Götterdämmerung des Wissenschaftsjournalismus? – Die „Wissenswerte“ zeigt das Dilemma

Posted on 19. November 2015

6


 

Reiner_Blog_mini

"Ausbrechen aus der Wissenschaft" - Jürgen Kaube, Eröffnungsredner der "Wissenswerte 2015".

„Ausbrechen aus der Wissenschaft“ – Jürgen Kaube, Eröffnungsredner der „Wissenswerte 2015“. (Foto: Messe Bremen/J.Rathke)

Allerorten wird geklagt über das Verschwinden eines Berufsstands, der für Forschungssprecher eine wichtige Zielgruppe ist, eine ganz entscheidende (aber wohlgemerkt nicht die einzige) Nahtstelle zu den Medien: die Wissenschaftsjournalisten. Überall Sparmaßnahmen – die Medienkrise schlägt voll durch, gerade auf die schwächeren Ressorts. Und dazu zählt nun einmal die Wissenschaft. In der Landeshauptstadt Hannover, so klagte vor kurzem ein Pressesprecher, gibt es nur noch zwei Wissenschaftsjournalisten; der Westdeutsche Rundfunk liegt wegen seiner „Umstrukturierungen“ mit der Wissenschaftspressekonferenz im Streit, in Stuttgart werden Wissenschaftsressorts abgeschafft und bei der Tagesschau-Redaktion, die für die wichtigsten Fernsehnachrichten verantwortlich ist, ist die Wissenschaft als ein bestimmendes Thema unserer Zeit noch nicht einmal angekommen.

Ein Vortrag in einem Bild - "Graphic recording" von Anja Weiss, eine Spezialität der "Wissenswerte".

Ein Vortrag in einem Bild –  Großartig. „Graphic recording“ von Anja Weiss, eine Spezialität der „Wissenswerte“.

Alles Medienkrise, könnte man sagen. Doch man kann diese Entwicklung auch aus einer anderen Perspektive betrachten: Wenn es weiterhin speziell an Wissenschaft interessierte, zu Wissenschaftsthemen informierte und meist auch – bei aller notwendigen Distanz – für Wissenschaft engagierte Journalisten geben soll, ist es entscheidend, wie dieser Berufsstand der Wissenschaftsjournalisten auf die Krise reagiert. Und da sieht es – so mein erstes Fazit nach der „Wissenswerte“ in Bremen, dem großen Kongress der Wissenschaftsjournalisten – nicht sehr vielversprechend aus.

Große Tagungen haben den Vorteil, dass sie viele Menschen aus dem gleichen Berufsstand zusammenbringen. Und daher sind die Themen, die auf der Bühne, hinter den Saalmikrofonen und an den Kaffeetischen diskutiert werden durchaus ein Gradmesser für die Befindlichkeiten dieser Branche. So auch bei der „Wissenswerte“. Und was war da zu beobachten? Einerseits einige Leitfiguren, die das Dilemma erkannt haben und Wege daraus sehen, oder auch nur glauben zu sehen, damit auf die Nase gefallen sind, aufgestanden und schon wieder nach neuen Wegen Ausschau

"Wissenswerte" jährlicher Treffpunkt der Wissenschaftsjournalisten - Stimmungsbarometer und Kollegentreff. (Foto: J. Rathke)

„Wissenswerte“ jährlicher Treffpunkt der Wissenschaftsjournalisten – Stimmungsbarometer und Kollegentreff. (Foto: Messe Bremen/J. Rathke)

halten. Andererseits aber eine große Zahl von Kollegen, die entweder noch nichts von Krise gemerkt haben oder nicht verstehen, dass in jeder Krise auch die große Chance steckt. Sie leben in der Illusion, es könnte alles so weitergehen wie früher, im Moment sei vielleicht ein Tal zu durchschreiten, die jedenfalls fest daran glauben, dass am Horizont schon irgendwann wieder ein Silberstreif auftauchen wird, ohne großes eigenes Zutun. Leider sind das nicht nur die alten Hasen, die ihr Ein- und Auskommen ohnehin schon gefestigt haben, sondern auch sehr viele junge, die sich als Freie durch das Leben schlagen – und nicht wahrnehmen, dass gerade die Freien (die im Wissenschaftsjournalismus im Vergleich zu anderen Ressorts überproportional vertreten sind) unter den sich abzeichnenden Veränderungen in den Medien besonders zu leiden haben.

Das will ich durch ein paar Beispiele belegen: Da ist zum Beispiel Jürgen Kaube, seines Zeichens Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen (FAZ) und für die Wissenschaft im Blatt zuständig. Er machte den versammelten Wissenschaftsjournalisten im Eröffnungsvortrag klar (der allerdings eher einer Plauderstunde glich – in schlecht eingestellte Mikrofone dahingenuschelt – als einem klar strukturierten und durchgearbeiteten Impuls) – dass die Zukunft dieses Berufes darin liegt, aus der Wissenschaft auszubrechen, ganz besonders aus der heute noch immer bestimmenden Naturwissenschaft: Wissenschaftsjournalismus werde weiterhin gebraucht, wenn es ihm gelingt, in andere Ressorts hineinzuwirken, so Kaube. Das aber setzt voraus, dass Wissenschaftsjournalisten ein sehr viel breiteres Themenverständnis entwickeln, als sie dies bisher tun. Das traut Kaube ihnen aber offensichtlich nur in Ausnahmefällen zu: „Wer etwas von Gentechnik versteht, ist selten einer, der etwas von Politik versteht.“ Kaube plädierte daher für Teambildung, Wissenschaftsjournalisten im Team mit Journalisten aus anderen Ressorts sollten die großen gesellschaftlichen Themen der Zeit bearbeiten, die er in Fragen sieht wie „Sind wir im Krieg?“, „Ist das Boot voll?“ oder „Was ist ein Polizeistaat?“. Alles Themen, die nur auf den ersten Blick nichts mit Wissenschaft zu tun haben, wo es aber durchaus Gesellschaftsforscher, Naturwissenschaftler und Techniker gibt, die wertvolle Beiträge dazu leisten können.

Teils planlos, teils Wegweiser - Podiumsdiskussion "Die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus".

Teils planlos, teils Wegweiser – Podiumsdiskussion „Die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus“.

Da ist zum Beispiel auch Andreas Sentker, seines Zeichens Ressortleiter Wissen bei der ZEIT und Herausgeber von ZEIT-Wissen. Er berichtet, dass Wissenschaftsthemen zu den beliebtesten Themen der Zeit-Leser gehören und dass es sein persönliches Ziel sei, einmal im Monat mit einer Geschichte aus seinem Ressort auf dem Titel der Wochenzeitung zu sein. „In der Nische sitzen und warten, dass der Chefredakteur dafür ein Angebot macht, ist meist nicht erfolgreich. Man muss offensiv nach vorn gehen, offensiv anbieten“, beschreibt er seine Strategie. Das bedeute zugleich aber auch, man dürfe den Wettbewerb mit den anderen Ressorts nicht scheuen. Damit stellt sich zugleich die Frage, inwieweit Wissenschaftsjournalisten mit ihrem oft recht dürftigen journalistischen Handwerkszeug (im Schnelldurchgang oder akademisch-theoretisch erworben) und mit ihrer eher unterentwickelten thematischen Breite dabei Chancen haben. Doch darauf ging Sentker nicht ein.

Er setzte aber andere Impulse. Wann hat man denn schon in letzter Zeit von Wissenschaftsjournalisten so motivierende Sätze gehört wie diesen: „Wir leben in einer Zeit, die für Journalisten wahnsinnig spannend ist. Jeden Tag gibt es ein neues großes Thema. Ich sehe die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus darin, sich einzubringen in die aktuellen Themen und dazu aus wissenschaftlicher Sicht neue Aspekte darzustellen.“ Und forderte später dann einen radikalen Perspektivenwechsel der Kollegen: „Wir müssen die Blickrichtung verändern. Wir dürfen nicht mehr allein darauf schauen, was die Wissenschaft Neues hat, sondern darauf, was sind die großen Themen der Gesellschaft. Und dann müssen wir Ansprechpartner in der Wissenschaft finden, die dazu etwas zu sagen haben.“

Sentker äußerte dies in der Podiumsdiskussion, die mit der entscheidenden Frage provozierte: „Planlos, ratlos, Wissenschaftsjournalismus – wie zukunftsfähig ist die Branche?“ Ausgangspunkt für diese Frage ist der Spardruck, unter dem alle Medien leiden. Wie unterschiedlich man damit umgehen kann, zeigten die Meinungsverschiedenheiten von zwei ARD-Kollegen, die auf dem Podium miteinander stritten: Thomas Hallet, Ressortleiter Wissenschaft/Fernsehen beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) und Helmut Riedl, Leiter der Wissenschaftsredaktion des Südwestrundfunks (SWR) und einer der Verantwortlichen der bis heute (im 16. Jahr) einzigen täglichen Wissenschaftssendung im deutschen Fernsehen „nano“.

Auch schön - Das noch unfertige Graphic Recording von Anja Weiss zum Vortrag von Jürgen Kaube, leicht koloriert.

Auch schön – Das noch unfertige Graphic Recording von Anja Weiss zum Vortrag von Jürgen Kaube, leicht koloriert.

Hallet sieht die Chance der Wissenschaftsthemen in der Nische. Er zweifelt, dass Relevanz nur in aktuellen Sendungen möglich ist. Er will Wissenschaftsthemen lieber fern der Aktualität darstellen, dafür mit entsprechendem Tiefgang. Ausschlaggebend dafür scheinen aber weniger die größeren Erfolgschancen beim Publikum zu sein, sondern die Strukturen, wie er sie in den Sendeanstalten finden: Hallets Redaktion hat neun Mitarbeiter und er findet „die Herrscharen der Kollegen aus den Politik-Ressorts machen uns platt“. Und später: Wir hätten erheblichen Abrieb, wenn wir uns dem Wettbewerb mit den anderen Ressorts stellen.“ Also lieber dem Wettbewerb aus dem Weg gehen.

Ganz anders Helmut Riedl: „Es wäre für unser Thema Wissenschaft gut, wenn wir auch der Tagesschau Angebote machen.“ Die Tagesschau, der heilige Gral der ARD, das journalistische Flaggschiff mit rund 90 Redakteuren (2005, laut Wikipedia), aber keinem, der speziell die Entwicklungen der Wissenschaft im Auge behält. Also offen, für gute Angebote aus anderen Bereichen der ARD? Das bedeutet für Riedl zunächst einmal, dass die ohnehin kleine „nano“-Mannschaft Kapazitäten frei hat, um diese Angebote zu machen, die Beiträge zu produzieren, und dann natürlich, dass diese Angebote eine Chance haben, angenommen zu werden und nicht an einer „das können wir selbst“-Haltung scheitern. Ein ehrgeiziges Ziel, um das Riedl kämpft, unabhängig davon, wie groß die Redaktionsmannschaft ist. Dabei hat ihm jetzt aber der WDR einen mächtigen Stolperstein in den Weg gelegt: Im Rahmen der Sparmaßnahmen hat die größte der ARD-Anstalten jetzt ihre Beteiligung an dem Gemeinschaftsprojekt „nano“ gekündigt. Entsprechend weniger Mittel stehen der Redaktion zur Verfügung. Da ist das Eintreten des relativ kleinen Hessischen Rundfunks in das Team nur ein schwacher Trost.

