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	<title>Wissenschaft kommuniziert</title>
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		<title>Wissenschaft kommuniziert</title>
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		<title>Alles Wichtige? – Ein Handbuch für das Nachtkästchen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 10:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Wissenschaftskommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Wow – was für ein Anspruch: „Alles zu sammeln, aufzubereiten, zu diskutieren, zu reflektieren und einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, was zum Thema Wissenschaftskommunikation wichtig ist.“ Dies versprechen die Herausgeber des 2012 erschienenen „Handbuch Wissenschaftskommunikation“ gleich zu Beginn. Doch was dann kommt, ist doch ziemlich weit von diesem Versprechen entfernt – muss ja [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1375&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1392" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/haus_der-wissenschaft_250158_222704717756816_4967647_n.jpg"><img class=" wp-image-1392 " alt="Haus_der Wissenschaft_250158_222704717756816_4967647_n" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/haus_der-wissenschaft_250158_222704717756816_4967647_n.jpg?w=240&#038;h=338" width="240" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel &#8220;Haus der Wissenschaft &#8211; Erfolgskontrolle Fehlanzeige? Foto: Haus der Wissenschaft, Bremen</p></div>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" width="90" height="50" /></a>Wow – was für ein Anspruch: „Alles zu sammeln, aufzubereiten, zu diskutieren, zu reflektieren und einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, was zum Thema Wissenschaftskommunikation wichtig ist.“ Dies versprechen die Herausgeber des 2012 erschienenen „Handbuch Wissenschaftskommunikation“ gleich zu Beginn. Doch was dann kommt, ist doch ziemlich weit von diesem Versprechen entfernt – muss ja sein, wie könnte ein einziges Buch auch „alles“ enthalten, worum es bei der Wissenschaftskommunikation geht. Da braucht es mindestens die Erfahrung eines ganzen Lebens, wenn das reicht.</p>
<div id="attachment_1393" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/kinderuni.jpg"><img class="size-full wp-image-1393" alt="kinderuni" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/kinderuni.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel Kinderuniversität &#8211; Langzeiterfolg in der Zielgruppe? Grafik: Uni Saarbrücken</p></div>
<p>Bleiben wir also bescheiden, tragen wir den Herausgebern ihren Hochmut nicht nach. Immerhin haben sie es geschafft, 57 Autoren in diesem rund 400-seitigen Werk zu versammeln, von denen einzelne in der Welt der Wissenschaft und einige mehr in der Welt der Wissenschaftskommunikation einen guten Namen haben. Der Themenstrauß ist bunt, und systematisch ganz gut gegliedert in „Makro-, Meso- und Mikroebene der Betrachtung“, aber dann im Detail doch so zusammengewürfelt, dass nur an wenigen Stellen ein zusammenhängendes Bild entsteht. Das ist eben das Risiko bei sehr vielen Autoren. Schließlich arbeiten in der Wissenschaft viele hoch engagierte Menschen, folglich entstehen viele reizvolle Ideen – auch zur Wissenschaftskommunikation – ob sie dann aber auch effizient und zielführend sind, ob sie überhaupt in einem zielgerichteten Konzept stehen, das geht meistens unter. Das ist eines der großen Probleme der Wissenschaftskommunikation in Deutschland.</p>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/handbuch_wissenschaftskommunikation.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1396" alt="Handbuch_Wissenschaftskommunikation" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/handbuch_wissenschaftskommunikation.jpg?w=240&#038;h=345" width="240" height="345" /></a>Tatsächlich handelt es sich bei den Autoren dieses Handbuchs vorwiegend um Referenten der ersten beiden Foren Wissenschaftskomunikation von „<a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/">Wissenschaft im Dialog</a>“ – inzwischen ist das fünfte Forum vorbei, also ein Handbuch mit gehöriger Zeitverzögerung. Und auch die <a href="http://wp.me/p1XAlm-iB">Foren Wissenschaftskommunikation</a> haben sich inzwischen deutlich weiterentwickelt: Mehr Konzeptionelles, weniger „Best Practice“, also Selbstdarstellung. Und darunter leidet dieses Buch. Zwar gibt es einige hervorragende Beiträge, etwa der über Wissenschaftsblogs von Lars Fischer, meist aber sind die Beiträge Lesestoff zu schönen Ideen, aber kein Arbeitsmaterial, wie ich es mir von einem Handbuch aus einem Fachverlag erwarten dürfte.</p>
<p>Viele schöne Ideen, zum Teil mit gewaltigem Aufwand verwirklicht. Ob sich die Mühenund Kosten allerdings gelohnt haben, ob es wert ist, die Projekte als Vorbilder zu nehmen, sich selbst daran zu machen, etwas Ähnlichers zu verwirklichen – das bleibt durchweg im Dunkeln. Wenn etwa die Evaluierung von Online-Projekten zu dem Fazit führt, dass die Betreiber der Websites mit dem Erfolg zufrieden waren. Wenn etwa über den weltweiten Siegeszug der Kinder-Universitäten berichtet wird, der von Tübingen ausging, ohne die Langzeitreaktionen der Zielgruppe zu beleuchten. Wenn über das Bremer Haus der Wissenschaft berichtet wird, ohne Zahlen zu den Kosten oder zu den Besuchern zu nennen &#8211; dann fehlt die aussagekräftige Erfolgskontrolle. An Ideen mangelt es nicht zur Wissenschaftskommunikation in unserem Lande – und in diesem Handbuch – wohl aber an Konzepten und Erfolgskontrolle, oder der Überlegung, wie die knappen Ressourcen am sinnvollsten eingesetzt sind. So ist das „Handbuch“ eine bunte Lektüre, eher für den Nacht- als für den Schreibtisch geeignet – Praxisrelevantes, wie man es eigentlich erwartet, findet sich selten. Und schon gar nicht alles, was zum Thema Wissenschaftskommunikation wichtig wäre.</p>
<p><b><i><a href="http://www.springer.com/springer+vs/medien/book/978-3-531-17632-1">Handbuch Wissenschaftskommunikation</a></i></b>; Dernbach, Beatrice; Kleinert, Christian; Münder, Herbert (Hrsg.), 2012, XVIII, 392 S. 10 Abb., Springer-Verlag, Heidelberg;  ISBN 978-3-531-17632-1, Hardcover € 49,25, E-Book € 44.99.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1375/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1375/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1375&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein Blog nackt – Die Bilanz 2012 von „Wissenschaft kommuniziert“</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gute Traditionen soll man fortsetzen, ganz besonders wenn sie einen Sinn haben. „Wissenschaft kommuniziert“ ist zwar erst 13 Monate online, doch wir setzten den guten Brauch fort, zum Jahresanfang „die Hosen herunterzulassen“, wie man so sagt, also offen über die Statistik des Vorjahres zu reden. Dies soll Ausdruck unserer Offenheit sein, zum Nutzen der Leser [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1360&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1362" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/wordle_bilanz2012_klein.jpg"><img class=" wp-image-1362" alt="Wordle_Bilanz2012_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/wordle_bilanz2012_klein.jpg?w=300&#038;h=198" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Wordle aus den Überschriften des Jahres 2012</p></div>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=120&#038;h=66" width="120" height="66" /></a>Gute Traditionen soll man fortsetzen, ganz besonders wenn sie einen Sinn haben. „Wissenschaft kommuniziert“ ist zwar erst 13 Monate online, doch wir setzten den guten Brauch fort, zum Jahresanfang „die Hosen herunterzulassen“, wie man so sagt, also offen über die Statistik des Vorjahres zu reden. Dies soll Ausdruck unserer Offenheit sein, zum Nutzen der Leser und der Wissenschaftskommunikation – und als Vorbild für andere Blogs.</p>
<p>Beginnen wir mit den Zahlen: Im Jahr 2012 hat &#8220;Wissenschaft kommuniziert 57 Blogposts veröffentlicht, also mehr als jede Woche einen, und exakt 25.430 Seitenaufrufe wurden registriert, über 2.000 pro Monat. Wir sind ein kleiner Blog – wie vor kurzem ein Kommentator bei einem der Kandidaten zum <a href="http://wp.me/p1XAlm-kM">Wissenschaftsblog des Jahres</a> schrieb. Zweifellos, aber wir haben uns auch ein Nischenthema vorgenommen: Wissenschaftskommunikation – das in der breiten Öffentlichkeit niemanden und selbst in der Wissenschaft (außer in Festreden) kaum jemanden interessiert. Warum ich dieses Thema dennoch für das Funktionieren der Wissenschaft in dieser Gesellschaft für überlebenswichtig halte, habe ich in meinem <a href="http://wp.me/p1XAlm-dZ">Grundlagenpapier „Kommunikation tut Not</a>“ dargelegt.</p>
