gut ausgestattete Grundlagenforschung auf hohem Niveau, auch die Zeitschriften <a href="http://www.sciencemag.org/" target="_blank">&#8222;Science&#8220;</a> und <a href="http://www.nature.com/" target="_blank">&#8222;nature&#8220;</a> sind weltweit starke Marken.</p>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/gazlig_thomas_100x100_neu.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-257" title="Gazlig_Thomas_100x100_neu" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/gazlig_thomas_100x100_neu.jpg?w=594" alt=""   /></a>Gazlig selbst hat es in den vergangenen Jahren geschafft, <a href="http://www.helmholtz.de" target="_blank">&#8222;Helmholtz&#8220;</a> als Forschungs-Marke zu etablieren. Voraussetzung dafür, so berichtete er in Köln, war die Konzentration &#8222;auf das, was man wirklich gut kann, was einen ausmacht&#8220; &#8211; die drei wichtigsten Alleinstellungsmerkmale. Wer erst einmal so weit ist, sie in einem zusammenhängenden Satz in Umgangssprache zu formulieren (Gazlig für Helmholtz: &#8222;Wir haben die besten Werkzeuge, damit die besten Köpfe die härtesten Nüsse knacken können&#8220;), kann dann daran gehen, einen einprägsamen Namen zu kommunizieren und ein Logo zu entwickeln.</p>
<p>Doch leider ist der Ablauf in den Forschungs-Instituten meist umgekehrt: Zuerst das Logo und erst dann vielleicht nachdenken über Alleinstellungsmerkmale, Ziele und Zielgruppen der Kommunikation. Oft genug bleibt es beim Logo &#8211; nachdenken entfällt. Eine Folge davon beklagte Gazlig in Köln (auch wenn er mit seiner Markeninitiative vielleicht selbst mit dazu beigetragen hat): die Logo-Flut. Über 100 unterschiedlichste Logos allein in der Helmholtz-Gemeinschaft lassen überhaupt keinen Zusammenhang der Forschungsaktivitäten mehr erkennen. Am Ziel, diese Flut wenigstens in seiner eigenen Organisation wieder einzudämmen, dürfte allerdings auch Marken-Fan Gazlig scheitern.</p>
<p>Mein Fazit: Wer in einer Welt kommunizieren will, in der jedes Jahr 26.000 neue Produkte intensiv beworben werden, in der zwei Millionen Fernseh-Spots, 350.000 Printanzeigen und 500 Millionen Websites um Aufmerksamkeit kämpfen (so <a href="http://www.source1.de/" target="_blank">PR-Profi Prof. Dieter Herbst</a> von der Universität der Künste in Berlin), muss assoziativ und emotional kommunizieren &#8211; oder er wird in diesem Wettlauf um Aufmerksamkeit untergehen. Bildsignale sind gut, aber nur Bilder, die auch Assoziationen wecken.  &#8220;Logos, die für nichts stehen, werden nicht erinnert&#8220; konstatierte PR-Fachmann Herbst. Die Frage, ob Wissenschaft Marken braucht, beantwortet sich damit fast von selbst, denn eine Marke ist eben mehr als nur ein Logo.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/262/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=262&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Morgen Kinder&#8230; &#8211; PR-Coup mit Ansage</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best und Worst Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft und Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Morgen Kinder wird&#8217;s was geben&#8230; Der Weihnachtsmann ist noch nicht ganz da, aber die Kommunikatoren und Wissenschaftler am Europäischen Kernforschungszentrum CERN machen sich ihr schönstes Weihnachtsgeschenk selbst: Tatsächlich für morgen, Dienstag den 13. Dezember 2011, haben sie zu einer Pressekonferenz eingeladen, die sie über Monate vorbereitet haben. Ein historischer Tag, denn sie wollen die Entdeckung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=248&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a></p>
<div id="attachment_250" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/cern01_0107014_01-a5-at-72-dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-250" title="CERN01_0107014_01-A5-at-72-dpi" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/cern01_0107014_01-a5-at-72-dpi.jpg?w=300&#038;h=300" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Unsichtbares sichtbar machen - CERN arbeitet mit professionellen PR-Bildern und -Strategien (Foto CERN)</p></div>
