Wählen Sie die „Wissenschafts-Blogs des Jahres 2022“!

Posted on 14. Dezember 2022

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Krisen-Alarm in der deutschen Wissenschafts-Blogosphäre

Es ist wieder soweit. Die interessantesten Wissenschafts-Blogs des Jahres stellen sich zur Wahl. Und zugleich gibt es Krisen-Alarm bei vielen Wissenschafts-Bloggern: Ihre Sichtbarkeit im unüberblickbaren Internet ist bedroht. Doch dazu gleich mehr.

Trotz TikTok-Hype und Instagramm-Fieber bleibt eines wahr: Für die Wissenschaftskommunikation sind Blogs ein ideales Medium im Internet. Hier ist es möglich, nicht nur kurze Informationshappen oder optisch attraktive Ausrufezeichen zu senden, sondern Sachverhalte zu schildern, selbst wenn sie umfangreich und kompliziert sind, dies mit informativen und attraktiven Bildern und Grafiken zu kombinieren, ja auch mit Videos, die ansprechen und vieles viel schneller und anschaulicher erklären können (und durchaus oft zur kleinen persönlichen Eitelkeit passen) als Texte allein.

Das Problem der Suchmaschinen und Algorithmen

Blogs sind für mich (als altem Zeitschriften-Macher) die Zeitschriften des Internet-Zeitalters: multimedial, inhaltsreich, auf jedem Niveau passend und attraktiv zu gestalten, nachhaltig informierend – eben genial für eine seriöse Wissenschaftskommunikation mit Hintergrund, sei es durch Wissenschaftler selbst, durch Forscher, die über ihren Tellerrand hinausschauen, sei es durch externe Beobachter der Wissenschaft (das müssen nicht immer Journalisten sein). Und Hypes wie TikTok oder Instagramm haben immer eine kurze Lebensdauer, die Vorteile von Blogs werden sich durchsetzen.

Ein Problem von Wissenschaftsblogs, vor allem, wenn sie sich Spezialthemen widmen oder Disziplinen-übergreifenden Themen, oder gar von der dezidierten Meinung ihrer Autoren leben: Sie sind kein Massenphänomen, eher unspektakulär, eher Internetangebote für nachdenkliche Zeitgenossen. Und damit fallen sie durch das Raster der Suchmaschinen, finden kein Echo in den Algorithmen, die in den Social Media die Themen nach oben spülen. Und das verschlimmert sich jetzt noch in Deutschland, daher der Krisen-Alarm in der Wissenschafts-Blogosphäre. Doch davon später mehr.

Ein Mittel gegen das Nirwana der Unsichtbarkeit im Internet

Ein Mittel gegen das Nirwana der Unsichtbarkeit im Internet für gute Wissenschafts-Blogs ist diese Wahl der „Wissenschafts-Blogs des Jahres“. Sie findet in diesem Jahr zum zwölften Mal statt. Hier sollen Wissenschaftsblogs auf den Schild gehoben werden, die viele Interessierte für gut befinden, denen sie vertrauen, denen sie ein größeres Echo der Netzgemeinde wünschen.

Das funktioniert. Ich merke dies als Blog-Administrator daran, dass die Wahlausschreibung und der Bericht über die Ergebnisse zu den meist abgerufenen Seiten dieses Blogs „Wissenschaft kommuniziert“ gehören. Nicht nur, wenn gewählt wird oder wenn die Ergebnisse veröffentlich werden – nein, kontinuierlich das ganze Jahr über nutzen Leser auf der Suche nach guten Wissenschaftsblogs die Links in den Kandidatenlisten oder der Wahlgewinner. Das sehe ich an den Zugriffszahlen.

Auf gehts zur Wahl der „Wissenschafts-Blogs des Jahres 2022“

Und jetzt auf ein Neues! Die Wahl der „Wissenschafts-Blogs des Jahres 2022“ soll vor allem die besten und beliebtesten Blogs herausstellen, Vorbilder schaffen und „Best Practice“ auch in der Welt der Wissenschafts-Blogs etablieren. Neben dem Ziel, die besten und populärsten Blogs zum Thema Wissenschaft herauszustellen, geht es darum, interessante Beispiele zu zeigen, wie jeder Forscher, jedes Institut, jeder Kommunikations-Verantwortliche oder auch nur jeder Wissenschafts-Fan Informationen in die Öffentlichkeit des Internets bringen, seine Perspektive darstellen kann. Und schließlich soll die Shortlist etwas Orientierung schaffen in der endlosen Welt der Blogs, die kaum jemand mehr überschaut.

Die Wahl ist beendet, das Ergebnis wird in wenigen Tagen in diesem Blog veröffentlicht. Die Shortlist der Blog-Kandidaten (mit Links) finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Die Shortlist der Wissenschafts-Blogs ist auch in diesem Jahr wieder thematisch breit aufgestellt. In der Corona-Pandemie hat sich ja gezeigt, dass Naturwissenschaften, Medizin und Biowissenschaften nicht ausreichen, um die Gesellschaft mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterstützen. Gesellschafts- und Geisteswissenschaften spielen eine mindestens ebenso große Rolle, etwa wenn es darum geht, Langzeitfolgen abzuschätzen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern oder aber gerade den Wissenschaftsskeptikern zu begegnen.

Weitere Vorschläge sind hochwillkommen. Bitte nennen Sie uns Ihre Vorschläge unten nach diesem Beitrag in einem Kommentar.

Um die „Shortlist“ nicht zu lang werden zu lassen, haben wir dafür einige Blogs herausgenommen, die nur vereinzelt Stimmen erhalten haben. Und wir haben sie durch „Neuentdeckungen“ ersetzt, die aus Sicht der Redaktion auf jeden Fall lohnen, sich anzusehen.

Doch nun zur Wahl: Wählen Sie aus der Shortlist die Blogs aus, die Sie für die spannendsten, interessantesten, ja auch liebenswertesten, also aus Ihrer persönlichen Sicht für die besten unter den Wissenschafts-Blogs halten. Wer die meisten Stimmen bekommt, wird „Wissenschafts-Blog des Jahres 2021“ und bekommt das Logo des „Wissenschafts-Blocks“ in Gold, der zweite in Silber, der dritte in Bronze.

Ihre Stimme zählt: So wird gewählt:

Kriterien für die Wahl können sein:

  • ein ausgereiftes Konzept;
  • ein Thema, das über die Interessen von Spezialisten hinausreicht;
  • fundierte Inhalte, die ansprechend und aktuell aufbereitet sind.

Bei der Wahl zum „Wissenschafts-Blog des Jahres“ haben Sie drei Stimmen für Ihre Favoriten (drei Blogs werden ausgezeichnet: Gold, Silber, Bronze). Ende der Abstimmung ist, wegen des „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ am 19. Januar, am 25. Januar 2023 um 24.00 Uhr. Dann werden die Stimmen ausgewertet (um die Links zu den Vorschlägen für Sie offen zu halten, bleiben die Kandidatenlisten danach online, ja Sie können sogar abstimmen, aber es wird nicht mehr gewertet). Die Ergebnisse finden Sie ein paar Tage später hier in diesem Blog, aber natürlich auch auf Twitter und Facebook.

Wenn Sie selbst einen Blog für die Wahl im nächsten Jahr vorschlagen wollen: Nennen Sie uns die URL unten in einem Kommentar zu diesem Beitrag.

Die Wahl ist beendet, das Ergebnis wird in wenigen Tagen in diesem Blog veröffentlicht. Die Shortlist der Blog-Kandidaten (mit Links) finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Scienceblogs.de macht zu – deutsche Wissenschaftsblogs stehen vor der Krise

Auf die Schwierigkeiten für Wissenschaftsblogs, im Internet gefunden zu werden, bin ich bereits eingegangen. Ein probates Mittel, um nicht im Informationsdschungel des Internets völlig zu verschwinden, ist es für einen Blogger, sich einem Blogportal anzuschließen. Dort sind mehrere Blogs zu einem Themenkreis versammelt, die Masse bringt Zugriffe von Interessierten, und viele davon schauen auch einmal rechts und links, was sich da an Blogs sonst so finden lässt.

Für Wissenschaftsblogs gibt es in Deutschland praktisch zwei Portale, die allen Bloggern offen stehen (einige mehr, die aber an Institutionen gebunden sind): Scienceblogs.de, in Händen des Stuttgarter Konradin-Verlags (bild der wissenschaft, natur, damals, www.wissenschaft.de) , und Scilogs.de, zuhause beim Spektrum-Verlag (Spektrum der Wissenschaft, Sterne und Weltraum, Gehirn&Geist, www.spektrum.de), der zur Verlagsgruppe Springer nature gehört. Doch der Konradin-Verlag hat im kleinsten Kreis und erst kurz vor Jahresende angekündigt, dass er die Plattform „scienceblogs.de“ zum 1. Januar einstellen wird.

