Die „Wissenswerte“ auf Reisen – Alles Otto, oder was?

Posted on 2. Dezember 2014

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Die freie Wissenschaftsjournalistin Dörte Saße (Wissenschaft-aktuell) über die „Wissenswerte 2014“ – am neuen Ort, mit neuen Ideen – und über die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus. Ein Gastbeitrag.

Gute Fragen sind das wichtigste Kapital eines Journalisten - Dörte Saße, freie Wissenschaftsjournalistin, erlebt die "Wissenswerte 2014"

Gute Fragen sind das wichtigste Kapital eines Journalisten – Dörte Saße, freie Wissenschaftsjournalistin, erlebte die „Wissenswerte 2014“ in Magdeburg.

Mittwoch abend, es war wie jedes Jahr:
Wieder zuhause, „Wissenswerte“ vorbei, Kopf raucht. Wer noch an den Exkursionen zu Forschungsstandorten teilgenommen hatte, holte sich noch mal eine Extradröhnung Informationen und Ideen. Bei den Hirnforschern, bei der Energietechnik, in der Cloud, bei den Pflanzengenetikern, den Medizintechnikern oder auf dem Forschungsschiff ALBIS. Wissenswertes in Potenz, halt.
Und heute, der Sonntag danach?
Kopf raucht noch immer, leicht überdeckt vom Alltag, der wieder zugeschlagen hat. Aber das Rauchen ist ein positives, inspiriertes. Es war – wie jedes Jahr – eine gute Gelegenheit für Treffen, Gespräche, Beschnuppern bekannter Namen aus der Nähe. Quasi wie jedes Jahr ging es um die Marktsituation der Schreiber, vor allem der Freien; um die (gute oder zu vermeidende) Nähe zur PR; um Technik und Methoden; um das Politische und natürlich das Neue. Neu war Magdeburg als Standort – was wirklich frischen Wind in Stadtbummel und Exkursionen brachte: Alte WW-Hasen kennen in Bremen doch schon eine Menge. Und – wie jedes Jahr – wieder wurde keine Lösung gefunden für die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus… 😉

Otto – der Urvater guter Wissenschaftskommunikation

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Otto von Guericke, Ahnherr der „Wissenswerte“ in Magdeburg – War er der erste Wissenschaftskommunikator?

Ein paar Details? (Achtung, „ein paar“ ist untertrieben!)
Die Weisheit, Magdeburg zum Standort zu küren, erschloss sich erst mitten drin – dann aber blitzartig. Die Ottostadt. Der erste Otto, der „Große“, tauchte nicht weiter auf. Stadtgründer – im mächtigen Dom liegt er begraben – römisch-deutscher Kaiser und „Retter der Christenheit“.

Umso präsenter und passender zur Veranstaltung war dafür der andere Otto: Herr von Guericke nicht nur Tüftler und Physiker und Magdeburger Bürgermeister, sondern auch einer der ersten Wissenschaftskommunikatoren. Und ein sehr erfolgreicher obendrein – bis heute wird sein Vakuum-Experiment mit den „Magdeburger Halbkugeln“ alljährlich öffentlich wiederholt, erzählte nicht nur Oberbürgermeister Lutz Trümper stolz. Immer zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ im Frühjahr übrigens – und noch heute bekommen die 16 Pferde die leergepumpten Kupferteile nicht auseinander… Hüfthohe Halbkugeln stehen übrigens überall in Magdeburg an den Straßenecken – bunt bemalt wie in Berlin die Bären, in Dortmund Nashörner und in Hamburg Wasserträger.

Das bis heute berühmte Magdeburger Experiment Guerickes: Zwölf Pferde reißen die Halbkugeln nicht auseinenader.

Das bis heute berühmte Magdeburger Experiment Guerickes: Zwölf Pferde reißen die Halbkugeln nicht auseinenader.