<p>Auf der anderen Seite bin ich als Journalist, der sich viele Jahre mit dem Riesenaufwand auseinandergesetzt hat, der notwendig ist um eine Zeitung oder auch nur eine Fachzeitschrift mit wenigen hundert Exemplaren Auflage zu veröffentlichen (Verlag, Anzeigen, Vertrieb, Druckerei, Grossisten usw.), immer wieder überrascht, wie leicht es heute ist, selbst mit einem Nischenthema eine ansehnliche Leserschaft zu erreichen. Blogs sind die wahre Medienrevolution des Internets, oder zumindest die ersten Boten dieser Revolution, die wir jetzt und in Zukunft erleben.</p>
<div id="attachment_678" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/06/dinos_klein.jpg"><img class=" wp-image-678   " alt="Wo sind die Dinosaurier der Medien-Neuzeit? - Podiumsdiskussion im Senckenberg-Museum. Foto: Korbmann" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/06/dinos_klein.jpg?w=240&#038;h=180" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Wo sind die Dinosaurier der Medien-Neuzeit? &#8211; Podiumsdiskussion im Senckenberg-Museum.</p></div>
<p>Über 2.000 Seitenaufrufe im Durchschnitt, trotz zweier Blogpausen von insgesamt drei Monaten (aus persönlichen Gründen). Doch was interessierte die Leser von „Wissenschaft kommuniziert“? Den größten Zuspruch fand die Wahl zum „<a href="http://wp.me/p1XAlm-jB">Wissenschaftsblog des Jahres 2012</a>“: exakt 2.817 Leser. An zweiter Stelle folgte „Ein Wort an die Damen“ mit 1.899 Zugriffen (Warum? &#8211; Offensichtlich der Link eines populären Blogs, denn innerhalb weniger Tage im Sommer gab es einen Boom – ich habe nicht herausgefunden, woher die Zugriffe kamen). Eher Schadenfreude über Journalisten kennzeichnete den nächsten in der Rangfolge: „<a href="http://wp.me/p1XAlm-7w">Die Fehler der anderen</a>“ mit 1.533 Aufrufen, ein Bericht im April über haarsträubende Fehler in einer Lokalreportage der <a href="http://www.sueddeutsche.de/">Süddeutschen Zeitung</a>, der vom sehr populären medienkritischen <a href="http://www.bildblog.de/">Bildblog</a> aufgegriffen wurde. An vierter Stelle lag mit 1.333 aufrufen ein Beitrag aus dem Jahr 2011: „<a href="http://wp.me/p1XAlm-4e">Nachtrag – Was hat Wissenschaft mit Coca-Cola zu tun?“,</a> ein Stück über die Notwendigkeit, Marketingtechniken auch in der Wissenschaftskommunikation zu nutzen. Nützlich, sicher, aber warum gerade dieser? Ich weiß es nicht, vielleicht wissen es die Markenwächter von Coca-Cola, die möglicherweise das Web eifrig nach potenziellen Schädigern durchforsten.</p>
<p>Doch, doch um Wissenschaftskommunikation ging es auch: Auf Rang fünf der Hitliste landete der Gastbeitrag von Volker Meyer-Guckel „<a href="http://wp.me/p1XAlm-fe">Marketing oder Kommunikation? –  Wie Wissenschaft kommunizieren sollte</a>“ mit 1.074 Aufrufen für den ersten Teil und 375 Aufrufen für den (eigentlich noch interessanteren) <a href="http://wp.me/p1XAlm-fv">zweiten Teil</a>. Meines Erachtens (neben „<a href="http://wp.me/p1XAlm-dZ">Kommunikation tut Not</a>“) der wichtigste Text, den „Wissenschaft kommuniziert“ im Jahr 2012 veröffentlicht hat. Er hat auch heftige Diskussionen in der Branche ausgelöst.</p>
<p>Weitere inhaltliche Highlights, in dieser Reihenfolge: Das <a href="http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/04/17/neue-serie-das-live-projekt-offentlichkeitsarbeit-fur-ein-technologie-institut/">Live-Projekt</a>, dessen 17. Folge gerade vorbereitet wird; „<a href="http://wp.me/p1XAlm-bz">Die große Frage – Wo lernt man Wissenschaftskommunikation?“</a>; „<a href="http://wp.me/p1XAlm-hk">Das NaWik ist eröffnet – Beatrice bleib stark!“</a>; „<a href="http://wp.me/p1XAlm-gK">Drei Identifikationsfiguren – Die Forschungssprecher des Jahres 2012</a>“. Natürlich gab es auch Enttäuschungen in der Pubikumsgunst: zum Beispiel das Stück über eine besondere Blogform, von der ehrwürdigen <a href="http://gdnae.wordpress.com/" target="_blank">GDNÄ zu ihrer Jahrestagung</a> praktiziert, die ein Vorbild für manche Tagungsberichterstattung werden könnte: „<a href="http://wp.me/p1XAlm-e5">Der Ereignisblog – das Zweitbeste nach dem Selbstdabeisein</a>“: nur 45 Aufrufe. Oder „<a href="http://wp.me/p1XAlm-hJ">Auf Augenhöhe &#8211; Was Wissenschaft von Wirtschaft lernen kann</a>“ mit 49 Zugriffen.</p>
<p>Insgesamt aber ein sehr positives Fazit: „Wissenschaft kommuniziert“ hat sich in diesem ersten Jahr zweifellos in der Szene der Wissenschaftskommunikation etabliert. Das merkt man nicht nur an den Zugriffszahlen. Viel wichtiger noch ist die Zahl der Reaktionen, Kommentare, Zitierungen, Retweets und Facebook-Likes, oft genug auch von Leuten, die dazu gehören, seien es Wissenschaftler, die sich für Wissenschaftskommunikation engagieren, seien es die führenden Köpfe aus der Kollegenschaft, seien es ganz normale Leser oder eben Forschungssprecher. Die Hochschule Luzern etwa hat unsere &#8220;Wissenschaftsblogs des Jahres 2012&#8243; beim Thema &#8220;<a href="http://blog.hslu.ch/ikwerkzeugkasten/2013/01/07/blogs-als-rechercheinstrument/" target="_blank">Rechercheinstrument Blog</a>&#8221; als Top-Einstieg zu den Wissenschaftsblogs aufgenommen.</p>
<div id="attachment_1363" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/ebuzzing-ranking.jpg"><img class=" wp-image-1363 " alt="Ebuzzing-Ranking" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/ebuzzing-ranking.jpg?w=150&#038;h=115" width="150" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Der Verlauf des Ebuzzing-Rankings für &#8220;Wissenschaft kommuniziert&#8221;</p></div>
<p>Belegt wird das schließlich auch durch eine Nachricht, die gestern ins Haus flatterte: Im angesehenen <a href="http://labs.ebuzzing.de/top-blogs/wissenschaft">Ebuzzing-Ranking</a> der einflussreichsten Wissenschaftsblogs, der weniger die Zugriffszahlen bewertet, sondern die Links auf den Blog &#8211; wie viele und wer verlinkt &#8211; sind wir auf Platz 24 aufgestiegen. Vor einem Jahr hatten wir noch Rang 100, selbst vor einem Monat waren wir noch auf Platz 48.</p>
<p>Wir sind trotz dieses Aufstiegs ein kleiner Blog zu einem Nischenthema. Ziel von „Wissenschaft kommuniziert“ ist es, die Wissenschaftskommunikation aus der Nische herauszuführen und sie zu einem wichtigen Anliegen der Wissenschaft zu machen, die Kommunikatoren zu professionalisieren und sie zu Partnern der Forscher auf Augenhöhe werden zu lassen. Wir müssen nicht von möglichst vielen gelesen werden &#8211; wenn uns die richtigen Leute lesen und wahrnehmen, ist uns das wichtig und Erfolg genug.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1360/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1360&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Prosit Neujahr – Der Wissenschaftsblog des Jahres 2012 ist gewählt!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 09:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wichtigste vorweg. Die Entscheidung ist gefallen, knapp zwar, aber eindeutig: Die Leser von „Wissenschaft kommuniziert“ haben die Wissenschaftsblogs des Jahres 2012 gewählt: . . . . . Auf dem Siegertreppchen stehen:  1. Platz (und Wissenchaftsblock in Gold): Planckton der F.A.Z. Community. 2. Platz (und Wissenschaftsblock in Silber): Science Skeptical Blog – Wissenschaft kritisch hinterfragt.   [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1288&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" width="90" height="50" /></a><br />
<a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/blog_jahres02.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-1220" alt="Blog_Jahres02" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/blog_jahres02.gif?w=300&#038;h=257" width="300" height="257" /></a>Das Wichtigste vorweg. Die Entscheidung ist gefallen, knapp zwar, aber eindeutig: Die Leser von „Wissenschaft kommuniziert“ haben die Wissenschaftsblogs des Jahres 2012 gewählt:</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p><strong>Auf dem Siegertreppchen stehen:</strong></p>
