Bundespräsident Steinmeier: “Vernunft muss uns retten“ – Eine Antwort der Gesellschaft! – Der „March for Science“ lebt fort! (Final)

Posted on 27. Juni 2017

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Wenige Wochen nach dem „March for Science“ sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 27. Mai beim 36. Evangelischen Kirchentag in Berlin zum Thema „Ist die Vernunft noch zu retten?“ Seine Rede war eine indirekte Antwort auf die Fragen und Sorgen der über 35.000 Demonstranten beim „March for Science“, deshalb veröffentlichen wir sie hier: „Nur die Vernunft kann uns retten.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier antwortete beim Evangelischen Kirchentag in Berlin indirekt auf den „March for Science“: „Nur Vernunft kann uns retten.“ (Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler)

Haben Sie das eigentlich gewusst?

  • Die Mondlandung hat nie stattgefunden; alles bloß gefilmt in Hollywood-Studios.
  • Der Klimawandel ist keinesfalls durch Menschen verursacht.
  • Die Kondensstreifen von Flugzeugen sind in Wirklichkeit Chemikalien, mit denen uns die Regierung langsam vergiften will.
  • AIDS bekommt man nicht durch Ansteckung und wird am besten mit Vitamintabletten bekämpft.
  • Die Evolutionslehre ist Gotteslästerung und hat in Schulen nichts zu suchen!

Liebe Freunde, diese Litanei alten und neuen Unsinns könnte man beliebig verlängern. Als wäre Bildung und Wissen, als wäre das europäische Erbe der Aufklärung plötzlich in Vergessenheit geraten, als sei die Emanzipation von Wissenschaft, das Ringen um Wahrheit nichts mehr wert, feiern Aberglaube, Unvernunft und Verschwörungstheorien fröhliche Urständ. Vor allem im Netz. Schon eine knappe Stunde verbrachter Zeit im Netz genügt, sagt Susan Neiman in ihrem Buch „um einen nachdenklichen Leser zur Verzweiflung zu bringen.“

Vor ein paar Jahren hätte ich deshalb die Frage auf einem Kirchentag für vermessen gehalten, heute ist sie notwendig: Ist die Vernunft noch zu retten? Ich finde: Sie ist notwendig und die Frage gehört auf den Kirchentag! Erst recht auf einen Kirchentag, der sich seiner Reformationsgeschichte erinnert! Kritiker werden sagen: Vernunft? Gerade Ihr? Ihr, die Ihr glaubt?

Ja, müssen wir antworten: Das Verhältnis von Glauben und Vernunft war nie einfach, nie endgültig geklärt, immer spannungsgeladen. Aber vor allem immer in Veränderung! Luthers gern zitierte Polemik: „die Vernunft ist die höchste Hur“. Wer ein Christ sein will, der steche seiner Vernunft die Augen aus“, hat er noch selbst widerlegt! Das wundert nicht: Schon gut 1000 Jahre vor Luther fand Augustinus diejenigen Christen „kühn“, die versuchten wissenschaftliche Erkenntnis mit Bibelzitaten anzufechten. Immanuel Kant konnte sich die Vernunft nicht ohne Glauben vorstellen. Und umgekehrt, geht Glauben ohne Vernunft?

Wolfgang Huber hat darauf geantwortet, sicher zugespitzt, aber richtig: „Ein nicht durch Vernunft aufgehellter Glaube trägt die Gefahr in sich, barbarisch und gewalttätig zu werden“. Stattdessen ist es nötig, sagt er, die wechselseitige Verwiesenheit von Vernunft und Glauben immer wieder neu zu entfalten. Ich bin kein Theologe, wie Sie wissen. Und ich gehöre auch nicht zu denen, die mehr in die Bibel hineinlesen, als herauszulesen ist, aber hier frage ich mich: Gibt nicht auch die Bibel selbst hinreichend Beispiel für eigenverantwortliches Denken?

Ich gebe zu: Im neuen Testament sind aus dem irdischen Wirken Jesus von Nazareth sicher die Wunder geläufiger, in denen Jesus dem Lahmen wieder zu gehen lehrt oder dem Blinden das Augenlicht wieder gibt. Aber es gibt in der Überlieferung auch die anderen Texte. Menschen werden geheilt, die nicht mehr Herr ihrer selbst sind, ihren freien Willen nicht gebrauchen können, fremdgesteuert dem Wahn ausgesetzt oder in der Sprache des alten Orients damals: von bösen Geistern beherrscht sind.

Geht es nicht schon dort um etwas, was wir heute die „Rettung der Vernunft“ nennen würden? Und kann es etwas Vernünftigeres geben, als Menschen zu helfen, ihre Irrwege zu verlassen, ihren Aberglauben zu durchschauen, ihre krankhafte Angst vor dem Fremden zu besiegen, vor eigener Missgunst zu erschrecken, ihre Verblendung selbst zu erkennen, ihr schwarz-weißes Weltbild zu einem farbigen und lebenswerten zu verwandeln? Von quälenden, gleichsam dämonischen Fixierungen freizukommen – etwas Vernünftigeres kann man eigentlich nicht tun!

Kant nannte das die Fähigkeit, sich seines eigenen Verstandes bedienen zu können. Sigmund Freud, dass das Ich Herr im eigenen Hause werde. Und der christliche Glaube sagt, dass die Wahrheit uns freimacht. Alles Verbündete im Kampf für die Vernunft – und bis heute!

Viele Verbündete, könnte man meinen. Aber warum so wenig Vernunft? „Interessiert sich noch jemand für die Wahrheit?“ überschrieb eine deutsche Tageszeitung ihre Berichterstattung über den amerikanischen Wahlkampf im letzten Jahr. Andere schrieben vom „Virus des Absurden“. Viel gehört neuerdings: Das Zeitalter des Postfaktischen sei eingeleitet, mir ist das immer eine Nummer zu groß. Aber dass es, auch bei uns, eine zunehmend aggressive Aversion gegen Fakten und eine gleichzeitig wütende Sehnsucht nach Sündenböcken gibt, ist unbestreitbar. Die Appelle an unsere niedrigsten, nicht unsere besten Instinkte, werden hörbar lauter, ja schriller.

Wir erleben, wie auch bei uns Politik mit der Angst der Menschen gemacht wird, statt auf die Kraft ihrer Hoffnungen und ihres Gestaltungswillens zu setzen. Mancherorts wird Wahrheit nicht mehr nur absichtlich gefälscht, viel schlimmer: sie scheint nicht mehr zu zählen. Es war im letzten Jahr immerhin ein Kabinettsmitglied in Großbritannien, das vor dem Brexit-Referendum öffentlich gesagt hat: „Die Menschen in diesem Lande haben die Schnauze voll von Experten!“

Über „Wahrheit und Lüge in der Politik“ schrieb Hannah Arendt schon vor einem halben Jahrhundert einen ihrer berühmten Essays. So neu ist das Thema also nicht! Was ist neu? Was ist anders in unserer politischen Auseinandersetzung heute, die offenbar – anderswo noch stärker als bei uns – einen grassierenden Verlust an Vernunft befördert?

Nicht leicht, Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten.

Ist es Überforderung in der wachsenden Unübersichtlichkeit der Welt oder ist es die rasende Geschwindigkeit der Veränderung oder ist es die dramatische Beschleunigung der Informationsschübe in der digitalisierten Welt, was zum Kontrollverlust führt?

Keine leichte Entscheidung! Vermutlich kommen außer den dreien eher noch andere Ursachen hinzu, über die debattiert wird. Und das sollte nicht überraschen. Wir sind zur Zeit noch am Beginn einer neuen Debatte über Globalisierung. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs glaubten alle, dass nun bei uns alle grundsätzlichen Fragen beantwortet seien; der Westen hat gewonnen – die Globalisierung wird folglich alle anderen verändern, aber nicht uns!