Wenn man’s recht bedenkt: Welcher andere Wissenschaftler hat seine Experimente (seit 1654!) so im Hinterkopf der Bevölkerung verankert, dass heute noch Menschen damit Werbung machen? Und das Experiment rund um die Welt wiederholen (die Magdeburger gehen mit ihren Kugelhälften auch auf Reisen, aber auch Pferde aus anderen Gefilden sind zu schwach). Edison und sein Blitz-Drachen? Archimedes und die Schnecke? Fällt mir nix ein. Höchstens im Schulunterricht…

Forsche und sprich darüber: Einstein konnte das auch, war aber inhaltlich wohl einen Hauch komplizierter. Auf jeden Fall, so behauptete die PR-Dame des Leibniz-Instituts für Neurowissenschaften später: Otto von Guericke wollte mit dem Pferde-Experiment nicht nur seine Erkenntnis beweisen. Er wollte auch gute Stimmung für die Naturforschung machen, denn damals war gerade der „Horror Vacui“ en vogue, die Angst vor der großen Leere.

Von Maritim zu Maritim - Aber sonst ist vieles neu: Die Wissenswerte in Magdeburg.

Von Maritim zu Maritim – Aber sonst ist vieles neu: Die Wissenswerte in Magdeburg.

Heute (und schon zu Einsteins Zeiten) sind die Themen meist so komplex, dass es eher heißt: Forsche und lasse darüber sprechen. Stellt sich für den Forscher die zentrale Frage, um die sich die „Wissenswerte“ inzwischen dreht: Sollen Wissenschaftsjournalisten die frohe Botschaft verbreiten? Oder lieber die PR-Leute des eigenen Instituts. (Wem traut der Forscher und warum traut er nicht immer den Journalisten? Noch eine Frage, die immer wieder auftaucht und höchstens individuell beantwortet werden kann….) Es muss ja nicht immer die Bildzeitung sein, die aus „organische Reste im Bio-Diesel stören nicht“ Schlagzeilen dreht wie „Benzin aus toten Katzen“….

Aller Tage Abend für den Wissenschaftsjournalismus?

Genau dafür gibt’s dann die Wissenschaftsjournalisten, die auf Sorgfalt achten. Sollten. Die die „technische Entwicklung aber auch kritisch begleiten“, wie der Soziologe Harald Welzer im Eröffnungsvortrag „Medien Selber Denken“ forderte. Die nicht nur begeistert die Bewegung der Forscherlippen weitergeben, wie an einem „Tolle-Fahrzeugtechnik-für-Wartezeiten-im-Stau“-Artikel bemängelt, sondern das große Ganze betrachten. Zusammenhänge suchen und verstehen. Und einen „Wo-bleibt-die-Technik-die-den-Stau-gar-nicht-erst-entstehen-lässt“-Artikel schreiben.

Tja. Gut informierte Wissenschaftsjournalisten sind was Tolles. Wir sind auch immer besser ausgebildet, heißt es. Können auch komplexe Themen spannend verpacken.

Woran es hapert, dass trotzdem so oft Fehler in Print und Online stehen? Vielleicht an aktuellen Vorgehensweisen, so ein Zitat aus dem Werkstattgespräch mit dem WELT-Altgedienten Norbert Lossau: „Das Newsteam produziert schnell eine Nachricht, die zackig online geht. Im nächsten Schritt soll dann das Fachressort die Story aufbereiten“. Toll. Zackig!? Immer schneller, bei abgeschaffter Schlusskorrektur. Wundert sich da noch jemand?

Wobei anderswo die (leider nicht beantwortete) Frage aufkam: „Will der User eigentlich unbedingt die allerschnellste Nachricht? Oder liefern sich nur die Redaktionen einen Wettlauf?“

Wie weit gehen Wissenschaftsjournalisten bei der Recherche?