<p>Morgen Kinder wird&#8217;s was geben&#8230; Der Weihnachtsmann ist noch nicht ganz da, aber die Kommunikatoren und Wissenschaftler am Europäischen Kernforschungszentrum <a class="zem_slink" title="CERN" href="http://www.cern.ch" rel="homepage">CERN</a> machen sich ihr schönstes Weihnachtsgeschenk selbst: Tatsächlich für morgen, Dienstag den 13. Dezember 2011, haben sie zu einer Pressekonferenz eingeladen, die sie über Monate vorbereitet haben.</p>
<p>Ein historischer Tag, denn sie wollen die Entdeckung des <a class="zem_slink" title="Higgs boson" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Higgs_boson" rel="wikipedia">Higgs-Bosons</a> bekanntgeben. Es ist das &#8222;Gottesteilchen&#8220;, nach dem sie und ihre Kollegen seit Jahrzehnten fahnden, mit dem über mehrere Generationen die Politiker verlockt wurden, Geld in neue und teurere Großbeschleuniger zu stecken, womit inzwischen weltweit viele Milliarden Euro für Experimentieranlagen investiert wurden. Die Verkündung dieser Entdeckung &#8211; natürlich mit allen Vorbehalten, die sich für seriöse Forscher gehören &#8211; ist ein Musterbeispiel für strategische PR in der Wissenschaft.</p>
<p>Man muss den Ablauf einmal analysieren, um sich ein Beispiel zu nehmen, wie man vorgehen kann, wenn man selbst ein wichtiges Ereignis zu verkünden hat. Nicht einfach eine Pressemitteilung, die an den gesamten Verteiler verschickt wird &#8211; NEIN. Das Event muss von langer Hand vorbereitet sein.</p>
<p>Zunächst einmal die Ausgangslage: Die CERN-Kommunikatoren mussten davon ausgehen, dass die breite Öffentlichkeit sich kaum für Forschungsergebnisse aus dem CERN interessiert &#8211; alles viel zu abstrakt und unverständlich, und wozu dient diese Elementarteilchenphysik überhaupt? Also galt es für sie  erst einmal, CERN spannend zu machen, insbesondere den neuen Beschleuniger <a class="zem_slink" title="Large Hadron Collider" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Large_Hadron_Collider" rel="wikipedia">LHC</a>. Das geschah zur Einweihung der Riesenröhre im September 2008. Das sollte sich auf jeden Fall auszahlen, auch als neun Tage später die Katastrophe über LHC hereinbrach: Durch technische Fehler beim Bau brannte das Kühlsystem durch und die nagelneue Drei-Milliarden-Anlage musste 14 Monate lang repariert und nachgebessert werden. Die Inbetriebnahme danach war bereits die erste PR-Meisterleistung: Anstatt als Anlauf einer defekten Maschine nahm die Weltöffentlichkeit das Ereignis als &#8222;Weltrekord am CERN&#8220; (<a title="SZ-LHC-Wiederanlauf" href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/teilchenbeschleuniger-lhc-weltrekord-am-cern-1.151904" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a>) wahr. Die Katastrophe war positiv genutzt worden, nun war LHC nicht mehr als Pannenmaschine, sondern positiv im Bewusstsein der Medien und ihrer interessierten Zuschauer/Leser.</p>
<p>Darauf konnten die Kommunikations-Strategen beim CERN aufbauen, als die Experimente um das Higgs-Boson ihre ersten Ergebnisse brachten. Zunächst einmal wurde der Begriff des &#8222;Gottesteilchen&#8220; wieder ausgegraben, eine derartige Hybris, dass selbst Physiker den Begriff lange Zeit nicht aussprechen wollten. Doch er ist bildhaft und signalisiert auch dem absoluten Laien, dass hier etwas Großartiges, wenn nicht sogar Überirdisches passiert. Bereits im Sommer dieses Jahres berichteten die Physiker aus Genf unter der Hand über ihre Auswertungen: Erste Hinweise. Und schränkten natürlich sofort wieder energisch ein, dass dies noch keine Entdeckung sei. Immerhin genügte das für erste Pressemeldungen um das Interesse anzuwärmen (Es gilt &#8211; bei allen Menschen &#8211; das Prinzip: Wovon ich noch nichts gehört habe, kann nicht so wichtig für mich sein.)</p>
<div id="attachment_251" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/cern02_0610010_02-a5-at-72-dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-251" title="CERN02_0610010_02-A5-at-72-dpi" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/cern02_0610010_02-a5-at-72-dpi.jpg?w=300&#038;h=201" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Jagd nach dem &quot;Gottesteilchen&quot; - ATLAS-Detektor am LHC bei CERN (Foto:CERN)</p></div>