Aber Geschichte ist offenbar nicht zu Ende. Im Vierteljahrhundert der deutschen Einheit ist eben nicht nur Deutschland zusammengewachsen, sondern die ganze Welt und hat ganz neue Kraft – und mächtige Einflusszentren, vor allem in Ostasien – entstehen lassen und beides erbracht: neuen Wohlstand geschaffen, aber auch Ungleichheit vergrößert, vor allem dramatisch augenfällig gemacht.

Und stärkste Triebkraft dieser Globalisierung ist zweifellos die digitale Revolution, die eben nicht nur weltweite Vernetzung, das Wissen von einander, sondern einen ungeheuren globalen Synchronisierungsdruck erzeugt, der auf ganz unterschiedliche Lebensverhältnisse, Kulturen, Traditionen und Wahrnehmungen einwirkt und Unterschiede einebnet! Viele der Migranten, die zu uns kommen, leben in ihrer Heimat in einer Zeitzone, deren Verspätung sie als unerträglich empfinden, wenn sie ihr dürftiges Dasein mit unserem Leben vergleichen. Und dieser Vergleich ist für jeden Smartphone-Besitzer in Afrika eine tägliche Selbstverständlichkeit. Wen soll es wundern, schreibt Susan Neiman, dass es den jungen Mann aus Niger nicht zuhause hält, wenn er täglich den Unterschied zwischen dem Leben von Kim Kardashian und seinem eigenen sieht.

Will sagen: Hier wie dort sind die Erwartungen der Menschen mit dem Blick in andere Welten enorm gestiegen. Aber leider hat die Fähigkeit, sich in andere Wirklichkeiten und Wahrnehmungen einzufühlen nicht Schritt gehalten. Unsere Anpassungsfähigkeiten werden überfordert. Und diese Überforderung produziert Gegenreaktionen – Angst vor Identitätsverlust, Rückbesinnung auf vermeintlich Bekanntes: Nation, Region, Ethnie, Religion. Ich rate uns, dass wir diese Gegenreaktion ernst nehmen. Identität ist nicht nur Nebenbei-Bedürfnis. Ich sage voraus: In dieser Entgrenzung der globalisierten Welt gewinnt sie eher noch an Bedeutung, ist Suche nach dem Ort, wo man sich auskennt. Aber wenn diese Suche am Ende nur noch gepaart ist mit Abgrenzung, Ausgrenzung, mit Ablehnung des Fremden, erst recht mit Angst vor Zukunft und Verklärung einer eigenen großartigen Vergangenheit, dann wird die Reaktion nicht nur unvernünftig, sondern gefährlich, weil sie den Blick für die Wirklichkeit verliert!

Es ist ja wahr: Mit der wachsenden Vernetzung ist die Komplexität unserer Umwelt enorm gestiegen. Nationale, europäische und globale Krisen gehen ineinander, verstärken sich gegenseitig. Handelsüberschüsse, griechische Schuldenlast, Ukraine, Mittlerer Osten, Libyen… Die Fähigkeit der allermeisten, mit den Instrumenten unseres Verstandes diesen Nebel zu durchdringen, stößt an seine Grenzen.

Und wen wundert es: wenn wir schon die Unvorhersehbarkeit und Ungewissheit künftiger Entwicklungen nur noch unter großer Anstrengung verarbeiten können, dann fällt es noch schwerer, über diese Komplexität in unseren Gesellschaften zu streiten, selbst sie zu erklären! Das ist aber auch bei weitem nicht nur ein Problem wachsender Ungeduld und geringer werdender Aufmerksamkeitspannen in den Medien und bei den Menschen. Ich weiß aus eigener Erfahrung: Wie soll ich die täglichen Schreckensbilder des furchtbaren Krieges in Syrien abwägen gegen langfristige Fortschritte in Bildung, Gesundheit und Armutsbekämpfung in vielen Ländern der Welt?

Wie verträgt sich das in nüchternen Zahlen gezeichnete Bild, dass wir heute – historisch betrachtet – in der besten aller Welten leben mit unserem subjektiven Gefühl, dass wir in einer aus den Fugen geratenen Welt leben, in der eine Krise die nächste jagt? Die Komplexität, in der wir leben ist vieldimensional, das digital vermittelte Bild häufig genug eindimensional!

Das führt zur nächsten großen Herausforderung: der Veränderung unseres Informationsverhaltens. Das Internet verschafft uns Zugang zu einer nie gekannten Fülle von Informationen aus einer Vielzahl von Quellen völlig unterschiedlicher Qualität. Aber die Flut an Informationen dürfen wir nicht mit Wissen verwechseln – und schon gar nicht mit Weisheit. Wissen braucht nachprüfbare Fakten und gesicherte Zusammenhänge. Weisheit braucht Erfahrung und Urteilskraft. Vieles in der Informationsmaschine Internet liefert uns eben das genaue Gegenteil. Ein Dauerregen von Informationen, die 24-Stunden Berieselung mit Geschwätz, was entscheidende Standards der Objektivität auswäscht. Studien sagen: Wo das Bedürfnis nach Selbstbestätigung in Onlinegemeinschaften dominiert, dort wird nur noch aufgenommen, was der Nutzer ohnehin schon glaubte oder vermutete. „Gefühlte Wahrheiten“ drohen dauerhaft an die Stelle von überprüften Fakten zu treten. Wer’s nicht glaubt, sollte gelegentlich einen Blick in die Kommentarspalten von Facebook werfen!

Um nicht missverstanden zu werden: die Vernetzung über soziale Plattformen kann auch politisch enorm positive Wirkungen haben. Gerade in repressiven Gesellschaften können Sie Gemeinsinn mobilisieren, Protest organisieren und womöglich dazu beitragen, dass „die Angst die Seite wechselt“. Für all das gibt es eindrucksvolle Beispiele aus den letzten Jahren, etwa in Tunesien beim Sturz des Diktators Ben Ali.

Bei uns, in demokratischen Gesellschaften, ist die Wirkung anders, nicht so positiv! Ich befürchte, wenn ich Häme, Hass und Härte vieler Online-Kommentare sehe: Das wird an unserer Gesellschaft langfristig nicht spurlos vorüber gehen. Es ist nicht nur so, dass – wie Peter Strohschneider formuliert hat – in der Anonymität des Netzes die Grenze zwischen dem Sagbaren und dem Unsäglichen zusehends schwindet. Mir scheint, dass vor allem diejenigen Recht haben, die sagen, dass Zersplitterung, Selbstbestätigung, Selbstbespiegelung dazu führen, dass Menschen Zweifel immer mehr ausblenden, dass sie nur noch die einfachen Antworten finden, die ihnen mal die Algorithmen oder Twitter-Bots, mal die Trolls von außen liefern. Diese Mechanismen, wir sind ja erst am Anfang, machen es in der digitalen Welt immer schwieriger, zu überprüfen, was tatsächlich wahr ist und was nicht.

Dieses Abbilden und Verstärken von Stimmungen – ob aus individueller Neigung oder aus manipulativen politischen Interessen – ist der Reiz der neuen Medien, aber in ihm steckt auch die Gefährdung einer aufgeklärten, demokratischen Kultur im digitalen Zeitalter. Der Preis dafür ist hoch, zu hoch. Ich fürchte: das „Postfaktische“ oder der spielerische Umgang mit “alternativen Wahrheiten“ ist nicht nur ärgerlich, wie Susan Neiman sagt, oder ein flottes Label für modernes Politikentertainment. Sondern: wenn es zur Methode wird, dann steckt in ihm tatsächlich eine existentielle Gefahr für unser politisches Gemeinwesen. Auch wenn es noch so langweilig klingt: Wir können auch in der digitalisierten Welt nicht auf die Vernunft verzichten, nicht auf den produktiven Zweifel, der der Suche nach besseren Lösungen immer voran geht. Wer Fakten, wissenschaftliche Forschungsergebnisse für irrelevant erklärt, macht eine ernsthafte Debatte über Zukunft unmöglich. Daher könnten wir wissen: Die Zersetzung der Vernunft ist der Anfang der Zersetzung der Demokratie.