<p><strong><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/wissenschaftsblog2012_gold_klein.jpg"><img class="wp-image-1225 alignnone" alt="Wissenschaftsblog2012_Gold_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/wissenschaftsblog2012_gold_klein.jpg?w=90&#038;h=77" width="90" height="77" /></a></strong> 1. Platz (und Wissenchaftsblock in Gold): <strong><strong><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/default.aspx" target="_blank">Planckton</a> der F.A.Z. Community.</strong></strong></p>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/wissenschaftsblog2012_silber_klein.jpg"><img class="wp-image-1302 alignnone" alt="Wissenschaftsblog2012_Silber_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/wissenschaftsblog2012_silber_klein.jpg?w=90&#038;h=77" width="90" height="77" /></a>2. Platz (und Wissenschaftsblock in Silber): <strong><strong><a href="http://www.science-skeptical.de/" target="_blank">Science Skeptical Blog</a> – Wissenschaft kritisch hinterfragt.</strong></strong></p>
<p><strong>   <a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/wissenschaftsblog2012_bronze_klein.jpg"><img class="wp-image-1303 alignnone" alt="Wissenschaftsblog2012_Bronze_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/wissenschaftsblog2012_bronze_klein.jpg?w=90&#038;h=77" width="90" height="77" /></a>  </strong>3. <span style="font-style:normal;">Platz (und Wissenschaftsblock in Bronze): </span><strong><strong><strong style="font-style:normal;"><a href="http://www.forschungs-blog.de/" target="_blank">Forschung-Blog</a> der </strong> Fraunhofer Gesellschaft</strong></strong></p>
<p><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em id="__mceDel">Unterschiedlicher geht es kaum:</em></em></em></em><br />
<a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/aktuellplanckton2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1328" alt="AktuellPlanckton2" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/aktuellplanckton2.jpg?w=300&#038;h=43" width="300" height="43" /></a>Sieger „<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/" target="_blank">Planckton</a>“ als wahrer Sohn seiner bekannten und renommierten Mutter, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung versteht sich als „interdisziplinärer Notizblog aus dem Forschungsbetrieb, ein hoffentlich aufregendes Diskussionsforum für die Natur- und Geisteswissenschaften.“ Tatsächlich beschäftigen sich hier Autoren der Zeitung in tiefgründigen Abhandlungen mit Wissenschaft aus den unterschiedlichsten Perspektiven – von der Frage, wieviel Prozent der astronomischen Entdeckungen heute schon gemacht wurden, bis zur Frage, wann junge Menschen eigentlich am kreativsten für di9eForschung sind. Kurzum: Establishment mit Tiefgang.</p>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/science-skeptical.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1329" alt="Science-Skeptical" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/science-skeptical.jpg?w=594"   /></a>Ganz anders der „<a href="http://www.science-skeptical.de/" target="_blank">Science Skeptical Blog</a>“: Hier geht es sehr lebendig vor allem um die Überzeugung der Autoren „zu Klimawissenschaft, Politik und Medien“. Nirgendwo ist zu finden, wer hinter diesem Blog steht. Angesiedelt ist er laut Impressum in Siegburg zwischen Autobahn und ICE-Bahnhof. Provokation ist Trumpf, Schadenfreude über Misserfolge des Umweltministers ebenso selbstverständlich, wie eine umfangreiche Weltkarte mit Statistiken über die – nicht Mensch-gemachte – Klimaerwärmung im Mittelalter. Die Botschaft ist klar: Skepsis und Kritik für alles, was für den anthropogenen Klimawandel spricht. Ein Wissenschaftsblog? Ganz sicher: Im Mittelpunkt steht eine wissenschaftliche Frage, die Argumente freilich kommen nicht immer aus der Schulwissenschaft. Kurzum: Anti-Establishment, fast um jeden Preis.</p>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/fraunhofer.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1331" alt="Fraunhofer" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2013/01/fraunhofer.jpg?w=594"   /></a>Auch der <a href="http://www.forschungs-blog.de/" target="_blank">Forschungs-Blog</a> der Fraunhofer Gesellschaft versucht den Ausbruch aus dem Etsablishment, freilich mit ganz anderen Mitteln. Es geht um eine neue Perspektive auf „Forschung, wissenschaftliche Entdeckungen und Entwicklungen, die vielleicht irgendwann mal in Form von verschiedenen Technologien unseren Alltag bestimmen“. Neue Perspektiven bedeutet auch: Hier spricht nicht nur Fraunhofer. Deutlich wird dies an regelmäßigen Gastautoren, wie Florian Freistetter (dessen Blog „<a href="http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/">Astrodicticum Simplex</a>“ zum <a href="http://wp.me/p1XAlm-5t">Wissenschaftsblog des Jahres 2011</a> gewählt wurde) oder der Blogger Sascha Lobo (der mit dem roten Irokesen-Kamm). Hier wurde einst der Dual-Blog erfunden (Wissenschaftler und Laie bloggen zum gleichen Thema parallel), aber kaum mehr praktiziert. Kurzum: Anregend, informativ, und nur so weit Anti-Establishment, wie sich dies eine etablierte Forschungsinstitution leisten kann.</p>
<p>Hinter den Kulissen war die Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres äußerst spannend. Zuerst schien es so, als würde es – wie im letzten Jahr – das einsame Rennen eines Spitzenreiters. Doch dann holte langsam aber sicher ein Konkurrent auf. Erst einen Tag vor Silvester überholte „Planckton“ die Science-Skeptiker und siegte mit wenigen Stimmen Vorsprung. Beide Blogs zusammen sammelten fast die Hälfte der nahezu 3.000 Stimmen, die sich an der Wahl beteiligten. Um den dritten Platz gab es – zahlenmäßig ein Stockwerk tiefer – einen ebenso spannenden Kampf: Ausgerechnet zwischen zwei Fraunhofer-Blogs, dem <a href="http://blog.iao.fraunhofer.de/home.html">IAO-Blog</a>, der sich als Ideenplattform zur Zukunft der Arbeit versteht, und dem Fraunhofer-Forschungs-Blog. Auch hier gaben schließlich ganz wenige Stimmen den Ausschlag.</p>
<p>Und dann gab es ja auch das Rennen der Kandidaten: Aus den Vorschlägen unserer Leser ging als eindeutiger Sieger hervor: <a href="http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/">&#8220;Hier-wohnen-Drachen&#8221;</a> des Physikers Martin Bäker mit Nachdenklichem und Nachdenkenswertem aus der ganzen Welt der Wissenschaft. Im kommenden Jahr wird er mit den Großen der Wissenschaftsblogs konkurrieren. Leider sind in diesem Jahr keine neuen Vorschläge eingegangen. Jeder, dem ein Wissenschaftsblog ganz besonders am Herzen liegt, ist herzlich eingeladen, dies noch nachzuholen. Ein Kommentar zu diesem Bericht genügt.</p>
<p>Übrigens: Wir hatten das renommierte Ranking der einflussreichsten Wissenschaftblogs von <a href="http://labs.ebuzzing.de/top-blogs/wissenschaft">ebuzzing</a> als Grundlage für die Vorschlagsliste genommen. „Planckton“ steht dort auf Platz drei, „Science Skeptical Blog“ auf Platz zehn und der „Fraunhofer-Forschungs-Blog“ auf Platz 13 der Liste.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1288/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1288&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Blog_Jahres02_klein</media:title>
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			<media:title type="html">reinerspricht</media:title>
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			<media:title type="html">Science-Skeptical</media:title>
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			<media:title type="html">Fraunhofer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Weihnachten und Wissenschaftskommunikation &#8211; ? &#8211; !</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/12/22/weihnachten-und-wissenschaftskommunikation/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Dec 2012 10:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Wissenschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorweihnachtliche Impressionen vom 5. Forum Wissenschaftskommunikation in Dresden. Als Festtagsgruß an alle Leser des Blogs &#8220;Wissenschaft kommuniziert&#8221; ein stimmungsvolles adventliches Bild, aufgenommen auf dem Heimweg vom Begrüßungsabend des Forums Wissenschaftskommunikation ins Hotel (als HDR aus der Hand &#8211; Multishot-Fotografie ist ein Hobby von mir). Es lag sogar Schnee, es herrschte klirrender Frost! Ich wünsche allen entspannte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1253&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=120&#038;h=66" width="120" height="66" /></a><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/dresden_img_1371_2_3_0_tonemapped_bearbeitet_klein03_500px.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1254" alt="Dresden_IMG_1371_2_3_0_tonemapped_bearbeitet_klein03_500px" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/dresden_img_1371_2_3_0_tonemapped_bearbeitet_klein03_500px.jpg?w=594"   /></a>Vorweihnachtliche Impressionen vom 5. Forum Wissenschaftskommunikation in Dresden. Als Festtagsgruß an alle Leser des Blogs &#8220;Wissenschaft kommuniziert&#8221; ein stimmungsvolles adventliches Bild, aufgenommen auf dem Heimweg vom Begrüßungsabend des Forums Wissenschaftskommunikation ins Hotel (als HDR aus der Hand &#8211; Multishot-Fotografie ist ein Hobby von mir). Es lag sogar Schnee, es herrschte klirrender Frost!</p>
