Neue Impulse? #FactoryWisskomm plus 4 Perspektiven #WisskomMUC #Wissenschaftskommunikation nach #Corona?

Posted on 15. Juni 2021

0


„Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ – Am 24. Juni, 18.00 Uhr, online = für alle erreichbar.

Wohl kaum je war das Timing des Forschungsministeriums in Berlin so passend, wie dieses Mal: Unbeabsichtigt! Denn eigentlich kam das Grundsatzpapier Wissenschaftskommunikation der Ministerin Anja Karliczek Ende 2019 schon viel zu spät, obwohl sie dieses Thema zu Beginn der Legislaturperiode mit der höchsten Priorität versehen hatte. Doch dann warf die Corona-Pandemie alles durcheinander, für Karliczek, wie sie im Interview mit diesem Blog sagte „eine dramatische, aber lehrreiche Erfahrung“.

Denn die Pandemie brachte auch eine Zeitenwende der Wissenschaftskommunikation: Plötzlich erkannten Politiker, Öffentlichkeit und Wissenschaftler, dass die Kommunikation der Wissenschaft mit der Gesellschaft keineswegs ein Nischenthema ist, sondern ein Kernanliegen der Wissenschaft – und der Gesellschaft. In dem Papier des Ministeriums aber wurde die „#FactoryWisskomm“ angekündigt – geheimnisvoll: originell, aber kryptisch, eine Denkwerkstatt für ein Jahr, aber sie sollte die Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation „auf Leitungsebene“ verstetigen.

Cordula Kleidt, als Referatsleiterin Wissenschaftskommunikation zuständig für die #FactoryWisskomm, berichtet über die Ergebnisse der Denkwerkstatt beim „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ .

Jetzt ist der Denkprozess der #FactoryWisskomm abgeschlossen, durch die Pandemie verspätet zwar, mit Hilfe von Internet-Konferenzen aber schneller als ursprünglich geplant, und rechtzeitig vor den hohen Wellen des kommenden Bundestagswahlkampfs. Und vor allem: Die Wissenschaftskommunikation hat für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft heute eine ganz andere Bedeutung erlangt als sie es vor den Erfahrungen der Corona-Pandemie hatte. Jetzt ist der Zeitpunkt, neue Impulse zu setzen für die Entwicklung der Wissenschaftskommunikation, damit Forschung, ihre Ergebnisse und ihre Erfordernisse auf hohem Niveau in der gesellschaftlichen Debatte relevant sein können. Doch erfüllt #FactorsWisskomm diese Hoffnungen?

Das ist das Thema des kommenden „Treffpunkts Wissenschaftskommunikation“ #WisskomMUC, am 24. Juni um 18.00 Uhr, online – des zwölften „Treffpunkts“ insgesamt, des vierten, der online stattfindet und daher für jedermann von überall erreichbar ist. Am Abend des 23. Juni werden die Ergebnisse der #FactoryWisskomm in einer Online-Gala im Berliner Naturkundemuseum von Anja Karliczek vorgestellt. Keine 24 Stunden später diskutieren wir über diese Resultate, was sie für die Praxis der Wissenschaftskommunikation bringen: „#FactoryWisskomm – Neue Impulse für die Wissenschaftskommunikation? Die Ergebnisse der Denkwerkstatt, brandaktuell.“ Virtueller Gastgeber und Technikprovider ist die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften „acatech“.

Das Programm ist attraktiv: Zunächst berichtet die zuständige Referatsleiterin für Wissenschaftskommunikation im Forschungsministerium, Cordula Kleidt, über die Ergebnisse der #FactoryWisskomm, die rund 150 Beteiligte mit unterschiedlichsten fachlichen Kompetenzen erarbeitet haben.

Vier Perspektiven: (v.l.o.) Wissenschaftskommunikation (Ralf Röchert, AWI); Wissenschaftsjournalisten (Dr. Marlene Weiß, Süddeutsche); Social Media (Henning Krause, Helmholtz,); Wissenschaft (Prof. Ulrike Protzer,Virologin, TU München).

Dann kommen vier Praktiker zu Wort, die an dem Prozess #FactoryWisskomm nicht beteiligt waren, und beleuchten die Ergebnisse aus ihrer – für die Wissenschaftskommunikation wichtigen – Perspektive:

  • Für Wissenschaftskommunikation: Ralf Röchert, beim Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven verantwortlich für die Kommunikationsstrategie.
  • Für Wissenschaftsjournalisten: Dr. Marlene Weiß, Ressortleiterin Wissen bei der Süddeutschen Zeitung in München.
  • Für Sozial Media: Henning Krause, Experte für Social-Media-Wissenschaftskommunikation in Berlin.
  • Für Wissenschaft: Prof. Ulrike Protzer, kommunikationserfahrene Leiterin des Instituts für Virologie der Technischen Universität München.

Dann ist die Diskussion unter allen beteiligten und betroffenen Teilnehmern des „Treffpunkts Wissenschaftskommunikation“ eröffnet.

Ich lade Sie herzlich ein, dabei zu sein. Hier können Sie sich direkt anmelden. (Anmeldung und E-Mail-Angabe unbedingt erforderlich, wegen des Zugangscodes.)

Dieser „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ ist der vierte, der online stattfindet, der zwölfte „Treffpunkt“ insgesamt. Er ist offen für alle und überall, die sich für Wissenschaftskommunikation interessieren. Gastgeber des Online-Treffpunkts ist dieses Mal die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften „acatech“.

Der „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC  ist eine Initiative dieses Blogs „Wissenschaft kommuniziert“. Er bringt Forschungssprecher, Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeiter und Onliner aus der Wissenschaft zusammen, sowie Wissenschaftler, die sich für Wissenschaftskommunikation interessieren. Ziel ist es: After work, Neues erfahren, Fortbildung, Austausch, Kennenlernen, Dabeisein, Networking – miteinander/voneinander profitieren.

Näheres zu den bisherigen elf Abenden des „Treffpunkts“ #WisskomMUC finden Sie in den Beiträgen dieses Blogs „Wissenschaft kommuniziert“: