Wissenschaftskommunikation – Für wen?

Posted on 3. April 2018

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Wegen Erkrankung des Referenten Markus Weißkopf muss der „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ vom 19. April leider verschoben werden. Der neue Zeitpunkt wird noch bekanntgegeben.

„Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC mit Markus Weißkopf

Blogautor Wissenschaft kommuniziertFür wen machen wir eigentlich Wissenschaftskommunikation? – Für die Wissenschaft! – Na klar. Unsere Aufgabe ist es aber, die Wissenschaft und alles wichtige, was sich in ihr tut, für andere darzustellen. Denn Kommunikation wäre nicht Kommunikation, wenn es kein Gegenüber gäbe. Wer aber ist das?

Darauf gibt es viele Antworten: Die Laien, die Kollegen, die Interessierten, die Politiker, der mögliche Nachwuchs, die Gebildeten, die Entscheider, und, und, und…. Sie enden alle in einer verschwommenen, riesigen Zielgruppe: Es gilt, die Bevölkerung zu erreichen, in all ihren verschiedenen Facetten – vom gläubigen Esoteriker bis zum faszinierten Faktenjünger, vom unsicheren Jugendlichen bis zum ideologisch gefestigten Politiker. Doch wie denkt, wie reagiert diese Bevölkerung über bzw. auf Wissenschaft? Genauso wie Wissenschaftler, Wissenschaftskommunikatoren? Oder ganz anders?

Eine Frage, die angesichts der Tatsache, dass die Wissenschaft durch das Hochkommen von „Fake news“ und „alternativen Fakten“ ihre totale Abhängigkeit von der Gesellschaft entdeckt hat, gerade für Wissenschaftskommunikatoren immer wichtiger wird. Und diese Frage steht im Mittelpunkt des dritten „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC, der am 19. April in München stattfindet.

Das Büro „Wissenschaft im Dialog“ der deutschen Forschungsorganisationen veröffentlicht seit vier Jahren regelmäßig das „Wissenschaftsbarometer“, eine repräsentative Umfrage in der Bevölkerung über ihre Haltung zur Wissenschaft. Darin wird deutlich, dass ein Großteil der Bürger ganz anders über Forscher und ihre Themen denkt, als die meisten Wissenschaftler es sich wünschen.

Markus Weißkopf: Der Initiator des „Wissenschaftsbarometer“ spricht darüber, was die Bürger von der Wissenschaft halten.

Markus Weißkopf ist nicht nur Geschäftsführer von “Wissenschaft im Dialog“ (WiD), sondern auch Initiator des „Wissenschaftsbarometers“. Im laufenden Diskurs über Wissenschaft und Gesellschaft ist es zu einer unentbehrlichen Referenz geworden ist. (Befangenheits-Hinweis: Ich selbst war am Beginn des „Wissenschaftsbarometers“ als Berater der „Philip Morris Stiftung“ an seiner Finanzierung aktiv beteiligt.) Weißkopf präsentiert beim „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ nicht nur aktuelle Ergebnisse über die Haltung der Bürger zur Wissenschaft, sondern auch neue Auswertungen der repräsentativen Umfrage.

Was ist denn nun? Aus Sicht der Bürger: Sind Wissenschaftler wirklich überwiegend korrupt? Sind Klimaforscher schlechtere Faktenlieferanten als Forscher zu Erneuerbaren Energien? Oder vertrauen die Menschen ohnehin viel zu sehr den Wissenschaften, anstatt ihren Gefühlen und ihrem Glauben? Markus Weißkopf wird Antworten wissen, wie solche Meinungen zustande kommen und – vor allem – als „Forschunssprecher des Jahres 2017“ praxisnah mitdiskutieren, wie Wissenschaftskommunikation dagegen angehen kann.

Das Ziel des „Treffpunkts Wissenschaftskommunikation“ ist: After work, Neues erfahren, Fortbildung, Austausch, Kennenlernen, Dabeisein, Networking – miteinander/voneinander profitieren. Inzwischen gibt es auch eine lebendige Facebook-Gruppe zum „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“. Wenn Sie mal reinschauen wollen: https://www.facebook.com/groups/wisskomMUC/.

Der „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC findet zum dritten Mal statt. Hier kommen die Forschungssprecher aus dem Raum der bayerischen Landeshauptstadt zusammen, aber auch Wissenschaftler, die an Wissenschaftskommunikation interessiert sind. Der „Treffpunkt“ wurde von diesem Blog „Wissenschaft kommuniziert“ initiiert, Gastgeber ist dieses Mal wieder die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften „acatech“. Näheres zu den bisherigen Abenden des „Treffpunkts“ #WisskomMUC finden Sie in den Beiträgen „Das Paradox der Wissenschaftskommunikation“ und „Die Kluft zwischen Logik und Empathie„.

Auch die Leser dieses Blogs sind herzlich eingeladen: Wenn Sie im Raum München dazugehören, wenn Sie gerade in München sind oder sich sogar auf den Weg nach München machen wollen: Herzlich willkommen. Es ist eine gute Gelegenheit, einen kompetenten Experten zu erleben, Neues zu erfahren und Kollegen zu treffen: Beim „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC am 19 April 2018 um 18.00 Uhr im im acatech Forum – Innovation und Technik, Karolinenplatz 4 (Eingang Barerstraße, Trambahnen 27, 28 vor der Türe, U-Bahn: Königsplatz).

Wegen der beschränkten Zahl von Plätzen im acatech-Forum melden Sie sich bitte unbedingt bis zum 18. April (24.00 Uhr) an. Hier können Sie sich anmelden. Wenn Sie nach Anmeldung dann doch nicht teilnehmen können, bitte absagen, damit wir Nachrücker informieren können.

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