<p>Jetzt zur großen Pressekonferenz in Genf gab es im Vorfeld so viele Informationen an Journalisten wichtiger Medien, dass sie die Botschaft schon vorab berichten konnten: Das Higgs-Teilchen  ist entdeckt, aber enthüllt wird es erst am Dienstag. Die Pressekonferenz in Genf wird daher sicher Fernsehkameras aus aller Welt anlocken, Berichte über die Entdeckung des &#8222;Gottesteilchens&#8220; ohne Ende auslösen, ein abstraktes Feld der Physik in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. Und es wird sicher nicht die letzte Pressekonferenz sein, denn auch bei 99 Prozent Wahrscheinlichkeit, ist dies für Physiker noch immer keine endgültige Sicherheit. Es wird Nobelpreise geben für die Entdeckung, weitere Pressekonferenzen, Tagungen und Highlights für Fernsehkameras und Journalisten. Niemand wird angesichts der Euphorie kritische Fragen nach der Existenz von CERN aufwerfen.</p>
<p>Das Beispiel zeigt, dass gekonnte Forschungskommunikation &#8211; genauso wie professionelle PR &#8211; es nicht allein bei der Mitteilung eines Ergebnisses belassen darf. Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit ist die konzeptionelle Planung und Vorbereitung eines Ereignisses das Wichtigste. Das geht aber nur in enger Zusammenarbeit von Kommunikatoren und Wissenschaftlern, frühzeitig und partnerschaftlich von beiden Seiten. Eigentlich ein Idealzustand, dem das CERN offensichtlich sehr nahe kommt.</p>
<p>Ansonsten kennt man solche Musterbeispiele strategischer Kommunikation nur &#8211; lange ist es her &#8211; von der Entschlüsselung des menschlichen Genoms und von der amerikanischen Weltraumagentur <a class="zem_slink" title="NASA" href="http://www.nasa.gov/home/index.html" rel="homepage">NASA</a>. Die NASA zeigt aber auch die Gefahren auf, was passiert, wenn man mit Wissenschaft zu sehr unter PR-Gesichtspunkten umgeht: In den letzten Jahren fiel zunächst auf, dass jedes Mal, wenn die Agentur mit Geldgebern um große Projekte verhandelte, spektakuläre Entdeckungen verkündet wurden. Und zuletzt musste die Entdeckung der Cyano-Bakterien, die von der NASA großspurig als &#8222;Hinweise auf neue Lebensformen im Weltall&#8220; verkündet worden war, von den Forschern selbst als Irrtum zurückgezogen werden. Damit könnte die Glaubwürdigkeit der NASA endgültig untergraben sein.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/248/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=248&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>To be or not to be &#8211; die digitalen Medien</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungssprecher]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt der Wissenschaftskommunikation ist kompliziert genug. Nicht nur das schwierige Verhältnis von Wissenschaftlern und Öffentlichkeitsarbeit, nicht nur die komplexen Inhalte, über die zu berichten ist, nicht nur das verwirrend geknüpfte Netz, in dem sich Kommunikation in unserer Informationsgesellschaft abspielt. Das genügt nicht. Denn jetzt soll alles noch viel komplizierter werden: Soziale Netze, Markenprofile, Zielgruppen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=232&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/forum03.jpg"><img class="size-full wp-image-239" title="Forum03" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/forum03.jpg?w=594" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Mit neuen Medien für die &quot;Wunderkammer Wissenschaft&quot; - Forum Wissenschaftskommunikation in Köln</p></div>
<p>Die Welt der Wissenschaftskommunikation ist kompliziert genug. Nicht nur das schwierige Verhältnis von Wissenschaftlern und Öffentlichkeitsarbeit, nicht nur die komplexen Inhalte, über die zu berichten ist, nicht nur das verwirrend geknüpfte Netz, in dem sich Kommunikation in unserer Informationsgesellschaft abspielt. Das genügt nicht. Denn jetzt soll alles noch viel komplizierter werden: Soziale Netze, Markenprofile, Zielgruppen und Bezugsgruppen sind angesagt. Das ist das Fazit des <a title="Forum Wissenschaftskommunikation" href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/?id=1240" target="_blank">4. Forums Wissenschaftskommunikation</a> der Initiative <a title="Wissenschaft im Dialog" href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank">Wissenschaft im Dialog</a> (WiD), das am Donnerstag in Köln zu Ende ging.</p>
<p>Die wichtigste Entwicklung für jeden Kommunikator, gleich ob in der Industrie oder im Feld Wissenschaft, sind die <a title="Wikipedia Soziale Netze" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Internet)" target="_blank">Sozialen Netze</a>: durch die Interaktivität des Internets, durch seine Zugangsmöglichkeiten von überall und durch die nahezu kostenfreie Technik, multimediale Daten zu speichern und zu verbreiten, ändern sich hier die Strukturen der Kommunikation, wie wir sie gewohnt sind. Jeder kann weltweit publizieren. Informationen werden nicht mehr nach dem Prinzip Sender-Empfänger verteilt, sondern in Freundes- und Interessentenkreisen weitergereicht, kommentiert, verkürzt und eingeordnet ausgetauscht.</p>
<p>Heute sind es vor allem junge Menschen, die diese Sozialen Netze nutzen, als deren herausragende Vertreter Facebook und Twitter gelten. Irgendwann wird sich das weiterentwickeln &#8211; biologisch und technisch &#8211; wie seinerzeit auch die Nutzung von PCs, oder von E-Mails oder des World Wide Webs. Interessante Erscheinung dabei: Die Nutzer der Sozialen Netze messen den Informationen, die sie von ihren Freunden, Kumpeln und Followern bekommen, mehr Glaubwürdigkeit zu als Informationen von etablierten Institutionen, und dazu zählen sie selbst die seriösen Medien.</p>
<p>Soziales Netz oder nicht für die Wissenschaftskommunikation, das ist die Frage, die in Köln heftig diskutiert wurde. Da steht der enorme Aufwand heute noch einer zahlenmäßig eher geringen Resonanz gegenüber. Andererseits bemerken aber auch gesetztere Altersstufen, welche Vorteile Twitter und Blogs bieten, selbst für so eine Konferenz, wo Twitter-Meldungen per Beamer projiziert, Blogsbeiträge diskutiert und kommentiert wurden. Doch zugleich steht die große Frage im Raum, wer soll die zusätzliche Arbeit für die Sozialen Netze leisten, und wie lässt sich eine regelmäßige, engagierte Bedienung der neuen Kanäle sicherstellen. Andererseits leisten sich Forschungsorganisationen nicht nur Interessenvertreter, sondern sogar eigene Pressesprecher in Brüssel. Da lohnt sich abzuwägen; wichtig ist, dass sich der Aufwand auszahlt, auch langfristig.</p>
<p>Tatsächlich aber hat Wissenschaftskommunikation noch nicht einmal die &#8222;traditionellen Kanäle&#8220; des Internets richtig in die eigenen Konzepte eingebaut. Darüber wurde in Köln leider kaum gesprochen. Natürlich hat jedes Institut, jede Organisation sein digitales Schaufenster, also eine Website, mit mannigfaltigen Angeboten. Doch selbst der Begriff Zielgruppen wird selten verwendet, stattdessen reden viele immer noch von „der Gesellschaft“, mit der man kommuniziert – als ob einerseits Wissenschaft nicht zur Gesellschaft gehört, und als ob andererseits die Gesellschaft eine homogene Menge sei. Umso interessanter der Vorschlag des PR-Profis<a title="Prof. Herbst" href="http://www.source1.de/" target="_blank"> Prof. Dieter Herbst</a> von der Universität der Künste in Berlin, statt sich um &#8222;Zielgruppen&#8220; sich lieber um &#8222;Bezugsgruppen&#8220; zu kümmern, also um Gruppen von Menschen, die auf die eine oder andere Weise eine Beziehung zu einem Institut oder zur Forschung haben – Stakeholder heißen sie im modernen Wirtschaftsdeutsch.</p>
<div id="attachment_237" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/forum02.jpg"><img class="size-full wp-image-237" title="Forum02" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/forum02.jpg?w=594" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Vieles wurde in den offiziellen Debatten gesagt, aber dennoch nicht alles angesprochen was wichtig wäre.</p></div>
<p>Warum schielen Forschungssprecher etwa immer so auf die Medien? Warum wird so wenig getan für die direkte Kommunikation mit Stakeholdern. Sie reichen vom Handwerker, der die Brötchen für die Kantine bringt, bis hin zum Politiker oder zum Forscherkollegen irgendwo auf der Welt, die natürlich interessiert, was sich da in Garching, Jülich oder Leipzig tut, also in der Institution, wo er jeden Tag liefert, über dessen Förderung er entschieden hat oder wo er zuletzt einen Vortrag hielt. Natürlich darf man nicht alle mit dem gleichen Text beglücken, aber bezugsgruppengerechte Kommunikation geht schon mit einer guten Mailadressen-Verwaltung, auch ohne Soziale Netze. Doch die heutigen Möglichkeiten effizient nutzen und handwerkliche Fehler vermeiden, das war in Köln kein Thema.</p>
<p>Die Forschungskommunikatoren, so mein Eindruck aus den Diskussionen, haben noch viel zu viel Angst: Angst vor den kommunikativ unberechenbaren Wissenschaftlern, Angst davor, etwas Neues zu versuchen und dabei vielleicht zu scheitern, Angst vor der eigenen Unsicherheit. Wer in der Kommunikation von Wissenschaft etwas erreichen will, muss daher vor allem und zuallererst die Forschungssprecher selbstsicherer machen: Sicher, dass sie gut ausgebildet sind, sicher dass sie neue Techniken und Medien in spezifischer Fortbildung erlernen können, sicherer als kompetente Partner in der Arbeitsteilung mit den scheinbar so allwissenden und mächtigen Wissenschaftlern. Doch darüber wurde in Köln auch nicht, oder bestenfalls in den Konferenzpausen gesprochen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/232/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=232&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Forscher oder Kommunikator &#8211; Was darf man Wissenschaftlern zumuten?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 22:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Wissenschaftskommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Wissenschaftler wurde dazu ausgebildet, gute Forschung zu machen. Und je besser er das tut, umso begehrter sind er und seine Ideen. Zeitraubende Kongresse und Vortragsreisen entstehen daraus, Gremiensitzungen und Managementaufgaben, die oft genug seine ganze Konzentration und sein gesamtes Zeitbudget verlangen, ganz abgesehen davon, dass er meist auch noch weiter forschen möchte. Darf man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=222&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/karikatur_wissenschaftler.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-221" title="Karikatur_Wissenschaftler" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/karikatur_wissenschaftler.jpg?w=594" alt="Und dann auch noch Bloggen, Twittern und Facebook? (Karikatur Liz LaRosa"   /></a>Ein Wissenschaftler wurde dazu ausgebildet, gute Forschung zu machen. Und je besser er das tut, umso begehrter sind er und seine Ideen. Zeitraubende Kongresse und Vortragsreisen entstehen daraus, Gremiensitzungen und Managementaufgaben, die oft genug seine ganze Konzentration und sein gesamtes Zeitbudget verlangen, ganz abgesehen davon, dass er meist auch noch weiter forschen möchte. Darf man da erwarten, dass er sich auch noch die Zeit nimmt, zu Twittern, zu Bloggen oder auf Facebook seine Sicht der Welt einer &#8211; noch &#8211; kleinen Gemeinde zu offenbaren?</p>
<p>Nein, darf man nicht&#8230;., meinte die Leiterin der <a title="DECHEMA Homepage" href="http://www.dechema.de/" target="_blank">DECHEMA</a>-Öffentlichkeitsarbeit, Dr. <a title="Infos Rübberdt" href="http://www.verbaende.com/news.php?m=58256" target="_blank">Kathrin Rübberdt</a>, beim <a title="Forum Wissenschaftskommunikation 2011" href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum/" target="_blank">4. Forum Wissenschaftskommunikation in Köln</a>. Ihr Thema war das geänderte Verhältnis zwischen Wissenschaftler und Forschungssprechern in Zeiten von Web 2.0. &#8230;&#8230;..vorausgesetzt aber, dass sich dieses Verhältnis grundlegend ändert. Heute betrachtet der Forscher seinen Kommunikator meist als Erfüllungsgehilfen. Seine Vorgaben, seine momentanen Interessen, stehen im Mittelpunkt, und dem Kommunikator bleibt dann &#8222;nur noch&#8220;, dies umzusetzen.</p>
<p>Doch in Zeiten von Internet, Sozialen Netzen, kleinteiliger Medienlandschaft und unterschiedlichsten Zielgruppen hat der Forscher weder das notwendige Wissen noch die Zeit, all die Instrumente zu beherrschen, ganz abgesehen dass ihm das Umschalten der Denk- und Sprachebenen schwerfällt und er in die Ergebnisse meist die falschen Erwartungen setzt, so Kathrin Rübbert. &#8222;Wissenschaftskommunikation ist Management, und das kann man nicht Wissenschaftlern überlassen&#8220;, provoziert sie. Natürlich ist der Wissenschaftler für die Kommunikation unverzichtbar, um Vertrauen aufzubauen und um authentische Begeisterung zu vermitteln.</p>