<p>Ich wünsche allen entspannte Feiertage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2013. Und nach dem Jahreswechsel geht es auf, mit neuer Kraft, die Lichter leuchten den optimalen Weg zur Wissenschaftskommunikation &#8211; es sind viele.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1253/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1253/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1253&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">reinerspricht</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Vom Saulus zum Paulus? – Ein Klimaforscher und kritischer Journalismus</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/12/17/vom-saulus-zum-paulus-ein-klimaforscher-und-kritischer-journalismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 18:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best und Worst Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist]]></category>
		<category><![CDATA[professionell]]></category>
		<category><![CDATA[Strategische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

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		<description><![CDATA[Man darf sich die Worte ruhig im Original auf der Zunge zergehen lassen. So hoch hat bisher kaum ein Wissenschaftler den kritischen Wissenschaftsjounalismus in den Himmel: „The media are the most important means by which lay people obtain their information about science. Good science journalism is therefore a decisive factor for the long-term success of [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1243&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" width="90" height="50" /></a></p>
<div id="attachment_1247" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/rahmstorf_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1247" alt="Rahmstorf_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/rahmstorf_klein.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Klimaforscher Stephan Rahmstorf liebt kritischen Journalismus &#8211; aber nur bei den Gegnern. (Foto:PIK)</p></div>
<p>Man darf sich die Worte ruhig im Original auf der Zunge zergehen lassen. So hoch hat bisher kaum ein Wissenschaftler den kritischen Wissenschaftsjounalismus in den Himmel: „<i>The media are the most important means by which lay people obtain their information about science. </i><i>Good science journalism is therefore a decisive factor for the long-term success of modern society. Good science journalism clearly must be critical journalism, and it requires journalists who know what is what, who can put things into a perspective, and who are able to make well-informed judgements. After all, the role of science journalism is not simply to act as a &#8216;translator&#8217; who conveys the findings of scientists in a language understandable to lay people. Rather, good science journalism will provide the public with a realistic impression of what is well established in science and what are current &#8216;hot topics&#8217;, uncertainties and controversies. It will also discuss the methods and social context of the scientific endeavour.” *</i>(Übersetzung unten) Diese Sätze schrieb ein Wissenschaftler, der sich erst vor einem Jahr mit der kritischen, gut informierten und urteilenden Wissenschaftsjournalistin Irene Meichsner um die wissenschaftlichen Belege einer Aussage im Klimabericht des <a title="Weltklimarat" href="http://www.ipcc.ch/" target="_blank">Weltklimarates (IPCC)</a> so erbittert gestritten hat, dass er schließlich vom Landgericht Köln zur <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,796623,00.html" target="_blank">Unterlassung herabsetzender Äußerungen</a> verurteilt wurde (siehe dazu in diesem Blog „<a href="http://wp.me/p1XAlm-2R" target="_blank">Krieg um die Wahrheit – schlecht fürs Klima</a>“. Es geht um den bekannten und renommierten Klimaforscher <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge">Stefan Rahmstorf</a> vom <a title="Potsdam Institut für Klimafolgenforschung" href="http://www.pik-potsdam.de/" target="_blank">Potsdam Institut für Klimafolgenforschung</a>(PIK).</p>
<p>Rahmstorf schrieb das hohe Lob des kritischen Journalismus  jetzt in den <a href="http://m.iopscience.iop.org/1748-9326/7/4/041003/pdf/1748-9326_7_4_041003.pdf" target="_blank">Environmental Research Letters</a> des britischen Institute of Physics unter dem provozierenden Titel &#8220;Scheitert Journalismus am Klima?&#8221;. Doch wer glaubt, hier sei Saulus zum Paulus geworden, wird nur wenige Sätze später eines Besseren belehrt: Kritik der Wissenschafsjournalisten möchte Rahmstorf nur an der Meinung der Andersdenkenden haben, an den Klimagegegnern. Seine Argumente sind nicht nur unwissenschaftlich, sondern zeigen auch, dass er aus den Auseinandersetzungen des letzten Jahres wenig über die Rolle und die Struktur der Medien gelernt hat. Da hält er etwa den Medien vor, dass in den USA nur wenige Menschen wissen, wieviele Klimaforscher davon überzeugt sind, dass der Klimawandel bereits begonnen hat. Als ob es wissenschaftlich relevant ist, dass über 95 Prozent der Klimaforscher so denken (beweisen lässt es sich ja trotz aller Fakten, die dafür sprechen, schon aus methodischen Gründen heute noch nicht). Wissenschaftlich richtig oder falsch ist auch keine Mehrheitsentscheidung, sonst hätte sich Einsteins Relativitätstehorie nie durchsetzen können. Und er führt zwei Beispiele für unkritischen Wissenschaftsjournalismus an, ohne auch nur mit einem Wort zu erwähnen, ob er von Wissenschaftsjournalisten oder von anderen Ressorts spricht, ob dahinter nicht eher handwerkliche Fehler stecken als mangelnde Kritikfähigkeit und Information, oder gar politische Rücksichtnahmen, die außerhalb der Redaktionen entschieden wurde. Der Klimaforscher pauschaliert und urteilt, ohne sich über das für ihn fremde Gebiet Medien informiert zu haben. Wenn das ein Journalist – kritisch – mit Rahmstorfs eigenem Fachgebiet Klimawandel tun würde&#8230;..</p>
<p>Was daraus folgt für die Wissenschaftskommunikation? Kaum ein anderes Forschungsgebiet hat so sehr von der Aufmerksamkeit der Medien profitiert wie die Klimaforschung. Ich selbst war einer der ersten Journalisten in Deutschland, die &#8211; vor bald vierzig Jahren &#8211; dieses Thema aufgegriffen haben. Leider ist der Lernfortschritt unserer Gesellschaft  &#8211; was den Klimawandel betrifft &#8211; anscheinend deutlich schneller als der von Wissenschaftlern, was Funktion und Bedeutung von kritischen Medien betrifft, selbst wenn sie verkünden, diese seien „most important“. Umso dringlicher zeigt dieser Fall, dass Wissenschaftler professionelle Forschungssprecher als Berater auf Augenhöhe brauchen, die sie davor bewahren, ausgerechnet die gesellschaftlichen Kräfte mit Vorwürfen zu verschrecken, auf die sie im Diskurs entscheidend angewiesen sind.</p>
<p>*) Nicht-autorisierte Übersetzung: „Die Medien sind der wichtigste Weg, auf dem Laien Informationen über Wissenschaft bekommen. Guter Wissenschaftsjournalismus ist daher ein entscheidender Faktor für den Langzeiterfolg einer modernen Gesellschaft. Und guter Wissenschaftsjournalismus muss ganz klar kritischer Journalismus sein, und er braucht Journalisten, die wissen, worum es geht, die Dinge in eine Perspektive stellen können, die fähig sind, die Dinge auf Grund der Fakten zu beurteilen. Vor allem sind Wissenschaftsjournalisten nicht einfach „Übersetzer“, die lediglich die Erkenntnisse von Wissenschaftlern in eine für Laien verständliche Sprache übersetzen. Vielmehr wird guter Wissenschaftsjournalismus der Öffentlichkeit einen realistischen Eindruck davon vermitteln, was in der Wissenschaft gut etabliert ist und was derzeit die „heißen Themen“, die Unsicherheiten und Kontroversen sind.“</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1243/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1243&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Rahmstorf_klein</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Wählen Sie mit &#8211; Die besten Wissenschaftsblogs des Jahres 2012</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/12/11/wahlen-sie-mit-die-besten-wissenschaftsblogs-des-jahres-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 11:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best und Worst Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungssprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>