Was also können wir tun? Vieles – und wir werden gleich darüber diskutieren – aber vor allem: Wir müssen in unsere Urteilskraft investieren! Nicht alles auf Holzschnitt vergrößern, sondern, jenseits von Klischees, auf Unterscheidungsfähigkeit und Genauigkeit achten. Das heißt: Investieren in gesellschaftliche Institutionen und Systeme, die den Anspruch haben „Wahrheit zu produzieren“, Schulen, Wissenschaft, Justiz. Dazu braucht es Medien, in denen nicht nur Klickzahlen und Quoten zählen, in denen Neugier und Objektivität journalistischer Antrieb bleiben.

Es wird sie erstaunen, aber: Damit kommen wir am Ende doch wieder bei der Reformation an. Seit Luther und der Aufklärung ist bei uns die Überzeugung gewachsen, dass Kultur und Bildung ein selbstbestimmtes Leben erst möglich machen. Und jahrzehntelang haben wir alle in der Sicherheit gelebt, dass diese Überzeugung nicht mehr in Frage gestellt wird. Und tatsächlich: Deutschland ist eine stabile Demokratie mit Millionen von Menschen, die sich für die Demokratie einsetzen. Das unterscheidet uns von der ersten Demokratie auf deutschem Boden, die vor nahezu 100 Jahren begann. Aber wir sollten Warnsignale nicht ignorieren:

  • Eine neue Faszination des Autoritären macht sich breit – auch in Europa.
  • Verächtlichmachung demokratischer Institutionen.
  • Die erst vor kurzem versuchte Wiederbelebung des Völkischen.
  • Fakenews und gefühlte Wahrheiten als Fundament eines neuen
  • Irrationalen gibt es auch hier.

Nochmal: Es gibt keinen Grund für Alarmismus. Aber Grund genug, dass wir wieder lernen, für das Erbe von Reformation und europäischer Aufklärung mit Haltung und Überzeugung einzutreten. Und das heißt für ein Zusammenleben in der Demokratie:

  • Sich nicht aus den Augen verlieren, Gesellschaft nicht atomisieren lassen,
  • mit offenem Visier – wie hier auf dem Kirchentag – das Gespräch, auch das Streitgespräch suchen.
  • Und das heißt: Wissen, dass niemand allein den Stein der Weisen findet.

Und dass uns der allabendliche Talkshow-Wettlauf mit dem Ziel größtmöglicher Zuspitzung weder Politik ersetzt noch uns der Wahrheit näher bringt. Nein, Vernunft in der Demokratie heißt: die anderen mit Argumenten überzeugen zu wollen – aber dabei immer in Rechnung zu stellen, dass auch der andere Recht haben könnte.

Den Anspruch einer gemeinsamen, einer politischen Vernunft, den Anspruch von Maß und Mitte im gesellschaftlichen Diskurs, den haben wir in einer wunderschönen deutschen Redewendung eigentlich genau auf den Punkt gebracht: „Lasst uns die Kirche im Dorf lassen.“

Zum Schluss meiner Einstimmung in das Gespräch, das wir jetzt führen werden, steht eine These, die gleichzeitig eine Ermutigung und ein Appell sein soll: Die Frage ist nicht: Ist die Vernunft noch zur retten?

Sondern die Frage ist: Was anderes soll uns denn retten als Vernunft?

Quelle: http://www.bundespräsident.de

In der Reihe „Der ‚March for Science‘ lebt fort!“ sind erschienen:

Diese und weitere Beiträge  zum „Marsch für die Wissenschaft“ in Deutschland.

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