<p>Doch er sollte auch volles Vertrauen in die Professionalität seines Kommunikators als Manager setzen. Der muss die Kommunikationsabläufe organisieren, Beziehungen aufbauen, Kernaussagen erarbeiten, die Kommunikationsstrategie der Institution im Auge behalten und zugleich nicht nur den einzelnen Wissenschaftler, sondern sein ganzes Institut, die Disziplin, ja sogar das gesellschaftliche System Wissenschaft nach außen vertreten. So wird der Kommunikator in einer Arbeitsteilung mit dem Forscher zu seinem Berater und Partner in der Kommunikation. Und das funktioniert auch in Zeiten von Web 2.0. Sogar besser als früher, denn wer sagt denn, dass ein vielbeschäftigter Forscher alle Posts in seinem Blog selber ausformuliert haben muss, dass jeder Tweet aus seinem persönlichen Smartphone stammt. Unsere Welt ist arbeitsteilig, eine so komplexe Welt wie die der Kommunikation wird daher arbeitsteilig am besten bewältigt.</p>
<p>Voraussetzung ist allerdings, dass Wissenschaftler in ihre Forschungssprecher das Vertrauen setzen, dass sie &#8211; was Kommunikation angeht &#8211; die kompetenteren Entscheidungen fällen, dass sie seine Interessen besser vertreten als er selbst das könnte. Ganz generell fällt es Wissenschaftlern allerdings schwer anzuerkennen, dass andere etwas besser können als Wissenschaftler. In diesem Fall müssten sie dies vielleicht sogar Kommunikatoren zutrauen, die keine vollakademische Laufbahn hinter sich haben, aber ein Paket praktischer Erfahrungen.</p>
<p>Ich meine, das mangelnde Vertrauen in die Kommunikationskompetenz der Forschungssprecher ist eine der höchsten Hürden für eine professionelle Wissenschaftskommunikation. Denn was hilft es, wenn sie hervorragend ausgebildet sind und professionell arbeiten, wenn der Forscher sich dennoch alle Entscheidungen vorbehält, ohne die Kompetenz seines Kommunikators einzubinden. Um das zu ändern müssen wohl ganze Denkwelten bewegt werden. Ein langer Weg &#8211; bei dem es nur sinnvoll ist, heute den ersten und  jeden Tag einen weiteren Schritt zu tun.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/222/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=222&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ist Wissenschafts- = Unternehmenskommunikation?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sind Wissenschafts- und Unternehmenskommunikation das Gleiche? Helmholtz-Sprecher Thomas Gazlig schockte seine Kollegen beim 4. Forum Wissenschaftskommunikation mit dieser These.&#8220;Es ist das gleiche Spiel, es folgt den gleichen Regeln.&#8220; Natürlich gebe es andere ethische Grundlagen, besondere Inhalte und basisdemokratischere Abstimmungsprozesse als in einem Industrieunternehmen,aber im Vorgehen gebe es keine Unterschiede. Was denken Sie? Geben Sie Ihre [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&amp;blog=28977396&amp;post=206&amp;subd=wissenschaftkommuniziert&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" title="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" alt="" width="90" height="50" /></a></p>
<div id="attachment_216" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/fwk2011_02.jpg"><img class="size-full wp-image-216" title="FWK2011_02" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/12/fwk2011_02.jpg?w=594" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Wie professionell darf Wissenschaftskommunikation sein? Diskussion von Profis in Köln.</p></div>
<p>Sind Wissenschafts- und Unternehmenskommunikation das Gleiche? <a href="http://www.helmholtz.de/aktuelles/" target="_blank">Helmholtz-Sprecher Thomas Gazlig</a> schockte seine Kollegen beim <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/?id=1240" target="_blank">4. Forum Wissenschaftskommunikation</a> mit dieser These.&#8220;Es ist das gleiche Spiel, es folgt den gleichen Regeln.&#8220; Natürlich gebe es andere ethische Grundlagen, besondere Inhalte und basisdemokratischere Abstimmungsprozesse als in einem Industrieunternehmen,aber im Vorgehen gebe es keine Unterschiede. Was denken Sie? Geben Sie Ihre Stimme ab, kommentieren Sie dieses Statement.</p>
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