Das ist für Wissenschafts-Blogger zumindest eine gelinde Katastrophe. Nicht nur, dass selbst der Redakteur der Plattform nicht weiß, wie es weiter geht, was mit den Blogs und den Tausenden interessanten Wissenschafts-Beiträgen geschieht, die in den rund 45 aktiven Blogs, und etwa noch einmal so vielen inaktiven, gespeichert sind. Und auch für Wissenschafts-Interessierte reißt diese Entscheidung eine tiefe Lücke, denn schließlich hat die Liste der Blogs auf Scienceblogs.de immer eine gute Übersicht über ein breites Spektrum interessanter Wissenschafts-Informationen vermittelt. Bekannte Namen sind dort vertreten, von dem engagierten Blogger Florian Freistetter bis zu dem angesehenen Wissenschaftsphilosophen Prof. Ernst Peter Fischer, von jungen Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen bis zu Spezialisten etwa für Raumfahrt oder Quantenphysik.

Natürlich kann man den Machern der beiden Blog-Plattformen vorhalten, dass sie viel zu wenig aus ihrer zentralen Position machen, um ihre Plattformen populär und erfolgreich zu machen. Tatsache aber ist, dass das Ende von Scienceblogs.de ein schwerer Verlust für die Wissenschaftskommunikation in Deutschland bedeutet.

Dabei denke ich auch, aber weniger an die Leser, die jetzt die Informationen aus der Wissenschaft nicht mehr finden, sei es weil sie sich im Internet verirren oder weil die Blogger frustriert ihre Blogs aufgeben. Ich denke vor allem an den Wert junger Wissenschaftler, die – meist engagiert für ihr Fach – erkannt haben, wie wichtig es ist, Wissenschaft nach Außen zu tragen, eventuell sogar über den Tellerrand hinaus zu schauen und Wissenschaft mit anderen Bereichen des Denkens oder auch nur Alltäglichem zu verbinden – und dies in den Blogs praktizieren. Einzige Alternative, die ihnen bleibt, ist es, sich Scilogs anzuschließen. Ich kenne allerdings die Kriterien nicht, die man erfüllen muss, um dort dabei zu sein. Immerhin vereinigt diese Plattform schon jetzt über 70 Blogs, die relativ beziehungslos nebeneinander stehen. Aber die Plattform ist ein Anlaufpunkt.

Das Ende von „Scienceblogs.de“ ist ein herber Verlust für die Wissenschaftskommunikation, ausgerechnet in einem Medienbereich, der zukunftsträchtig ist für eine ernsthafte Kommunikation von Wissenschaft und Gesellschaft. Immerhin, ich bin mir auch bewusst, das mit dem Ende von Scienceblogs die Rolle der „Wissenschafts-Blogs des Jahres“ als Orientierungshilfe für interessante Wissenschaftsblogs im Internet größer wird. Aber ehrlich gesagt, dies lastet eher wie ein zusätzliches Gewicht auf meinen Schultern, denn ich kenne die Schwierigkeiten, spannende Wissenschaftsblogs außerhalb der beiden Plattformen im Internet zu finden (= stundenlange Recherchen um einige Neulinge in die Kandidatenliste aufnehmen zu können).

Daher noch einmal die eindringliche Bitte an alle: Nennen Sie mir Wissenschaftsblogs, die Sie für interessant und wichtig halten, schreiben Sie unten in einem Kommentar den Weblink zu dem Blog. Wir werden uns alle Vorschläge ansehen und hoffentlich im nächsten Jahr eine bessere, aktuellere, hochwertigere und in weiten Teilen von Ihnen gestaltete Kandidatenliste präsentieren, zur Wahl der nächsten Wissenschafts-Blogs des Jahres und zur Orientierung für alle, die spannende Wissenschaftsblogs suchen.

Die Wahl ist beendet, das Ergebnis wird in wenigen Tagen in diesem Blog veröffentlicht. Die Shortlist der Blog-Kandidaten (mit Links) finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Und wenn Sie schon gewählt haben:

Und sich nur einmal ein paar spannende Wissenschafts-Blogs ansehen wollen: Hier die Kandidatenliste, die Links funktionieren auch nach der Wahl.

Die Kandidaten zu den „Wissenschafts-Blogs des Jahres 2022“

      

Orders Beyond Borders:   „Es geht um Recht und Gesetze, Regeln, Normen, Regime, Konflikte und Auseinandersetzungen in der Weltpolitik im Blog des Wissenschaftszentrums Berlin.

DLR – Blogs:  „Einmal Weltraum und zurück“ * Blogportal des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit Corporate Blog, Newsblog, Missionsblog, Wissenschaftsblog.

Jan-Martin Wiarda-Blog:<a href=“http://<b&gt;  „Der Blog des Berliner Journalisten und Bildungsexperten Jan-Maria Wiarda * Immer nah dran, wo Wissenschaft, Bildung und Politik zusammenkommen.

Medwatch:  „Nicola Kuhrt bringt Recherchen aus der Grauzone des Netzes, in der vermeintliche Heiler ihre Wunder anbieten.

Stiegen-Blog:  „Die Stufen im Salzberwerk stehen für die archäologische Forschung in Hallstatt.

Archaeologik:  „Wissenschaftlich orientiertes Blog zu kritischer Archäologie und Denkmalschutz“ * Rainer Schreg von der Universität Bamberg beleuchtet aktuelle Fragen der Archaeologie.

Jülichblogs:  „Die Blog-Plattform des Forschungszentrums Jülich, einem der größten Forschungszentren Europas“ * Bunt und informativ.

Wissenschaftskommunikation.de:  „Ein Portal für alle, die Wissenschaft kommunizieren“ * Zwischen Portal und Blog reflektieren hier Wissenschaftskommunikatoren aktuelle Trends und Themen.

Das Gen der Woche:   „Alles über moderne Biotechnologie, was sie dürfen soll – und was lieber nicht * Autorin Theresa ist ebenso meinungsfreudig wie gut informiert.

Der Blog der großen Fragen:  „Die großen Fragen der Wissenschaft brauchen nach Ansicht des Lehrers Axel Stöcker viele kleine Antworten * Anregendes Nachdenken über Wissenschaft.

Der Informationsblog:  „Dieser Blog bietet einen Wegweiser in die Zukunft der Informationstechnologie, mit der Basis des Helmholtz-Forschzungsbereichs Information.

Meerwissen:  „Meere als Lebensraum, Meere als Klimamacher. Die Biologin Dr. Gabriele Kerber teilt ihre Faszination für die Meere in diesem Blog.

Zukunftsblog:  „Fakten und Meinungen zu Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Gesundheit“ * Der Blog der ETH Zürich konzentriert sich auf das Wesentliche.

Beobachtungen der Wissenschaft:  „Der Physiker und Philosoph Lars Jaeger beleuchtet sich abzeichnende Schlüsseltechnologien.

Wissenschaft aktuell: „Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft und Technik“ * Nachrichtenportal von unabhängigen Journalisten

Klimalounge: „Nah dran am Wandel“ * Blog zur Klimaforschung – kompetent und mitunter streitbar.

Pfahlbauten-Blog:  „Der Blog des Kuratoriums Pfahlbauten * Aktuelles und Hintergründe zu den prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen.

Der ML2R-Blog:  „Der Blog des Kompetenzzentrums Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr. Hier geht es um Künstliche Intelligenz und alles, was man dazu braucht.

Helmholtz Blogs: „Das Blog-Netzwerk der Helmholtz-Gemeinschaft“ * Ein Blog-Portal mit erstaunlich eigenem Profil.

Astrodicticum Simplex: „Florian Freistetter, ein Sternweiser, der seine Faszination für Vieles mit Vielen teilt.

Quark und so:  „Was die Medien anrichten“ * Medienkritik am Beispiel Ernährungswissen von der Journalistin Johanna Bayer.

Baking Science Traveller:  „Die Mathematikerin Isabelle Beckmann lebt hier ihre drei Hobbies aus: Backen, Wissenschaft und Reisen * Genussreich, informativ, amüsant.

Arctrain:  „Der zweisprachige Internationale Blog von marum, dem Bremer Zentrum für Umweltwissenschaften * Wissenschaft live und Menschen, die in der Arktis forschen.

GWUP-Blog:  „…denken kritisch, seit 1987“ * Der offizielle Blog der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, die sich kritisch mit Falschinformationen auseinandersetzt.

Mikrobenzirkus:  „Bakterien, Viren, Pilze und Co haben nach Ansicht der Mikrobiologin Susanne Thiele unverdientermaßen ein schlechtes Image * Mikrobiologie unterhaltsam und spannend.

Der WiD-Blog:  „Der offizielle Blog von „Wissenschaft im Dialog“ * Informativ, lehrreich, immer aktuell für die Wissenschaftskommunikation.

Democracy Blog:  „Blog der Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin*Reale Politik aus Sicht der Politikwissenschaft.

Mittelalter:  „Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte“ * Eigentlich für Historiker, aber für jeden Geschichtsinteressierten spannend zu lesen.

Digital Society Blog:  „Wissen für unsere vernetzte Welt (auf Deutsch), vom Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin.

Miss Jones: „Die Archäologin Geesche Wilts beschäftigt sich mit alten Dingen, nicht alle so alt wie Mumien * Ein sehr unterhaltsamer und mutiger Blog, die Autorin ist bekennende Legasthenikerin.