Am Gelde hängt eben fast alles. Es gehtvor allem auch um Finanzierung. So präsentierte Wissenschaftsjournalismus-Professor Holger Wormer ein Vorbild für den von ihm favorisierten Journalismus – von Stiftungen finanziert: Markus Grill, seines Zeichens Chefredakteur des Recherchezentrums correctiv.org in Berlin. Grill sucht sich Finanziers, um selbstinitiierte Rechercheprojekte zu realisieren und verschenkt dann die Ergebnisse an Partner-Redaktionen, die sie für Publikationen nutzen. Schafft das neue Abhängigkeiten? Wormer verteidigte das Modell mit dem für Wissenschaftsjournalisten eingängigen Satz „Drittmittelfinanzierter Journalismus ist nicht anrüchiger als drittmittelfinanzierte Forschung“. Wieviel Wissenschaftsjournalismus sich in Zukunft auf diesem Weg finanzieren ließe und wieviele Wissenschaftsjournalisten davon auch leben könnten – diese Frage ließ er allerdings offen.

Doch in einem hat er recht: Neues Denken ist angesagt, neue Ideen. Wie sehr sie fehlen, zeigte sich kurz nach der Podiumsdiskussion in der Unterhausdebatte „Neutral oder orientierungslos – wann müssen Wissenschaftsjournalisten Stellung beziehen?“. Dieses Format „Unterhausdebatte“ ist neu und reizvoll, wenn die Moderatoren gut und gut vorbereitet sind. Das war bei Kerstin Hoppenhaus und Kai Kupferschmidt der Fall. Der Vorteil dieses Formats ist, dass vor allem die vielfältigen Meinungen und Argumente der Zuhörer die entscheidende Rolle spielen. Kernfragen werden gestellt, je nach Zustimmung oder Ablehnung setzen sich die Zuhörer (wie im britischen Unterhaus) in zwei gegenüberliegende Stuhlblöcke, dann fragen die Moderatoren nach den Gründen für die Platzwahl.

Da die Zuhörer hier vor allem Wissenschaftsjournalisten und Forschungssprecher waren, gaben die Argumente, die geäußert wurden, ein schönes Bild von der gegenwärtigen Meinungslage der Branche.

Ein paar Auszüge: Zunächst fand das Hajo-Friedrichs-Zitat große Zustimmung, dass ein Journalist sich mit keiner Sache gemein machen dürfe, auch nicht mit einer guten. Entsprechend wurde von der großen Mehrheit eine Publikationskampagne des eigenen Mediums für das Impfen abgelehnt,  beim Engagement des Mediums an einem Citizen Science-Projekt waren dagegen Zustimmung und Ablehnung recht gleichmäßig verteilt, als ob das nicht auch eine Kampagne wäre. Interessant waren die Argumente, die von den Gegnern eines Engagements  aufgeführt wurden. Ihnen ging es vor allem um ihre eigene Unabhängigkeit bei der Berichterstattung.

Doch Unabhängigkeit wovon? Es gibt heute niemanden mehr, der nicht jemandem anderen verantwortlich ist, jeder von uns steckt in einem Netz von Abhängigkeiten. Und diese Abhängigkeit etwa vom eigenen Medium, von seinem Profil, seinem wirtschaftlichen Wohlergehen und seiner Bindung an den Leser/Zuschauer wird offensichtlich von vielen Wissenschaftsjournalisten gar nicht gesehen und erst recht nicht verstanden. In der Argumentation der Wissenschaftsjournalisten zeigte sich bei der Diskussion in Bremen eine Naivität, eine Wirklichkeitsverleugnung, ein mangelnder Blick für die Zusammenhänge des eigenen Tuns, wie es einem krisengeschüttelten Berufsstand nicht gut tun kann. Spätestens wenn es mir schlecht geht, muss ich doch nach den Ursachen fragen, warum das so ist – wenn ich nicht schon vorher meinen Beruf und das Sytem, in dem ich arbeite in seiner ganzen breite verstanden habe. Und im Falle Wissenschaftsjournalismus ist die Ursache schlicht, dass die Welt der Medien nicht mehr so ist, wie sie vor zwanzig Jahren war, dass Internet und überall vorhandene Kostenlos-Information die Grundlagen erschüttert haben.