Neuer Ort - neue Laborbesuche: Hier beim Hirnforscher ***

Neuer Ort – neue WissensOrte: Hier bei der Hirnforschung mit Mauskugel im DZNE . (Fotos:Saße)

Die redaktionellen Konkurrenzen machte auch die „Ebola-Session“ zum Thema, in der es darum ging, die „Berichterstattung zwischen Pandemie und Panikmache“ nachträglich zu beleuchten. Ein schönes innovatives Format übrigens, ein informatives „Bäumchen-wechsel-Dich“.  Hier kam das Publikum richtig in Bewegung. Nicht nur Zuhören und Klatschen/Buhen, sondern Position beziehen hieß die Devise: Zur jeweiligen Ja-Nein-Frage setzte man sich auf die passende Hälfte des Stuhlkreises. Schön für den schnellen Überblick und gezieltes Nachfragen an die Sitzenden. Meist waren die Hälften übrigens recht ausgewogen, außer bei der Gretchenfrage „Würden Sie zur Recherche selbst nach Afrika ins Ebola-Gebiet fahren?“.

Worauf ich aber hinauswollte, redaktionelle Konkurrenzen, es fiel das Zitat: „Wenn ein Thema wichtig wird, dann übernimmt die Politikredaktion und dann kommen die Fehler“. Passend dazu die Diskussionsrunde „Muss der Wissenschaftsjournalismus politischer werden?“ Was soll das heißen? Ich war ja parallel bei Ebola, habe mir nur erzählen lassen. (Immer wieder schade, dass man unter den je drei Sessions entscheiden muss – und sie immer noch nicht zum Nachhören aufgezeichnet werden… Audio würde ja reichen…)

Also, was soll das heißen, „politischer werden“? Es geht ja wohl nicht um Wissenschaftspolitik. Ich will gar nicht politischer werden. Schließlich habe ich mich unter anderem für Wissenschaftsjournalismus entschieden, um mich eben nicht mit Politik herumschlagen zu müssen… Heute offenbar naiv.
Aber offenbar ist noch nicht aller Tage Abend für unser Ressort, das brachte wenigstens Tag 2 in einer der Veranstaltungen. Verliert der Wissenschaftsjournalismus an Bedeutung? Der These wurde heftig widersprochen. Das Fazit: Er verliert an Boden, also an Lesern/Hörern/Zuschauern, aber nicht an Bedeutung. Manches verlagert sich in andere Kommunikationskanäle. Bleibt aber nach wie vor wichtig. Hm.
Gehört die Zukunft den #eierlegendewollmilchjournalisten?

Vom Revoluzzer zum Rentner - Peter-Mathias Gaede erzählt von besseren Zeiten.

Vom Revoluzzer zum Rentner – Peter-Mathias Gaede erzählt von besseren Zeiten.

Stell Dir vor, es ist wichtig, aber keiner kriegt’s mit? Peter-Matthias Gaede, frischgebackener langjähriger Ex-Chefredakteur von GEO & Tochterblättern, erzählte im Abschluss-Interview von goldenen alten Zeiten. Als für einzelne Reportage-Themen auch mal ein (Reise-)Budget von 65.000 Mark zur Verfügung stand. Und von der Zeitenwende, die er gerade noch miterlebt hat: „Für frühere Kernthemen, z.B. Technik und Umwelt, wird GEO heute am Kiosk abgestraft. Aber Yoga und Psychologie laufen immer, da muss man die anderen Themen auf dem Cover eben etwas verstecken.“ Ach ja, und die Leserschaft atomisiere sich, Leitmedien werde es künftig nicht mehr geben. „Wir müssen davon ausgehen, dass die Leute in Zukunft vor einem Reportagemagazin nicht mehr in Ehrfurcht niederknien.“

Gibt es ein Überleben der Journalisten ohne PR-Aufträge?

Und vor den begnadeten Wissenschaftsjournalisten, die die geniale Reportage verfasst haben, kniet erst recht keiner nieder… Wie jedes Jahr auf der „Wissenswerte“: Keiner zahlt mehr richtig. Nur noch die PR-Abteilung. Kein Wunder, dass „reine PR-unabhängige Wissenschaftsjournalisten“ zur extrem seltenen Spezies geworden sind. Wie es hieß, hat die Kommunikationsabteilung des Senckenberg-Museums elf Mitglieder, die Wissensredaktion der FAZ aber nur drei. Das erinnert an einen Zuhörer bei einer der letzten Bremen-WWs: „Ich finde es ja toll, dass ich für meine PR-Abteilung super qualifizierte Journalisten bekomme. Aber ich würde doch auch gern Qualifiziertes im Wissenschaftsteil meiner Zeitung lesen“.