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		<description><![CDATA[Blogs im Internet sind die Zeitschriften von morgen, für jedermann, für jedes Thema. Blogs sind daher ein wichtiges Instrument für die Wissenschaftskommunikation. Wer wüsste dies besser, als die Leser dieses Blogs: &#8220;Wissenschaft kommuniziert&#8221; ist innerhalb eines Jahres zu einer wichtigen und viel beachteten Plattform für Diskussionen, Meinungen, Nachrichten rund um das Thema Wissenschaftskommunikation geworden. Auch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1215&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1225" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/wissenschaftsblog2012_gold_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1225" alt="Wissenschaftsblog2012_Gold_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/wissenschaftsblog2012_gold_klein.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Ganz auf Gold &#8211; das Logo des Wissenschaftsblogs des Jahres 2012</p></div>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" width="90" height="50" /></a>Blogs im Internet sind die Zeitschriften von morgen, für jedermann, für jedes Thema. Blogs sind daher ein wichtiges <a href="http://wp.me/p1XAlm-iM">Instrument für die Wissenschaftskommunikation</a>. Wer wüsste dies besser, als die Leser dieses Blogs: &#8220;Wissenschaft kommuniziert&#8221; ist innerhalb eines Jahres zu einer wichtigen und viel beachteten Plattform für Diskussionen, Meinungen, Nachrichten rund um das Thema Wissenschaftskommunikation geworden.</p>
<p>Auch 2012 wählen wir wieder die besten Beispiele für Blogs in der Wissenschaftskommunikation: Die Wissenschaftsblogs des Jahres 2012. Wählen Sie mit!</p>
<p>Da inzwischen weit über 100 deutschsprachige Blogs zum Thema Wissenschaft im Internet zu finden sind, ist es wohl schwer den Überblick zu behalten.  Deshalb habe ich Ihnen eine kleine Auswahl zusammengestellt: 20 Blogs, teilweise vorgeschlagen von Lesern, zum größten Teil ausgesucht auf der Basis des <a href="http://labs.ebuzzing.de/top-blogs/wissenschaft" target="_blank">Ebuzzing-Rankings der einflussreichsten Wissenschaftsblogs</a> (es bewertet die Verlinkung der Blogs höher als die Zugriffszahlen).</p>
<p>Aus den 25 Top-Blogs dieses anerkannten Rankings haben wir die mit direktem Wissenschaftsbezug ausgewählt, mit einer gewissen thematischen Streuung &#8211; von der Psychotherapie bis zur Quantenphysik, von der philosophischen Weltbetrachtung bis zur politischen Diskussion und zum Wissenschaftsskeptiker. Und wir haben auch auf eine Breite der Anbieter geachtet, denn elf der 25 einflussreichsten Wissenschaftsblogs bei Ebuzzing gehören zur <a href="http://www.scilogs.de/" target="_blank">Plattform Scilogs</a> (Kompliment!!!). Wer die Blogs noch einmal ansehen möchte: Die Links sind direkt im Wahlformular.</p>
<p>Die drei Sieger des Vorjahres waren:<br />
1. <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank">Astrodicticum simplex</a> von Florian Freistetter;<br />
2. <a href="http://www.stifterverband.info/meinung_und_debatte/" target="_blank">Meinung &amp; Debatte</a> des Stifterverbands;<br />
3. <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/fischblog" target="_blank">Fischblog </a>von Lars Fischer.<br />
Sie stehen in diesem Jahr nicht zur Wahl, um auch anderen Blogs eine Chance zu geben. Im nächsten Jahr wieder.</p>
<p>Hier also unsere Auswahl des Jahres 2012. Die wichtigsten Kriterien für die Wahl sind:</p>
<ul>
<li> ein ausgereiftes, Konzept;</li>
<li> ein Thema, das über die Interessen von Spezialisten hinausreicht;</li>
<li> fundierte Inhalte, die ansprechend und aktuell aufbereitet sind.</li>
</ul>
<p>Wählen Sie mit, geben Sie bis zu drei (plus zusätzlich einem) Blogs Ihre Stimme. Einsendeschluss ist der 1. Januar 2013, 24.00 Uhr. Dann geht es ans Auszählen.</p>
<a name="pd_a_6754908"></a>
<div class="PDS_Poll" id="PDI_container6754908" data-settings="{&quot;url&quot;:&quot;http:\/\/static.polldaddy.com\/p\/6754908.js&quot;}" style="display:inline-block;"></div>
<div id="PD_superContainer"></div>
<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/6754908">Take Our Poll</a></noscript>
<a name="pd_a_6757276"></a>
<div class="PDS_Poll" id="PDI_container6757276" data-settings="{&quot;url&quot;:&quot;http:\/\/static.polldaddy.com\/p\/6757276.js&quot;}" style="display:inline-block;"></div>
<div id="PD_superContainer"></div>
<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/6757276">Take Our Poll</a></noscript>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1215/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1215&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">reinerspricht</media:title>
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		<title>Sprechende Zahlen – Wissenschaftler als Twitterer</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 20:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best und Worst Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahlen, Zahlen, Zahlen&#8230; Manchmal glaubt mans gibt zuviele davon auf dieser Welt. Und dann stößt man wieder auf Zahlen, die eine ganze Welt erhellen, zum Beispiel die Twitterstudie von Marc Scheloske, Blogger der ersten Stunde auf der Wissenswerkstatt. Ein harmloses Handaufheben am Beginn seines Vortrags beim Forum Wissenschaftskommunikation in Dresden hat gezeigt, wie wenige Forschungssprecher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1206&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1207" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/tweet-wordle.jpg"><img class=" wp-image-1207 " alt="Tweet-Wordle" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/tweet-wordle.jpg?w=240&#038;h=283" height="283" width="240" /></a><p class="wp-caption-text">Worte aus <a class="zem_slink" title="Twitter" href="http://twitter.com" target="_blank" rel="homepage">Twitter</a>-Nachrichten zum Forum Wissenschaftskommunikation &#8211; Dank Wordle.</p></div>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" height="50" width="90" /></a>Zahlen, Zahlen, Zahlen&#8230; Manchmal glaubt mans gibt zuviele davon auf dieser Welt. Und dann stößt man wieder auf Zahlen, die eine ganze Welt erhellen, zum Beispiel die Twitterstudie von Marc Scheloske, Blogger der ersten Stunde auf der <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/buero-fuer-digitale-wissenschaftskommunikation/">Wissenswerkstatt</a>. Ein harmloses Handaufheben am Beginn seines Vortrags beim <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum/forum-2012.html" target="_blank">Forum Wissenschaftskommunikation </a>in Dresden hat gezeigt, wie wenige Forschungssprecher twittern –  wahrscheinlich ist der Kreis , die <a href="https://twitter.com/" target="_blank">Twitter </a>kennen, verstehen und nutzen nicht viel größer. Und mit einer ungeheuren Fleißarbeit, die erst zum Teil beendet ist, zeigt Marc Scheloske, was sie versäumen.</p>
<p>Scheloske stellte Zwischenresultate seiner Twitterstudie vor, verpackt in einen provokativen Titel: „Wieviel Wissenschaft passt in 140 Zeichen?“. Seine Antwort: „Genau 55 Prozent.“ Damit Frage wie Antwort keine Rätsel bleiben – auch bei den Twitter-abstinenten Kollegen – hier gleich die Auflösung: 140 Zeichen ist eine Twittermeldung (im Slang: Tweet) maximal lang und 55 Prozent aller Tweets von Wissenschaftlern haben tatsächlich einen Inhalt im Zusammenhang von Wissenschaft.</p>
<div id="attachment_1208" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/scheloske.jpg"><img class="size-full wp-image-1208" alt="Marc Scheloske" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/scheloske.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Marc Scheloske</p></div>
<p>Marc Scheloske hat 600 Twitter-Accounts von Wissenschaftlern und Institutionen erfasst, dabei twitterten 330 Forscher persönlich, vom Doktoranden bis zur Forschungsgröße, 125 Universitäten, 70 Institutionen und 70 Medien im Umkreis der Wissenschaft. Bisher hat er von 20 persönlichen Wissenschaftler-Accounts insgesamt 2.000 Tweets ausgewertet, nicht nur gezählt, sondern sich die Inhalte angeschaut und sie kategorisiert – keine Sorge Datenschutzfreunde, Tweets sind öffentlich. Das Zwischenergebnis: 45 Prozent der Kurzmeldungen sind persöönlicher Natur, Smalltalk, Hinweise auf Privates, Befindlichkeiten, Links im Internet. Wissenschaftler sind schließlich auch Menschen! Doch die verbleibenden 55 Prozent sind durchaus für die Forschung relevant: Statements, Konferenz-Kurzberichte, Links zu wissenschaftlichen Informationen und Berichten, Links auf den eigenen Blog oder auch schlicht akademisches Alltagsgeschäft. Und – man staune – 18 Prozent drehen sich um hochfachliche wissenschaftliche Diskurse.</p>
<p>Eine ganze Reihe weiterer spannender Ergebnisse hatte Marc Scheloske vorzuweisen: Etwa wieviele Menschen die Tweets von Wissenschaftlern direkt erreichen (die Zahl ihrer Follower): im Durschnitt sind es 716. Die Universitäten haben natürlich mehr Follower, 1012, aber angesichts Tausender Studenten erscheint das eher wenig. Scheloske: „Studenten sind per Twitter nur begrenzt ansprechbar, sie sind bei Facebook.“ Twitter ist – neben dem Einsatz im Freundeskreis – vor allem ein Arbeitsinstrument, eine Möglichkeit, kurze Informationen gezielt an die Follower zu verbreiten, falls gewünscht auch an ganz spezielle Followerkreise. Journalisten machen sich dies mehr und mehr zu nutze, vor allem für Recherchen und zum Themenfinden, also eine Chance für Forschungssprecher, sie über Twitter zu erreichen. Und Twitter wird immer populärer: Scheloske registrierte zwischen Anfang und Ende 2012  einen Zuwachs der Tweets um bis zu 35 Prozent.</p>
<p>Ein wichtiges Zwischenergebnis von Scheloskes Twitterstudie noch: Einen Twitter-Freundeskreis aufzubauen braucht Zeit. „Nur Twitter-Accounts, die länger als drei Jahre existieren, haben mehr als 1.000 Follower“, berichtete er. Das bedeutet aber auch: Mit Twittern kann man nicht früh genug anfangen, auch wenn die zählbaren Erfolge erst Jahre später kommen. Schon heute rasen 500 Millionen Tweets pro Tag durch das Internet – nicht ziellos, sondern pointiert an die zählbare Zielgruppe der Follower, die jeder Absender anhand ihrer Profile kennenlernen, akzeptieren oder ablehnen kann. Ein grandioses Medium für kleine Zielgruppen, die sich aktiv im Internet bewegen. Der Zeitaufwand ist relativ gering, die Texte kurz, die Frequenz erträglich (Wissenschaftler senden im Durchschnitt nach Scheloske 2,84 Tweets pro Tag, Universitäten nur 0,68). Wir dürfen gespannt sein auf die endgültigen Ergebnisse seiner Twitterstudie, die Marc Scheloske im Februar oder März in der Wissenswerkstatt präsentieren will.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1206/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1206&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Tweet-Wordle</media:title>
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			<media:title type="html">reinerspricht</media:title>
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			<media:title type="html">Tweet-Wordle</media:title>
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	</item>
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		<title>Zukunftsvisionen – Wenn Kommunikation die Freiheit der Wissenschaft sichert</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/12/05/zukunftsvisionen-wenn-kommunikation-die-freiheit-der-wissenschaft-sichert/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 19:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
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		<category><![CDATA[Publikum]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Jahren ist mein persönliches Credo: Wissenschaft muss professionell kommunizieren. In diesem Blog finden Sie zahllose Belege dafür. Doch inzwischen wird mir immer klarer, dass Kommunikation zum Schlüsselfaktor für die Existenz und die Erfolge der Wissenschaft wird, jedenfalls der Wissenschaft, wie wir sie heute kennen und wünschen. Denn immer stärker werden die Versuche, Wissenschaft von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1189&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class=" wp-image-5 alignright" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" height="50" width="90" /></a></p>
<div id="attachment_1191" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/diskussion_d_5362_550_367_90_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1191  " alt="Diskussionen, Zuhörer, Visionen - Das Forum Wissenschaftskommunikation in Dresden. (Foto:WiD)" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/diskussion_d_5362_550_367_90_klein.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Diskussionen, Zuhörer, Visionen &#8211; Das Forum Wissenschaftskommunikation in Dresden. (Foto:WiD)</p></div>
<p>Seit Jahren ist mein persönliches Credo: Wissenschaft muss professionell kommunizieren. In diesem Blog finden Sie zahllose Belege dafür. Doch inzwischen wird mir immer klarer, dass Kommunikation zum Schlüsselfaktor für die Existenz und die Erfolge der Wissenschaft wird, jedenfalls der Wissenschaft, wie wir sie heute kennen und wünschen. Denn immer stärker werden die Versuche, Wissenschaft von außen zu instrumentalisieren, ihr die Privilegien zu beschneiden, die sie aus gutem Grund hat. Das wichtigste dieser Privilegien ist zweifellos die wissenschaftliche Freiheit, selbst zu bestimmen was sie forscht, welche Mittel sie für welche Fragestellungen einsetzt, welche Instrumente sie nutzt, um diese Fragestellungen zu klären. Doch diese Freiheit gilt es zu verteidigen, wie alle Privilegien in einer nach Gerechtigkeit strebenden Gesellschaft: durch gute Argumente für diese Vorrechte, vor allem durch einen offenen, aktiven gesellschaftlichen Disput, der natürlich auch die Argumente der Gesellschaft mit einbezieht – und damit sind wir bei der Kommunikation. Wissenschaft ist Teil der Gesellschaft und muss sich folglich wie ein wichtiger Teilbereich dieser Gesellschaft verhalten, die ihre Interessenskonflikte durch Diskurs und Mehrheitsentscheidungen löst, also durch Austausch und Überzeugung.</p>
<div id="attachment_946" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/09/meyer-guckel.jpg"><img class="size-full wp-image-946" alt="Dr. Volker Meyer-Guckel" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/09/meyer-guckel.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Volker Meyer-Guckel</p></div>
<p>Dies als kurzer Prolog (mehr dazu in meinem <a href="http://wp.me/p1XAlm-dZ" target="_blank">Thesenpapier Wissenschaftskommunikation</a>) zur Abschlussdiskussion des <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum/forum-2012.html" target="_blank">Forums Wissenschaftskommunikation </a>in Dresden, bei der – leider verspätet und nur für 30 Minuten – die Perspektiven der Wissenschaftskommunikation aufgezeigt wurden. Der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbands, Dr. Volker <a href="http://wp.me/p1XAlm-fe" target="_blank">Meyer-Guckel</a> gab in wenigen Minuten die Richtung der Diskussion vor: Mit der PUSH-Initiative vor 13 Jahren wurde viel erreicht, aber es war nur der Beginn einer wissenschaftsbegleitenden Kommunikation. Meyer-Guckel nennt das Wissenschafts-Marketing. Die Konzentration darauf in den letzten Jahren, so meint er, hinterlasse aber „blinde Flecken“, vor allem wenn man die Entwicklungen in der Gesellschaft in den letzten Jahren beobachtet. Sie läuft immer stärker auf eine Partizipation der Bürger an allen wichtigen Entscheidungen hinaus. Da ist es nur folgerichtig, dass die Grünen im Bundestag gerade einen Antrag eingereicht haben, der „die Mitwirkung der Bürger an forschungspolitischen Fragen“ fordert, berichtete Meyer-Guckel.</p>
<div id="attachment_1192" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/weisskopf_5359_550_367_90_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1192 " alt="Markus Weißkopf" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/weisskopf_5359_550_367_90_klein.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Markus Weißkopf</p></div>
<p>Seine Schlussfolgerung: Es darf nicht nur Wissenschaftskommunikation geben, die Forschung im Nachinein begleitet, also ihre Ergebnisse und Argumente darstellt, sondern „es muss eine Kommunikation geben, die der Wissenschaft vorausgeht, Transparenz schafft bereits in der Themenfindung der Forschung.“ Sonst kommen die Themen eines Tages von außen auf die Wissenschaft zu. Bürger-Dialogforen seien ein ester Annäherungsschritt, aber noch nicht die Lösung. Neue Kommunikations-, Dialog- und Partizipationsformate müssen aktiv gesucht werden.</p>
<div id="attachment_342" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/freistetter02.jpg"><img class="size-full wp-image-342" alt="Florian Freistetter, Autor von &quot;Astrodicticum simplex&quot;" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/01/freistetter02.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Florian Freistetter</p></div>
<p>Markus Weißkopf, seit einem Jahr Geschäftsführer von <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/index.php?id=11" target="_blank">Wissenschaft im Dialog</a> (WiD), der Agentur der großen Forschungsorganisationen und in den letzten Jahren eine wesentliche Säule der PUSH-Aktivitäten, war erst einmal etwas ratlos: Wir lernen gerade in Sachen Bürgerbeteiligungs-Formate, probieren, evaluieren, suchen, was wirksam ist. Zugleich forderte er Rahmenvorgaben der Politik, um sicher zu sein, dass Bürgerdialoge dann auch gesellschaftliche Konsequenzen haben. Später zog er sich darauf zurück, dass WiD die Bürgermeinung lediglich abfragen und dann an die Entscheidungsgremien der den WiD tragenden Forschungsorganisationen weitergeben könne.</p>
<p><a href="http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" target="_blank">Forschungsblogger Dr. Florian Freistetter</a>, selbst lange Jahre aktiver Astrophysiker, heute Autor und Blogger, beklagte, dass Kommunikation in der Wissenschaft noch immer schlecht angesehen ist. Öffentlichkeitsarbeit, Lehre, Blog oder Buch spielen für die Karriere von jüngeren Wissenschaftlern keine Rolle, im Gegenteil: „Mit Wissenschaftskommunikation verbaut man sich die Karriere.“ Solange nur die Forschungsleistung zähle, könne man nicht erwarten, dass jüngere Forscher sich in der Kommunikation engagieren.</p>
<p>Droht die Wissenschaft die Anforderungen zu verschlafen, die aus der Gesellschaft an sie gestellt werden? Denkt das System der Forschungsorganisationen und –institutionen überhaupt über die gesellschaftliche Rolle der Wissenschaft bei zunehmender Bügerpartizipation nach? Oder hält man die jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen nur für einen Hype, hofft auch für die Zukunft auf die schützende Hand der Mächtigen, die es für sie richten werden? Meyer-Guckel: Die ständig zunehmende Partizipation ist ein gesellschaftlicher Trend, der nicht so schnell stehen bleiben wird. „Es geht darum, dass Wissenschaft anschlussfähig bleibt an die anderen gesellschaftlichen Diskurse.“ Oft fänden ja ähnliche Diskurse in der Wissnschaft selbst statt, würden aber nicht transparent. Und Markus Weißkopf ergänzte: „Wir müssen an unsere Entscheider ran, wir müssen ihnen klarmachen, wie wichtig Kommunikation für die Zukunft der Wissenschaft ist.“ Meyer-Guckel direkt dazu: Dann wär es aber auch hilfreich, wenn diejenigen, die etwas von Kommunikation verstehen, in den Entscheidungsgremien vertreten sind.“</p>
<p>Bei der Zukunft der Wissenschaft in Deutschland geht es nicht um Blogs, Twitter, um Science Media Center, Science Center und andere Initiativen, es geht vor allem um die Einsicht und die Haltung der Wissenschaftler zur Kommunikation und zum Diskurs mit der Gesellschaft sowie um den Einfluss und den Rang, die Kommunikatoren in Zukunft in der Wissenschaft haben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1189/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1189&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Reiner_Blog_mini</media:title>
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			<media:title type="html">Diskussionen, Zuhörer, Visionen - Das Forum Wissenschaftskommunikation in Dresden. (Foto:WiD)</media:title>
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			<media:title type="html">Dr. Volker Meyer-Guckel</media:title>
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			<media:title type="html">Markus Weißkopf</media:title>
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			<media:title type="html">Florian Freistetter, Autor von &#34;Astrodicticum simplex&#34;</media:title>
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	</item>
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		<title>Zwei Ziffern – Kontrollverlust in Social Media</title>
		<link>http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/12/05/zwei-ziffern-kontrollverust-in-social-media/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 08:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft und Kommunikation]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" height="50" width="90" /></a></p>
<div id="attachment_925" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/09/socialmedialandscape.jpg"><img class="size-full wp-image-925 " alt="Die Welt der Social Media - Schlüssel für eine zunehmende Partizipation, auch in der Wissenschaft." src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/09/socialmedialandscape.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Die Welt der Social Media &#8211; Quelle für Hoffnungen und Befürchtungen, vor allem wegen des Kontrollverlustes</p></div>
<p>Ein schönes Beispiel für die schlimmsten Befürchtungen mancher Skeptiker der neuen, interaktiven Sozialen Medien lieferte Alexander Gerber vom <a href="http://innokomm.eu/" target="_blank">Berliner Büro innokom</a> beim <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum/forum-2012.html" target="_blank">Forum Wissenschaftskommunikation</a> in Dresden zu Beginn seiner Session „Social Media Governance“ (gibt es denn wirklich keinen anschaulichen deutschen Begriff für das Problem „Wie gehe ich mit Social Media um?“). Erst schilderte er anhand seiner im letzten Jahr veröffentlichten Studie über Social Media in der Wissenschaftskommunikation, das Wissenschaftler wenig über diese neue (und bleibende) Internet-Kultur wissen, dass sie sie aber entschieden ablehnen, andererseits aber auch gern mehr darüber wissen wollen.</p>
<div id="attachment_1182" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/o_alexander_gerber_portraet_freigestellt_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1182" alt="o_Alexander_Gerber_Portraet_freigestellt_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/o_alexander_gerber_portraet_freigestellt_klein.jpg?w=108&#038;h=150" height="150" width="108" /></a><p class="wp-caption-text">Alexander Gerber</p></div>
<p>Dann zeigte er ein aktuelles, kleines Beispiel, warum so viel Skepsis gegenüber dem Web 2.0 besteht: Es geht vor allem um den Kontrollverlust. Die Veranstalter des Forums Wissenschaftskommunikation hatten per Tweet den offiziellen Hashtag der Tagung in Dresden verkündet: #fwk2012 (für alle, die mit Twitter nicht so vertraut sind – ein Hashtag ist ein mit # (engl. „hash“) markierter Suchbegriff, der ermöglicht, alle Twitter-Meldungen zu einem Thema gesammelt anzusehen). Doch Twitter-Nutzer sparen mit jedem Tastenklick – kein Wunder, haben sie doch nur 140 Zeichen, um ihre Botschaften in die Welt zu senden. Sie erfanden daher den kürzeren Hashtag: #fwk12.</p>
<p>Gerber hatte die Tweets zu den beiden Hashtags gezählt: 138 mit #fwk12, 59 mit #fwk2012. Offizielle Verkündigungen gelten nichts mehr, wenn die Community es besser weiß. Zwei Ziffern nur, und Gerber zog daraus die Schlussfolgerung: „Das Zeitalter der verordneten Kommunikation ist vorbei.“ An Kleinigkeiten zeigt sich oft die große Wahrheit.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1179/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1179&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">(Microsoft PowerPoint - Pr344sentation GDN304 final.pptx)</media:title>
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			<media:title type="html">reinerspricht</media:title>
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			<media:title type="html">Reiner_Blog_mini</media:title>
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			<media:title type="html">Die Welt der Social Media - Schlüssel für eine zunehmende Partizipation, auch in der Wissenschaft.</media:title>
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	</item>
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		<title>Rohrkrepierer – Blogs und Wissenschaftskommunikation</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 17:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Korbmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf Wissenschaftskommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Sie diese Zeilen lesen, lieber Leser, sollten Sie, so hoffe ich als Autor, ein paar neue Informationen bekommen, Gedanken Assoziationen, Ideen, die Sie hoffentlich interessieren. Deshalb mache ich diesen Blog. Ich schreibe „Wissenschaft kommuniziert“ nicht allein, weil es Spaß macht (macht es, aber es steckt auch ein ziemlicher Aufwand an Zeit dahinter, selbst an [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1164&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1166" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/forum_netzwerk.jpg"><img class="size-full wp-image-1166 " alt="Kommunizieren, Netzwerken zur Wissenschaftskommunikation" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/forum_netzwerk.jpg?w=594"   /></a><p class="wp-caption-text">Kommunizieren, Netzwerken zur Wissenschaftskommunikation in Dresden</p></div>
<p><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg"><img class="alignright  wp-image-5" alt="Reiner_Blog_mini" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2011/10/reiner_blog_mini.jpg?w=90&#038;h=50" height="50" width="90" /></a>Wenn Sie diese Zeilen lesen, lieber Leser, sollten Sie, so hoffe ich als Autor, ein paar neue Informationen bekommen, Gedanken Assoziationen, Ideen, die Sie hoffentlich interessieren. Deshalb mache ich diesen Blog. Ich schreibe „Wissenschaft kommuniziert“ nicht allein, weil es Spaß macht (macht es, aber es steckt auch ein ziemlicher Aufwand an Zeit dahinter, selbst an Reisen wie zum Forum Wissenschaftskommunikation nach Dresden), oder aus persönlicher Eitelkeit, um sichtbar zu werden.</p>
<p>Wenn ich aber den Protagonisten der Podiumsdiskussion zu Wissenschaftsblogs beim Forum Wissenschaftskommunikation in Dresden folgen würde, wären dies meine Beweggründe, sonst fast nichts. Da saßen sie, professionelle Blogger aus der Wissenschaftsszene, Richard Zinken, als Verlagsleiter <del>Geschäftsführer</del> des Spektrum-Verlags verantwortlich für die <a href="http://www.scilogs.de/">Blog-Plattform Scilogs</a>, die Forschungsbloggerin Beatrice Lugger, seit neuestem stellvertretende Leiterin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik) und <a href="http://lindau.nature.com/lindau/">Bloggerin der Nobelpreisträger-Tagungen</a> in Lindau, Solveig Wehking, Verantwortliche des <a href="http://www.forschungs-blog.de/">Forschungsblogs der Fraunhofer Gesellschaft</a> und Mareike König, Mitinitiatorin des <a href="http://de.hypotheses.org/">Geisteswissenschaften-Blogs Hypotheses</a> vom</p>
<div id="attachment_1169" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/richard_zinken_05_08_a-468176_klein.jpg"><img class=" wp-image-1169  " alt="Richard Zinken" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/richard_zinken_05_08_a-468176_klein.jpg?w=120&#038;h=130" height="130" width="120" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Zinken</p></div>
<div id="attachment_1167" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/beatricelugger-e1308817581327_klein.jpg"><img class=" wp-image-1167 " alt="Beatrice Lugger" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/beatricelugger-e1308817581327_klein.jpg?w=120&#038;h=126" height="126" width="120" /></a><p class="wp-caption-text">Beatrice Lugger</p></div>
<div id="attachment_1172" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/wehking_klein.png"><img class=" wp-image-1172" alt="Wehking_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/wehking_klein.png?w=120&#038;h=171" height="171" width="120" /></a><p class="wp-caption-text">Solveig Wehking</p></div>
<div id="attachment_1168" class="wp-caption alignright" style="width: 110px"><a href="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/koenig_m_klein.jpg"><img class=" wp-image-1168" alt="koenig_m_klein" src="http://wissenschaftkommuniziert.files.wordpress.com/2012/12/koenig_m_klein.jpg?w=100&#038;h=84" height="84" width="100" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Mareike König</p></div>
<p>Deutschen Historischen Institut in Paris. Und ihnen fiel zu Nutzen und Sinn von Blogs in der Wissenschaftskommunikation nicht mehr ein, als dass sie die Sichtbarkeit erhöhen und vor allem dass Blogen Spaß macht. Lediglich Zinken, sah noch ein Stück Profilierung für seine Verlagsprodukte darin, meinte zugleich aber, Blogs als Selbstzweck zu sehen, sei nicht so ganz falsch. Eine Empfehlung für die Nutzung von Blogs in der Wissenschaftskommunikation war das nicht.</p>
<p>Haben denn die Blog-Pioniere noch gar nicht verstanden, was sie tun? Kein Wort in der Diskussion, dass Blogs im Grunde individuelle, interaktive und zielgerichtete Online-Zeitschriften für jedermann sind. Für Kommunikatoren sind sie ein bestens geeignetes Mittel, um Internet-affine Zielgruppen mit für sie interessanten Themen dauerhaft zu erreichen (das tue ich hier mit den Zielgruppen Forschungssprecher und Wissenschaftler zum Thema Wissenschaftskommunikation). Und wieviele Internet-affine Zielgruppen gibt es heute bereits – es werden immer mehr. Ob ein Biowissenschaftler die ökologische Nische eines wertvollen Schmetterlings bedroht sieht, ob ein anderer sein Fachgebiet für Studenten attraktiv machen will, ob ein dritter ein Citizen-Science-Projekt starten oder ein Forschungssprecher frühzeitig die Nachbarschaft an einer Institutserweiterung beteiligen will. Blogs eignen sich überall dort, wo sich die verfügbare Information erst allmählich entwickelt und zu umfangreich ist, um sie für die Betroffenen allein in einer Pressemitteilung oder einem einstündigen Vortrag unterzubringen. Dazu kommen die Möglichkeiten der Diskussion, die Blogs bieten, und, und und &#8230; Wenn man es historisch sehen will, dann haben Blogs die Pressefreiheit erst endgültig zu einem Allgemeingut gemacht, von der der große Publizist Paul Sethe noch meinte: „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“</p>
<p>Wenn es nur um den Spaß an der Freude geht, dann werden Blogs schnell zu Rohrkrepierern, so wie diese Diskussion bei dem Forum, bei dem es um Wissenschaftskommunikation geht. Wer aber die Chancen erkennt, die eine zielgruppengerechte, optisch attraktive Darstellung der eigenen Themen für eine Internet-affine Zielgruppe bieten, für den sind Blogs ein unverzichtbares Werkzeug des Austausches mit dieser Zielgruppe. Belege dafür sind etwa die Diskussion, die seit Wochen in der Szene um den <a href="http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2012/09/24/marketing-oder-kommunikation-wie-wissenschaft-kommunizieren-sollte/">Gastbeitrag zur PUSH-Initiative</a> von Dr. Volker Meyer-Guckel Wellen schlägt. Seinen Vortrag bei der Tagung der GDNÄ in Göttingen haben etwa 50 Zuhörer gehört, im Blog haben ihn über 800 Interessenten gelesen. Und ein Beleg sind nicht zuletzt Sie, verehrter Leser, der diese Zeilen bis hierher wahrgenommen hat.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/1164/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wissenschaftkommuniziert.wordpress.com&#038;blog=28977396&#038;post=1164&#038;subd=wissenschaftkommuniziert&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Forum_Netzwerk</media:title>
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			<media:title type="html">reinerspricht</media:title>
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			<media:title type="html">Kommunizieren, Netzwerken zur Wissenschaftskommunikation</media:title>
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			<media:title type="html">Reiner_Blog_mini</media:title>
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			<media:title type="html">Richard Zinken</media:title>
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			<media:title type="html">Wehking_klein</media:title>
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			<media:title type="html">koenig_m_klein</media:title>
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