Von 2.0 zu 4.0 – Ein Treffpunkt Wissenschaftskommunikation in München?

Posted on 31. Januar 2017

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Wissenschaftskommunikation in München

Es tut sich was in der Wissenschaftskommunikation in München. (Foto: Stülpner/pixelio.de )

Blogautor Wissenschaft kommuniziertDie „Forschungssprecher des Jahres“ sind gewählt. Sie arbeiten alle in der bayerischen Hauptstadt München. Sie werden ausgezeichnet – sinnvollerweise auch in München. Und dies ist vielleicht eine Chance, die Szene der Wissenschaftskommunikation in und um München zu beleben.

Doch der Reihe nach: Am 14. Februar um 18.00 Uhr findet im Innovationsforum der acatech –Akademie der Technikwissenschaften (München, Karolinenplatz 4) eine interessante Veranstaltung zur Wissenschaftskommunikation statt: „Von 2.0 zu 4.0 – Wie sich Technik- und Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter verändert“. Referentin ist die neue Kommunikationschefin von Siemens, Clarissa Haller, die sich intensiv mit den digitalen Möglichkeiten und Risiken der Kommunikation beschäftigt. Anschließend diskutiert sie mit zwei „Forschungssprechern des Jahres“, Christina Beck (MPG) und Ulrich Marsch (TUM) und einem/r Journalisten/in ob und wie weit sich die Erfahrungen aus der Unternehmenskommunikation auf die Wissenschaftskommunikation übertragen lassen. Anschließend ist bei einem kleinen Empfang Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch. Ein Branchentreff?

Siemens-Kommunikationschefin Clarissa Haller diskutiert über Wissenschaftskommunikation. (Foto: Siemens) Head of Communications of Siemens AG

Siemens-Kommunikationschefin Clarissa Haller diskutiert über Wissenschaftskommunikation. (Foto: Siemens)

Die beiden neu gewählten „Forschungssprecher des Jahres“ aus der Wissenschaft erhalten, zusammen mit ihrem Industriekollegen Florian Martini (Siemens) zu Beginn ihre offizielle Auszeichnung. Moderator der Diskussion und Überreicher der Urkunden ist der Initiator und Organisator der Forschungssprecher-Wahl der Zeitschrift „Medizin&Wissenschaftsjournalist“ und dieses Blogs „Wissenschaft kommuniziert“: ich selbst.

Ich persönlich erwarte mir, neben der Ehrung der Forschungssprecher vor großem Publikum, vor allem einen spannenden inhaltlichen Abend. Neben der Herausforderung Digitalisierung, vor der jeder in der Wissenschaftskommunikation steht, ist für mich vor allem auch die Frage interessant: Kann Wissenschaftskommunikation von der Unternehmenskommunikation lernen? Sicher, die Ziele und Strukturen, in denen es zu kommunizieren gilt, sind ganz andere – aber die Werkzeuge und die Konzepte nicht unbedingt. Wir werden sehen.

Vielleicht auch kann dieser Abend, bei dem wir Gast der acatech und ihrer Veranstaltungsreihe „acatech am Dienstag“ sind, zu einer Initialzündung werden – für häufigere Aktivitäten der Wissenschaftskommunikations-Szene im Raum München. Treffpunkt Wissenschaftskommunikation wäre eine schöne Gelegenheit um Kollegen zu sehen, Erfahrungen auszutauschen, Neues zu erfahren, was für die eigene Arbeit wichtig ist. Wissenschaft und Forschungssprecher gibt es im Raum München genug. Die Kontaktgelegenheiten sind eher dünn gesät.

Übrigens – und wichtig: Wer Lust hat, am 14. Februar zu kommen: Bitte bis 9. Februar 2017 per E-Mail anmelden (beschränkte Platzzahl) bei: dienstag@acatech.de.

 

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