Eine neue Form des Journalismus? - Graphic reporting - analog und live - beeindruckt durch Darstellung der Fakten und Zusammenhänge.

Eine neue Form des Journalismus? – Graphic reporting – analog und live – beeindruckt durch Darstellung der Fakten und Zusammenhänge.

Vermutlich gehört auch er zu einer aussterbenden Spezies, wo er noch Zeitung liest… Wenn man den Pessimismus walten lässt. Klar ist ja seit Jahren, dass immer mehr Leistung immer schneller für immer weniger Geld gefordert wird. #eierlegendewollmilchjournalisten heißen die bei Twitter. Bei GEO hat man wohl mit Kürzungen gewartet, bis Gaede nicht mehr so präsent ist, die kommen erst demnächst – Gnade der frühen Geburt? Wer jetzt in Rente geht, hat wohl pekuniär eher goldene Zeiten erlebt… Auch bei G+J steigen die Anforderungen: „Wir erwarten heute von unseren Autoren, dass sie neben den Texten auch Videos und Audio mitbringen und antizipieren, wie dieselbe Geschichte in verschiedenen Medien aussehen kann“.

Ist es eigentlich Ironie, wenn er auch noch meint, im Nachklapp zu dem 65.000 Mark-Budget: Es habe sich gezeigt, das Geld nicht automatisch die besseren Geschichten schreibt.
Jö.

In Workshops wurde natürlich auch das „Dauerproblem der Freien Journalisten“ bearbeitet, die ‚Selbstvermarktung‘ – wie jedes Jahr gab’s ein „Pitch the Editor“, vor allem für die enthusiastischen, aber noch kontaktlosen Neulinge. Ergebnis u.a.: Mathematik-Themen und abseitige solche werden händeringend gesucht. Und auch das Werkstattgespräch der „Neuen am Markt“, sprich WIRED, KrautReporter und c’t Wissen bringt hervor: Gute Texte sind immer gewollt. Bei Krautreporter sogar unter den fairen Regeln des Freischreiber-Statuts. Gibt ja doch noch Absatzmöglichkeiten. Na gut, c’t hat offenbar selbst genug Input, mit 70 festen Redakteuren „baden wir im Content“.

Manche sagen, die Zeiten sind aktuell so schlecht, dass immer mehr Journalisten den Beruf verlassen. Taxi fahren (bzw. Trambahn) oder ein Café aufmachen. Und irgendwann sind dann nur noch so wenige übrig, dass sie händeringend gesucht werden… Vielleicht? Andererseits kommen auch immer wieder neue nach, entweder weil sie „freigesetzt“ wurden – oder noch jung und enthusiastisch sind.

Klingt das jetzt depressiv?

Fünf Gebote gegen die Depression der Wissenschaftsjournalisten

Gegen die Depression helfen vielleicht die„fünf Gebote“, die sich für mich aus der „Wissenswerte 2014“ herausschälten:

  • Gebot der Zeit: „Nicht heulen, sondern machen!“ (nachzusehen auch im Video einer TELI-Session auf der WW13).
  • Zweites Gebot: Du sollst Dich selbstvermarkten! Gute Texte liefern und darüber reden. Selbst zur Marke werden. Schade nur, dass viele Journalisten keine Selbstdarsteller sind. Müssen wir wohl immer mehr werden. Und selbstbewusster. Schließlich bezeichnen sich die „Freischreiber“ selbst als „Berufsverband von Unternehmern“. Sind wir Freien ja auch: Selbständige Unternehmer. Also ran an die Eigen-PR.
  • Drittes Gebot: Du sollst Neues wagen! Vielleicht auch selbst publizieren. Die Antwort der „Neuen am Markt“ war jedenfalls ein eindeutiges JA auf die Frage: „Kann man in diese Welt eigentlich noch ein neues ‚Baby‘ setzen?“
  • Viertes Gebot: Du sollst multimedial denken! WIRED will einen ganze Erlebniswelt schaffen, auf allen Kanälen, so Nikolaus Röttger: „Alle unsere Inhalte müssen zu den Lesern. Egal ob gedruckt oder mobil“. Und die Krautreporter stellen laut Philipp Schwörbel „das Community Gefühl deutlich in den Vordergrund“ – nicht nur die Autoren werden fair behandelt, auch die Leser sollen wichtig sein. Beziehungsweise die User, wie wir seit „Was folgt aus dem veränderten Medienkonsum für die (wissenschafts-)journalistischen Produkte“ ganz klar wissen…
  • Fünftes Gebot: Du sollst die neuen technischen Möglichkeiten nutzen! Der Workshop „Drohnen, Daten, Roboterjournalisten“ gab Beispiele, ebenso „Die besten Apps für Journalisten“. Auch wenn manche feststellten, dass sie das meiste eh schon kannten. Und für die Qualität der Inhalte gab’s dann „Fact Checking/Verification in Social Media“ und Statistik verstehen: die „10 Goldenen Regeln für Zahlen im Journalismus“.

Und wenn dann das Geld immer noch nicht reicht, muss man wohl doch den einen oder anderen PR-Auftrag annehmen? Wenn man sauber trennt (Siehe die Selbstverpflichtungen der Freischreiber)?

Im Streitgespräch „Journalismus und PR – alles nur Kommunikation?“ hieß es: „Man kann jungen Leuten selbstverständlich den Unterschied zwischen Journalismus und PR beibringen. Aber das muss man auch.“ Nicht alle Hörer glaubten dem Statement von FAZ-Urgestein Joachim Müller-Jung, wonach der Leser erkennt, ob er einen PR-Text vor sich hat oder nicht. Und für viele kam bei der Diskussion „nichts Neues“ heraus. Wie jedes Jahr auf der Wissenswerte?

Manch neues in Magdeburg – Die „Wissenswerte“ sollte häufiger auf Reisen gehen

Graphic-Reporterin Anja Weiss bei der Arbeit - Journalismus und Grafik auf neue Art kombiniert.

Graphic-Reporterin Anja Weiss bei der Arbeit – Journalismus und Grafik auf neue Art kombiniert, live.

Doch, ganz neu (für mich zumindest) war das „Graphic Recording“, eine optisch aufregende Art der Vortragsmitschrift. Bei einigen der Veranstaltungen schrieb/zeichnete/malte/zauberte die Grafikerin Anja Weiss mit, extra engagiert. Eine Mischung aus Mindmaps und Vera-Birkenbihl-Stil.

Und es gab neue Exkursionsziele: Das Magdeburger Hundertwasserhaus, die „Grüne Zitadelle“ ganz in Rosa; den Dom – immerhin dritthöchste Kirche in Deutschland – des Nachts; eine Nachtwächterführung mit Magdeburg-Döntjes. Der Abendempfang in der martialischen Festung Mark, mit eigener Straßenbahnlinie für uns. Ach, und einen neue „abgefahrene Nachtkneipe“ für das inoffizielle Treffen nach dem offiziellen Dienstagabendtreffen wurde auch gefunden (Geheimtipp). Die Härtesten sollen bis 5 Uhr morgens ausgehalten haben.

Was bestätigt, dass die Laune der Wissenschaftsjournalisten offenbar noch nicht komplett im Keller ist. Da die „Ottostadt“ sich das „Querdenken“ auf die Fahnen geschrieben hat, kursierten genügend Witze, auch zu Logo und Slogan. Und es bestätigte sich, dass es bei der „Wissenwerte“ immer auch ums Treffen geht, ums Netzwerken, für alte Hasen wie für Jungspunde. Wie jedes Jahr. Nächstes Jahr wieder in Bremen. Vielleicht sollte die „Wissenswerte“ sogar jedes zweite Jahr auf Reisen gehen? Weitere spannende Städte dafür gibt es im ganzen Land.

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