Und dies ist leider auch noch gepaart mit einer ganz unjournalistischen Phantasielosigkeit und Unterordnung unter die Prinzipien der Wissenschaft. Da schilderten die Moderatoren der Unterhausdebatte den Fall eines Wissenschaftlers, der die Publikation einer zweifelhaften Studie in einem seriösen Medium zurückziehen musste und nun, kaum verbessert, eine neue die Studie in einer anderen Fachzeitschrift veröffentlichte. Ob man über die zweite Veröffentlichung berichten würde, war die anschließende Frage. Die Mehrheit der Wissenschaftsjournalisten im Saal entschied sich dagegen. Als ob man nicht seinen Lesern verpflichtet sei, dieses skandalöse Verhalten eines Forschers darzustellen – und vor allem damit auch – noch einmal (hoffentlich) – den Eindruck aus der Berichterstattung über die erste Veröffentlichung zu korrigieren. Dass dieser offensichtliche Fall zudem Anlass genug gibt, Themen über die heutigen Verhältnisse in der Wissenschaft zu finden und anschaulich seinen Lesern darzustellen, über Ethik und Rechthaberei, über die ganzen Zwänge, wie sie Otfried Jarren in seinem Gastbeitrag zur „Kommunifizierung der Wissenschaft“ erst vor kurzem hier beschrieben hat – das „publish or perrish“ ist ja nur einer davon – das sah kaum einer der Wissenschaftsjournalisten. Wenn das so ist, darf man sich nicht wundern, wenn die Chefredakteure, Intendanten und Verleger kein Interesse mehr an den Wissenschaftsressorts haben.

Wer erkennt, dass er in einer Krise steckt, muss sich überlegen, ob es einen Ausweg gibt und welchen. Das beginnt damit zu erkennen, was die eigenen Stärken sind und wie man sie einsetzen kann. Aber auch, dass sich in Zukunft – etwa durch das Drängen von Wissenschaftsredaktionen in die Tagesaktualität – Strukturen verändern werden, dass beispielsweise dann weniger freie Journalisten gefragt sind, die heute noch das Gros der Wissenschaftsjournalisten stellen. Und daran wird man seine eigene Zukunftsplanung ausrichten, persönliche Nischen finden, sich neue Stärken aneignen oder im Mainstream mitschwimmen. Doch nein, von all diesen Realitäten war in den Diskussionen um die Zukunft und die Stellung der Wissenschaftsjournalisten nichts zu spüren.

Mein Fazit: Die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus liegt im Ausbrechen aus der Wissenschaft. Perspektivenwechsel: Die großen Themen der Zeit erkennen und wissenschaftliche Expertise dazu liefern, nur sekundär: die Neuigkeiten aus der Wissenschaft verbreiten und erklären. Dass da auch wissenschaftliche Großereignisse und Entwicklungen, wie die Entdeckung der „Gottesteilchen“ oder Transplantationsskandal, Berichterstattungsthema bleiben, ist ja kein Gegensatz. Wissenschaftsjournalisten, denen das nicht gelingt, werden entweder in kleinen Nischen überleben, wozu auch der „drittmittelfinanzierte Wissenschaftsjournalismus“ gehört oder sie sollten sich rechtzeitig überlegen, wo sie in den Kommunikationsabteilungen der Wissenschaft unterkommen.

So leid es mir als – wohl noch immer– begeistertem und engagierten Wissenschaftsjournalisten tut, eine positivere Sicht auf die Zukunft dieser Zunft konnte die „Wissenswerte“ in Bremen nicht vermitteln. Übrigens, einen ersten Ausbruch aus der Wissenschaft hat diese Tagung der Wissenschaftsjournalisten in diesem Jahr selbst unternommen: Die Eröffnungssitzung begann mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer der Attentate in Paris.

Advertisements