Vier neue Zentren für die Wissenschaftskommunikation – „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ #WisskomMUC #10JahreWissenschaftkommuniziert

Posted on 2. November 2021

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Die Wissenschaftskommunikation in Deutschland steht in den nächsten Jahren wohl vor einem Perspektivenwechsel. Bislang eher mager von der Kommunikationsforschung unterstützt, sollen jetzt vier Forschungszentren entstehen, die gezielt wichtige Probleme aus der Praxis aufgreifen und so der Kommunikation von Wissenschaft bessere und evidenzbasierte Grundlagen verschaffen.

Mit dem  anspruchsvollen Förderprogramm „Wissenschaftskommunikation hoch drei“ hat sich die VolkswagenStiftung vor eineinhalb Jahren auf den Weg gemacht, Fachwissenschaft, Forschung zur Wissenschaftskommunikation und Kommunikationspraxis in Deutschland voran zu bringen. Im Sommer fiel die Entscheidung zu insgesamt 27 Anträgen: Es entstehen in diesen Monaten vier neue Zentren für die Wissenschaftskommunikation im Lande. Sie werden mit der enormen Summe von 15 Millionen Euro von der Stiftung gefördert. Die Landschaft der Forschung zur Wissenschaftskommunikation, aber auch ihre Praxis, wird sich dadurch verändern.

Diese vier Zentren werden sich am 9. November 2021 beim “Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ zum ersten Mal gemeinsam öffentlich präsentieren, ihre Forschungsvorhaben schildern und mit Kollegen aus der Forschung und der Praxis diskutieren – online,  um 18.00 Uhr, von überall her zugänglich, für jeden Interessierten erreichbar (Anmeldung erforderlich).

Das Programm bietet fünf Kurzpräsentationen:

  • Jens Rehländer, Kommunikationschef der VolkswagenStiftung, erläutert kurz die Ziele des Förderprogramms.
  • Prof. Olaf Kramer, Universität Tübingen, schildert die Herausforderungen der Forschungsgruppe „Center for Rhetorical Science Communication Research on Artificial Intelligence“ bei der Kommunikation von Künstlicher Intelligenz;
  • Prof. Tom Duscher, Muthesius Kunsthochschule Kiel, spricht über die Ziele des „Kiel Science Communication Network“, nämlich neue Wege der Visualisierung von Forschungsergebnissen zu finden;
  • Dr. Bernhard Goodwin vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität München wird das „Munich Science Communication Lab“ vorstellen, das das Thema „Planetary Health“ voranbringen will;
  • Prof. Holger Wormer, Wissenschaftsjournalistik-Professor an der TU Dortmund, stellt das „Rhine-Ruhr Centre for Science Communication Research“ und seine Ziele vor.

Und danach natürlich die Diskussion untereinander und mit allen Teilnehmern.

Ich lade Sie herzlich ein, dabei zu sein. Hier können Sie sich direkt anmelden. (Anmeldung und E-Mail-Angabe unbedingt erforderlich, wegen des Zugangscodes.)

Dieser „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ ist der fünfte, der online stattfindet, der 13. „Treffpunkt“ insgesamt. Er ist offen für alle und überall, die sich für Wissenschaftskommunikation interessieren. Gastgeber des Online-Treffpunkts ist dieses Mal das Institut für Robotik und Mechatronik der DLR in Oberpfaffenhofen.

Zehn Jahre Blog „Wissenschaft kommuniziert“ zur Wissenschaftskommunikation

Der „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ #WisskomMUC  ist eine Initiative dieses Blogs „Wissenschaft kommuniziert“, der mit diesem Abend zugleich sein zehnjähriges Bestehen „feiert“ #10JahreWissenschaftkommuniziert. Blog und „Treffpunkt“ bringen Forschungssprecher, Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeiter, Onliner und Wissenschaftler zusammen, die sich für Wissenschaftskommunikation interessieren.

Ziel ist es: After work, Neues erfahren, Fortbildung, Austausch, Kennenlernen, Dabeisein, Networking – miteinander/voneinander profitieren.

Näheres zu den bisherigen elf Abenden des „Treffpunkts“ #WisskomMUC finden Sie in den Beiträgen dieses Blogs „Wissenschaft kommuniziert“: